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Gutenberg-Marathon 2012: Auf den letzten Metern

Fotos: Thomas Häfner, Verena Stieglitz

Mainz, 6. Mai 2012. Bei deutlich geringeren Temperaturen als im Vorjahr hatten die Malteser nur wenig zu tun.

 

Verteilt über das ganze Stadtgebiet und doch mit Konzentration auf die letzten 1000 Meter der Marathonstrecke beteiligten sich zahlreiche Malteser-Helfer am Sanitätsdienst beim 13. Marathon in Mainz.

 

Aufgrund der Erfahrungen von vorangegangenen Veranstaltungen aber auch anderen Marathon-Veranstaltungen bundes- und weltweit wurde das Einsatzkonzept der Sanitätskräfte im Vergleich zum Vorjahr überarbeitet und die Kräfteanzahl noch einmal erhöht. Die Mainzer Malteser, die traditionell nach dem DRK am stärksten vertretene Hilfsorganisation, übernahm wieder mit sieben Rettungs- und Krankenwagen, drei Fußstreifen sowie einer Sichtungs- und Unfallhilfsstelle einen erheblichen Teil der sanitätsdienstlichen Betreuung. Maßgeblich versorgten die Malteser die letzten 1000 Meter der Marathonstrecke, die erfahrungsgemäß das höchste Patientenaufkommen hat.

 

Viel zu tun gab es in diesem Jahr jedoch nicht für die Sanitätskräfte der Malteser – und so blieb Ihnen Zeit, den ein oder anderen Läufer mit anzufeuern.

 

 

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Dimo Wache wird Schirmherr für Café Malta

Mainz, 25. April 2012. Die Malteser Mainz eröffnen am Samstag, 12. Mai, das „Café Malta“, eine Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz. Dort finden alle zwei Wochen neben der individuellen Betreuung verschiedene Angebote statt, um bei den Betroffenen gezielt Fähigkeiten und Talente anzuregen oder wiederzuentdecken. Gleichzeitig werden die pflegenden Angehörigen für einige Stunden entlastet.

 

Mit einer Info- und Kennenlernveranstaltung möchten die Malteser Angehörigen von Demenzkranken und allen interessierten Bürgern das neue Angebot vorstellen. Schirmherr der Eröffnung am 12. Mai 2012 um 16 Uhr im Gemeindezentrum St. Peter (Petersstraße 3) ist Dimo Wache, ehemaliger Torwart des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05.

 

 

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Malteser veranstalten Simulation für Rettungsdienst-Azubis – Außergewöhnliche Orte gesucht

Foto: Thomas Häfner

Mainz, 18. April 2012. Raus aus dem Schulungsraum, rein in die Realität: Die Malteser Mainz veranstalten am Sonntag, 17. Juni, eine große Rettungsdienst-Simulation, bei der Auszubildende zum Rettungsassistenten ihr Können unter Beweis stellen können. Organisator Alexander Pohl von der Malteser Rettungswache an der Jägerstraße ist derzeit in ganz Mainz auf der Suche nach typischen aber auch außergewöhnlichen Orten, an denen verschiedene Einsätze nachgestellt werden sollen. „Die Übung soll so realistisch wie möglich sein. Deswegen wollen wir mit den Azubis raus aus dem Schulungsraum und rein in die Realität“, erklärt der Lehr-Rettungsassistent.

 

Im Rahmen der Simulation, zu der sich rund 60 Azubis aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen angesagt haben, sollen die jungen Leute einen kompletten Tag im Rettungsdienst auf eigene Faust bestreiten. „Im Normalfall sind die Azubis mit erfahrenen Kollegen unterwegs – nun sollen sie miterleben, wie es ist, eigenverantwortlich die Versorgung von Patienten zu übernehmen“, sagt Alexander Pohl. Die älteren Kollegen sind als Beobachter der Einsätze vor Ort und geben im Anschluss eine individuelle Rückmeldung. Die Premiere dieser Veranstaltung im vergangenen Jahr habe eine solch gute Resonanz bei allen Beteiligten erzielt, dass man sich zu einer Neuauflage entschlossen und nun auch Rettungsdienst-Azubis außerhalb von Mainz eingeladen habe, so Pohl.

