Seit über 45 Jahren im Einsatz

Ein Koch vom Küchenteam bereitet veganes Gyros zu. Ein anderer Malteser sieht dabei zu (Foto: Malteser Viernheim)
In der Panierstraße panieren 2 Männer und eine Frau die Schnitzel. (Foto: Malteser Viernheim)
Ein RTW und eine Sanitätsstation auf dem Zeltlagerplatz (Foto: Malteser Viernheim)

Biblis/Viernheim. Seit mehr als 45 Jahren stellen die Malteser Viernheim die Verpflegung und den Sanitätsdienst beim Kreisjugendfeuerwehrzeltlager des Kreises Bergstraße. Beim 59. Zeltlager in Biblis versorgten die Ehrenamtlichen gemeinsam mit den Johannitern Viernheim und der Feuerwehr Birkenau rund 1.000 Teilnehmende und Helfende.

Das Küchenteam bereitete an vier Tagen täglich etwa 1.000 Mahlzeiten zu, darunter auch vegetarische und glutenfreie Speisen. Für die sichere glutenfreie Verpflegung kam erneut der Foodtruck des Katastrophenschutzes Bergstraße als separate Küche zum Einsatz. Insgesamt wurden unter anderem 900 Schnitzel, 300 Kilogramm Kartoffeln, 200 Kilogramm Gyros und 150 Kilogramm Nudeln verarbeitet.

Auch der Sanitätsdienst war stark gefordert: Mehr als 150 Hilfeleistungen wurden während des Zeltlagers dokumentiert. Von Insektenstichen und Schnittverletzungen bis hin zu Kreislaufproblemen reichte die Bandbreite der Versorgungen. Erstmals kam dabei die neue Sanitätsstation der Diözese zum Einsatz, die den Helferinnen und Helfern deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen bietet.

Für Schmunzeln sorgte auch in diesem Jahr die enge Zusammenarbeit zwischen Küche und Rettungsdienst: Der vor Ort stationierte Rettungswagen wurde ausschließlich von den in der Küche eingesetzten Notfallsanitätern besetzt. Dies führte bei einigen jungen Zeltlagerteilnehmenden zunächst für Verwirrung.

Küchenchef Alexander Weber bringt das besondere Miteinander auf den Punkt: „Im Notfall kommt die Küche.“

Mit ihrem langjährigen Engagement leisten die Malteser Viernheim gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers und sorgen dafür, dass sich die jungen Feuerwehrangehörigen ganz auf Gemeinschaft, Ausbildung und Freizeitprogramm konzentrieren können.


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