Besuchs- und Begleitungsdienst mit Herz und Hund

Beim Besuchsdienst mit Herz und Hund besuchen ehrenamtliche Helfer mit ihrem eigenen Hund verschiedene Einrichtungen. Die Helden auf vier Pfoten sind die besten Türöffner:

  • Sie zaubern den Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht.
  • Sie schenken Abwechslung vom Alltag.
  • Sie sind Seelentröster und haben ein offenes Ohr.
  • Sie bringen Spaß und Freude.
  • Sie fördern die Bewegung und schenken Mobilität.
  • Sie regen zum Training der Feinmotorik an.
  • Sie ermöglichen soziale Kontakte nach außen.

Hunde vermitteln Lebensfreude und dies restlos unvoreingenommen. Der Hund ist wert- und vorurteilsfrei, für ihn zählt nur der pure Mensch.

Die ehrenamtlichen Frauen und Männer und ihre Hunde durchlaufen im Vorfeld eine mehrmonatige Ausbildung mit abschließender Prüfung und Zertifikat. Die Hunde sind geduldig. Sie verfügen über eine hohe Toleranzschwelle und haben gelernt, sich mit ihren Besitzern auch in schwierigen Situationen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Dr. Gabriele von Gaertner

Dr. Gabriele von Gaertner
Leiterin Besuchs- und Begleitungsdienst mit Herz und Hund
Tel. 06131 2858-800
Mobil (0171) 4386626
Fax 06131 2858-801
gabriele.von.gaertner@malteser-mainz.de
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Ehrenamtliches Engagement im BBD mit Hund

Was kommt bei einem Besuch auf mich und meinen Hund zu?

Wie ein Besuch mit dem Hund abläuft, ist abhängig von dem Ort und den zu besuchenden, alten, einsamen oder behinderten Personen. Größere Seniorengruppen werden von mehreren Ehrenamtlichen zusammen besucht. Alle befinden sich gemeinsam in einem Raum. Dort werden Tricks und Kunststücke vorgeführt und die Hunde nehmen Kontakt zu den Bewohnern auf.

Das Streicheln und Beobachten der Hunde hat eine belebende und aktivierende Wirkung, die das gesamte Wohlbefinden der älteren oder behinderten Menschen positiv beeinflusst. Bei Einzelbesuchen zu Hause oder in Einrichtungen sowie bei Besuchen in kleinen Gruppen (z.B. Tagespflegeeinrichtungen oder betreutem Wohnen) ist meist nur ein Hund-Halter-Team im Einsatz.

Wer und welche Einrichtung besucht wird, ob große Gruppe, kleine Gruppe oder Einzelpersonen und wie häufig ein Einsatz möglich ist, all das wird gemeinsam besprochen und entschieden, sodass Präferenzen der Helferinnen/des Helfers und natürlich auch des Hundes berücksichtigt werden können.

Welche Vorrausetzungen müssen mein Hund und ich mitbringen?

Die wichtigsten Voraussetzungen für einen funktionierenden Einsatz sind eine stabile Bindung zwischen Hund und Hundeführer und ein guter Grundgehorsam des Hundes. Eine Begleithundeprüfung ist kein Muss, aber von großem Vorteil. Die Hunde müssen Menschen mögen und an Hilfsmittel wie Rollstuhl oder Krücken gewohnt sein.

Zu Beginn der Ausbildung muss jeder Hund einen Test absolvieren, in dem er unter Beweis stellt, dass er für den Besuchsdienst geeignet ist. Der Eignungstest wird von einer Tierärztin abgenommen, die für diese Prüfung ausgebildet ist. Während des Tests werden die Hunde in die unterschiedlichsten Situationen gebracht, in denen sie zeigen müssen, dass sie souverän und gehorsam agieren und sich körperliche Manipulationen gern oder zumindest ohne Stress gefallen lassen. Die Hunde sollen regelmäßig untersucht, geimpft und entwurmt sowie älter als 15 Monate sein.

Die Ausbildung des Hundehalters umfasst verschiedene 2-tägige Schulungen (Helfergrundausbildung, Einführung in den Besuchsdienst, Erste-Hilfe-Kurs) sowie theoretische Einheiten über z.B. Hygienemaßnahmen, Ausdrucksverhalten des Hundes oder die Arbeit mit Senioren, Behinderten und Dementen am Bett oder im Stuhlkreis. Außerdem findet regelmäßig praktisches Hundetraining statt. Die Ausbildung ist für Sie und Ihren Hund kostenlos. Voraussetzung ist eine Mitgliedschaft im Malteser-Hilfsdienst e.V.

Wie kann ich mir einen Besuch konkret vorstellen?

Es gibt viele Möglichkeiten, einen Besuch mit Hund zu gestalten. Ein Beispiel:

"Es ist wieder soweit: Trixie zieht ihr Malteser-Halstuch an, Frauchen packt Leckerlies in die Tasche und los geht es ins Altenheim. Dort warten die Senioren schon ungeduldig auf Trixie und ihre Kollegen. Beim Betreten des Raumes entsteht eine ganz besondere, ruhige und harmonische Atmosphäre, in der die älteren Menschen und die Hunde im Mittelpunkt stehen. Die Hunde schaffen es, die älteren, zum Teil demenziell erkrankten Herrschaften zu aktivieren. Sie zaubern ihnen ein Lächeln auf das Gesicht, sind oft Anlass zum Gespräch und schenken körperliche Nähe. Sie bringen Glücksmomente. Diese Momente zu spüren und zu schenken ist der Grund, warum Trixies Frauchen zusammen mit zahlreichen anderen ehrenamtlichen Mitstreitern diesen Dienst gewählt hat."

Haben Sie Interesse an unserem Dienst?

Wenn Sie eine sinnvolle, ehrenamtliche Tätigkeit suchen, bei der Ihr Hund Sie begleiten kann und bei der Sie Unterstützung durch eine Gruppe Gleichgesinnter erfahren, dann kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns auf neue nette Menschen und gut sozialisierte Hunde!

Was erwartet mich bei den Maltesern?

  • Anregende und bereichernde Begegnungen.
  • Eine nette Helfer-Gemeinschaft, die sich auf Sie freut.
  • Kostenlose Qualifizierungen, damit Sie das Gute „richtig“ tun.
  • Interessante Fortbildungsangebote.
  • Kontinuierliche Begleitung durch die Leitung
  • Regelmäßige Treffen in der Helfergruppe, in denen ein Erfahrungsaustausch und die Reflexion der Tätigkeit erfolgen.
  • Eine Atmosphäre, in der Ihnen höchste Wertschätzung entgegengebracht wird.
  • Versicherungsschutz im Rahmen Ihres Engagements.