 

Insgesamt 20 Szenarien verteilt in ganz Mainz soll es am Tag der Simulation zwischen 9 und 17 Uhr geben. „Dafür benötigen wir Orte wie zum Beispiel Industriegelände, Werkstätten, Privatwohnungen, Scheunen oder auch Schrebergärten. Dort sollen Einsätze angefangen bei kleinen Schnittwunden bis hin zu schwersten Verletzungen nach Verkehrs- und Arbeitsunfällen simuliert werden“, erklärt Alexander Pohl.

 

Mainzer, die ein solches oder ähnliches Gelände für den Azubi-Tag zur Verfügung stellen möchten, können sich bis zum 9. Mai bei Alexander Pohl unter der Rufnummer 06131/2858888 oder per Mail an rettsim2012@malteser.org melden. Ebenfalls gesucht werden noch Mimen aller Altersgruppen, die sich schminken lassen und einen Patienten spielen.

 

 

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Malteser Ehrenpräsident Dieter Graf von Landsberg-Velen gestorben

Köln, 16. April 2012. Der Ehrenpräsident des Malteser Hilfsdienstes, Dieter Graf von Landsberg-Velen, ist am Sonntag im Alter von 86 Jahren gestorben. Der Jurist, Betriebs- und Forstwirt stand dem Malteser Hilfsdienst von 1957 bis 1992 zunächst als Leiter, dann als Präsident vor. Während seiner 35-jährigen Amtszeit entwickelte sich der Malteser Hilfsdienst vom kleinen Sanitäts- und Erste Hilfe-Anbieter zu einer bundes- und weltweit agierenden Hilfsorganisation. Besaß der Malteser Hilfsdienst 1957 lediglich 1.800 Mitglieder und 15 Fahrzeuge, so waren es Ende 1992, als Landsberg sein Amt übergab, bereits über 600.000 Mitglieder und über 3.500 Fahrzeuge für den Transport Verletzter, Kranker oder behinderter Menschen.

 

Große Verdienste erwarb sich der auch für die deutsche Reiterei engagierte und stets zurückhaltend auftretende Landsberg-Velen bei den ersten Auslandseinsätzen der Malteser. Dazu zählen die Hilfe in den 1950-er Jahren in Ungarn und von 1966 bis 1975 in Vietnam. Zu seinem 50. Geburtstag wurde er dafür mit dem Großoffizierskreuz des päpstlichen Gregoriusordens ausgezeichnet. Am 16. März 1994 erhielt er das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

 

Landsberg-Velens Nachfolger, der amtierende Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus und würdigte die herausragende Bedeutung des Verstorbenen: „Die Malteser haben Graf von Landsberg-Velen unendlich viel zu verdanken. Wir trauern mit seiner Familie um einen Mann, der mit seinem Charisma und seinem persönlichen Einsatz ein Vorbild für uns war. In unserer Erinnerung hat dieser große Pionier des ehrenamtlichen Engagements und der sanitätsdienstlichen Hilfe ein festen Platz.“

 

Landsberg-Velen pilgerte solange es seine Kräfte zuließen jedes Jahr zum Wallfahrtsort Lourdes, wo er Kranke pflegte. Der Vater von vier Töchtern lebte auf Schloss Wocklum im sauerländischen Balve. Dort erblickte er 1925 als viertes von fünf Kindern das Licht der Welt.

 

 

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Zwei weitere geprüfte Teams ergänzen die Rettungshundestaffel der Mainzer Malteser

Mainz/Siegen, 4. April 2012. Am Wochenende vom 31. März/1. April richtete die Malteser Rettungshundestaffel Siegen zusammen mit dem DRK Kreuztal eine Rettungshundeprüfung aus. Über zwei Tage stellten 18 Teams ihre Einsatzfähigkeit unter Beweis.

 

Am Sonntag, 1. April, waren auch zwei Mainzer Teams unter den Prüflingen: Staffelleiterin Birgit Speer mit ihrem Border-Collie Rüden Sky und Stephanie Preuß mit ihrer Border-Collie Hündin Jeany.

 

Da die Prüfung schon um 7:00 Uhr in Siegen startete brach die Gruppe aus zwei Prüflingen und drei Begleitern schon um 4:00 Uhr früh in Mainz auf.

Um 6:30 Uhr in Siegen angekommen war die Nervosität förmlich zu spüren.

 

Nach der Überprüfung aller Unterlagen und einem ausgiebigen Frühstück begann der erste Teil der Prüfung, die Theorie. Diese war schnell geschafft und so ging es unmittelbar weiter zum zweiten Teil, dem Verweis. Hier zeigten Hund und Hundeführer wie sie vorgehen, wenn sie ein Opfer im Wald finden. Auch diesen Teil meisterten alle Teams mit Bravour. Im dritten Teil, der Unterordnung, wurde die Aufregung immer größer, denn man hatte schon die Hälfte der Prüfung geschafft und wollte es jetzt natürlich auch bis in die Suche im Wald (dem 4. Teil) schaffen. Bis zum Mittagessen hatten alle Teams die ersten drei Prüfungsteile erfolgreich absolviert.

 

Die Aufgabe im vierten Teil der Prüfung, der Suche, ist es eine 30.000 m² große Fläche in 20 Minuten abzusuchen. Alles läuft ab wie in einem echten Einsatz. Es gibt eine Einsatzleitung, man bekommt ein Suchgebiet zugeteilt, muss sich orientieren, funken, die richtige Suchtaktik wählen und schlussendlich natürlich die Opfer finden und auch versorgen. Dazu müssen passende Rettungskräfte nachgefordert und diesen mitgeteilt werden wo genau man sich befindet - mittem im Wald gar nicht so einfach.

 

Als erster Mainzer Prüfling ging Stephanie Preuß mit Jeany an den Start. Für sie war es die erste Prüfung. Schon eine halbe Stunde später stand fest: Prüfung bestanden! Jeany hatte beide ausgelegten Opfer in nicht einmal der Hälfte der vorgegebenen Zeit gefunden und auch ihr Frauchen hatte die 25% Steigung im Prüfungsgebiet gut erklommen.

 

Kaum hatte man sich etwas gefreut, ging schon wieder das Daumen drücken los, denn als letzte Starterin des Tages ging Birgit Speer mit Sky in die Wiederholungsprüfung. Auch dieses Team meisterte die Prüfung in einem Bruchteil der vorgegebenen Zeit.

 

Ein durchweg erfolgreicher Tag für die Rettungshundestaffel der Mainzer Malteser, die zukünftig ergänzt durch die zwei frisch geprüften Teams insgesamt mit sieben einsatzfähigen Rettungshundeteams zu Einsätzen ausrücken kann.

 

Aber auch insgesamt ein tolles Wochenende für alle anderen Starter. Insgesamt 16 der 18 gestarteten Team konnten die Prüfung erfolgreich bestehen.

 

Auf diesem Wege nochmal vielen Dank an die Malteser Rettungshundestaffel Siegen und die DRK Staffel Kreuztal für die perfekte Organisation, die leckere Verpflegung und liebevolle Betreuung und natürlich auch ein großes Dankeschön an die Prüfer Daniela Naika vom ASB und Peter Dyck vom DRK für ihre faire Bewertung und Kritik bei der immer das Helfer-Hund-Team im Vordergrund stand.

 

 

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Ein Tag zur Optimierung des Katastrophenschutzes

Fotos: Thomas Häfner

Mainz, 24. März 2012. "Das Land Rheinland-Pfalz braucht Sie nicht nur, sondern ist auch sehr stolz auf Sie." Mit diesen Worten begrüßte Hermann-Josef Gundlach vom Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, die 93 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auf dem Gelände der Zitadelle in Mainz zum 2. Tag der Schnelleinsatzgruppen.

 

Wie schon im Vorjahr trafen sich Mitglieder der Hilfsorganisationen zum organisationsübergreifenden Austausch. Zielsetzung dabei war, die Zusammenarbeit im Einsatz zu optimieren. Aktuell hat jede Hilfsorganisation eigene Konzepte, sodass nur schwer einschätzbar ist, welches Hilfeleistungspotential anrückt, wenn die Kräfte zum Einsatz gerufen werden. Langfristig streben wir eine Standardisierung in diesem Bereich an, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg, zumal die Ausrüstung für den Großschadensfall nahezu ausschließlich über Spendengelder finanziert werden muss.

 

In Fachvorträgen informierten sich die Teilnehmer über veränderte Anforderungen und die Möglichkeiten anderer am Katastrophenschutz beteiligter Einheiten. Besonders still wurde es im Saal jedoch, als Johannes König seine Erlebnisse beim Einsatz während der Loveparade 2010 schilderte - wie fassungslos, zum Teil sogar hilflos, man selbst als langjähriger Katastrophenschützer sein kann, wenn man mit dem Ereignis konfrontiert wird, auf das man sich jahrelang vorbereitet hat, wurde während seinem Vortrag für jedermann greifbar: Wer sich im Katastrophenschutz engagiert, trainiert für Einsatzfälle, die man eigentlich nicht erleben möchte. Erfreulich, dass die psychosoziale Notfallvorsorge bzw. die Nachbetreuung der Einsatzkräfte an Stellenwert gewonnen hat.

 

Im praktischen Teil zeigten die Schnelleinsatzgruppen Sanitätsdienst der beiden großen Hilfsorganisationen DRK und Malteser Konzepte für den Aufbau von Behandlungsplätzen. Einen Blick über den Tellerrand ermöglichte die Vorführung der Malteser Rettungshundestaffel, während die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung der Malteser aus Lörzweiler mit verschiedenen Mahlzeiten eine Kostprobe ihres Einsatzspektrums gab.

 

Die Mainzer Malteser, Ausrichter des diesjährigen Tag der Schnelleinsatzgruppen, konnten am Ende viel positive Resonanz zur Veranstaltung aufnehmen. Unter den Anwesenden herrschte Einigkeit, dass die Veranstaltung ideale Plattform zum Austausch untereinander ist und einen guten Beitrag leistet, die Zusammenarbeit der einzelnen am Katastrophenschutz beteiligten Einheiten zu optimieren.

 

Natürlich aber blieben auch Wünsche offen: Die Gewinnung weiterer ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer aber auch die Aufstockung von Einsatzmaterial. Nur wenn beides in ausreichender Zahl vorhanden ist, kann im Einsatzfall schnell und adäquat geholfen werden.

 

Sollten Sie Interesse haben, die Malteser in ihrer Arbeit zu unterstützen, finden Sie vielfältige Möglichkeiten hierzu auf unserer Seite Spenden und Fördern

 

 

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Beauftragtentagung in Mainz

Foto: Thomas Häfner

Mainz, 17. März 2012. Am heutigen Samstag trafen sich die Ortsbeauftragten der Diözese Mainz um gliederungsübergreifende Themen gemeinsam zu besprechen.

 

Wie ein unfreiwilliger roter Faden durch die Versammlung zog sich die Tatsache, dass die meisten Zusatzanforderungen an die Beauftragten und ihre Gliederungen der rechtlichen Absicherung der ehrenamtlich tätigen Personen dienen.

Besonders kritisch sehen die Malteser, dass die Auflagen, die ein Helfer erfüllen muss, um ehrenamtlich Dienst am Nächsten zu leisten, immer mehr werden. Dem sei entgegen zu wirken, damit auch zukünftig ehrenamtliches Engagement für Menschen mit geringer verfügbarer Zeit möglich bleibt, forderte Thomas Häfner, der die Stadtgliederung Mainz in der Versammlung vertrat.

 

Dass es auch für die Bundesebene wichtig ist, was die Gliederungen vor Ort bewegt, signalisierte Constantin v. Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienst e.V., mit seiner Teilnahme an der Versammlung.

 

 

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Rettungshunde im Schnee: Erfahrungen in der Lawinensuche festigen Suchintensität der Flächensuchhunde

Fotos: Privat

Mainz, 8. März 2012. Unsere Rettungshundeführer Ralf Pütz und Tanja Bauer absolvierten im Februar mit ihren Hunden ein einwöchiges Lawinensuchseminar, ausgerichtet von der ARGE Schnee, in Matrei/Osttirol, Österreich.

 

Die insgesamt 16 Teilnehmer des Seminars wurden für die Ausbildung im Schnee in zwei Gruppen eingeteilt. Dadurch konnten die Rettungshundeteams intensiv und professionell trainiert werden. Schnee ist geruchsneutral, somit fehlen die sonst so interessanten Nebengerüche. Von dieser Erfahrung profitieren Balou, ausgebildeter Rettungshund, und Chloé, Rettungshündin in Ausbildung, für ihre weitere Arbeit in der Rettungshundestaffel. Mit einer beeindruckenden Schnelligkeit fanden die hochmotivierten Hunde im Schnee eingegrabene Personen. Angezeigt wurden die versteckten Opfer durch bellen sowie graben. Durch ausgelassenes Spielen mit dem Hund wurden diese für das Auffinden der Personen belohnt.

 

Neben der praktischen Ausbildung im Tiefschneegelände wurden die Hundeführer auch theoretisch in Lawinen- und Schneekunde unterrichtet.

Diese spezielle Ausbildung im Schnee festigt die Suchintensität der Flächensuchhunde und Mensch sowie Hund verbrachten gemeinsam eine ganz besonders erlebnisreiche Woche: Spielen und Suchen im Schnee ist für jeden Hund ein faszinierendes Erlebnis.

 

 

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Kurs „Demenzkranke verstehen und begleiten“ startet am 15. März

Foto: Malteser

Mainz, 27. Februar 2012. Die Mainzer Malteser bieten ab Donnerstag, 15. März, den Kurs „Demenzkranke verstehen und begleiten“ an. Die Ausbildung findet vierzehn Tage lang montags, mittwochs und donnerstags von 18.30 bis 21.45 Uhr und an zwei Samstagen jeweils von 8.30 bis 16 Uhr in den Räumen des Malteser Hilfsdienstes, Jägerstraße 37, in Mainz statt.

 

Das Angebot vermittelt Kenntnisse und Methoden, die es ermöglichen, ältere und verwirrte Menschen in ihrer Selbstständigkeit und in ihrem Denken und Handeln individuell zu fördern. Schwerpunkte der 40-stündigen Ausbildung sind u.a. Biographiearbeit, richtige und falsche Verhaltensweisen im Umgang mit Demenzerkrankten, Beschäftigungsangebote für Menschen mit Demenz sowie gesetzliche Grundlagen im Umfeld der Betreuung demenzkranker Menschen.

 

Der Kurs qualifiziert einerseits zum Demenzbegleiter, andererseits ist er Bestandteil der Ausbildung zum Betreuungsassistenten nach § 87 b Sozialgesetzbuch XI.

 

Die Mainzer Malteser würden sich freuen, Ehrenamtliche für ihren Entlastungsdienst für Angehörige von Demenzkranken und künftig auch für das Café Malta zu finden.

 

Für Personen, die sich ehrenamtlich bei den Maltesern engagieren werden, ist der Kurs kostenlos. Anmeldungen sind möglich bei Ruth Kaiser, Leiterin sozialpflegerische Ausbildung. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 06131 2858-333 oder per E-Mail an ruth.kaiser(at)malteser.org

 

 

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Ein Tag der jedes Jahr auf's Neue herausfordert: Rosenmontag in Mainz

Fotos: Peter Klein (1+2) und Nina Geske (3)

Mainz, 21. Februar 2012. In der Liste der lokalen Einsätze, ist der Rosenmontagszug in Mainz Jahr für Jahr eine der größten Herausforderungen. Einen ca. 1,5 km langen Straßenzug sanitätsdienstlich abzudecken ist für gewöhnlich kaum der Rede wert – an Rosenmontag jedoch eine Aufgabe, die wohl geplant sein will.

 

150 Einsatzkräfte der Malteser waren auch gestern wieder rund um den Narrenturm in der südlichen Altstadt damit beauftragt sich um diejenigen zu kümmern, die das närrische Treiben nicht unbeschadet überstanden haben.

 

Alkohol und seine Auswirkungen

 

Enthemmung, Überheblichkeit, Aggression und Kritikschwäche sind Nebenwirkungen des übermäßigen Alkoholkonsums – mit all diesen Auswirkungen sahen sich die Malteser auch in diesem Jahr wieder konfrontiert: Narren, die vor Einsatzfahrzeuge springen, ein Einsatztrupp, der von gewaltbereiten jungen Erwachsenen angegriffen wird – nicht immer wird das ehrenamtliche Engagement der Malteser belohnt. Für den überwiegenden Teil der Hilfsbedürftigen und deren Begleitpersonen waren die Einsatzkräfte der Malteser jedoch eine gern gesehene Anlaufstelle.

 

245 Patienten – kleine Pflaster nicht inklusive – wurden im Rahmen des Rosenmontagseinsatzes durch die Malteser medizinisch versorgt. Ein Teil davon musste zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus verlegt werden.

 

Langfristige Planung notwendig

 

Um dieses Einsatzvolumen bearbeiten zu können sind langfristige Planungen notwendig. Zum Teil müssen zusätzliche Fahrzeuge herbeigeführt werden. Deren Besatzungen benötigen ein Schlafquartier. Zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft muss Material zum Nachfüllen bereit stehen. Pausenzeiten wollen geregelt und mit der Verpflegungseinheit abgestimmt sein. Und nicht zuletzt müssen Zuständigkeiten und Kommunikation zwischen den Einsatzkräften klar strukturiert sein: Wo muss eine hilflose Person versorgt werden? Welche Helfer kümmern sich um welche Patienten? Welcher Patient muss aufgrund schwerwiegenderer Verletzungen ggf. vorgezogen werden?

 

Am Ende des Einsatzes stand fest: Alle eingesetzten Kräfte haben Hand in Hand arbeitend dafür gesorgt, dass auch in dieser Kampagne wieder alle Hilfsbedürftigen die notwendige medizinische Versorgung erhielten – eine großartige Leistung der Helferinnen und Helfer, die zu diesem Anlass einen Urlaubstag geopfert haben.

 

 

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Dank für außergewöhnliches Engagement

Fotos: Nina Geske (1+2), Thomas Häfner (3)

Mainz, 20. Februar 2012. 150 Malteserinnen und Malteser sind heute im Einsatz um im Bereich von Fischtor bis Windmühlenstraße die sanitätsdienstliche Versorgung der Zugstrecke des Mainzer Rosenmontagszugs sicherzustellen.

 

In der Vorbereitung und Durchführung des Einsatzes – der vollständig ehrenamtlich abgewickelt wird – ist vielseitiges und zeitintensives Engagement gefordert. Da fällt es schwer, einzelne Personen herauszugreifen, die für ihre Leistungen besonders gedankt bekommen sollen.

 

Seit 2002 ist es daher Tradition bei den Maltesern, diejenigen hervorzuheben, die durch besonders kontinuierliche Mitwirkung hervorstechen: Diejenigen Malteser, die – passend zum Anlass – zum närrischen elften Mal Sanitätsdienst am Rosenmontag leisten. Mit freundlicher Unterstützung des Veranstalters, des Mainzer Carneval Vereins, erhalten diese Helfer während der Einsatzbesprechung den aktuellen Kampagnenorden des MCV.

 

Am heutigen Rosenmontag konnten sich Sandra Böhmer, Alexander Pohl und Alexandra Schleider über diesen besonderen Dank freuen. Sie gehören nun zu den insgesamt 19 aktiven Maltesern, die 11 und mehr Einsätze an Rosenmontag in Mainz geleistet haben.

 

Zeichen des Dankes für die Unterstützung des THW

 

Neben den eigenen Helfern sind seit dem vergangenen Jahr Helfer des Technischen Hilfswerks am Einsatz der Malteser beteiligt. Das THW unterstützt in Einrichtung und Betrieb der Einsatzzentrale. "Das THW verfügt über Einsatzmaterial, das wir in diesem Umfang nicht vorhalten. Funktechnik und Telefonie – in diesem Umfang benötigen wir dies nur einmal im Jahr, an Rosenmontag. Bevor wir selbst investieren, prüfen wir, welche Alternativen möglich sind. Mit dem THW haben wir einen Partner gefunden, der uns nach Kräften unterstützt", sagt Markus Häfner, Einsatzleiter der Mainzer Malteser. Für dieses nicht selbstverständliche Mitwirken bedankten sich die Malteser ebenfalls im Rahmen der Einsatzbesprechung: Ein Malteser-Zinnteller mit der Inschrift "In Dank und Anerkennung für die Unterstützung im Einsatz – Mainz, 2012" schmückt zukünftig das Vereinsheim des THW, Ortsverband Mainz.

 

 

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Fastnachtsumzug in Mainz-Bretzenheim

Foto: Thomas Häfner

Mainz, 19. Februar 2012. Viele Jahre waren die Malteser "nur" am Rand der Fastnachtsumzüge zugegen und kümmerten sich um das Wohl der Patienten. Mit der Teilnahme am heutigen Fastnachtsumzug in Mainz-Bretzenheim nahmen die Mainzer Malteser wieder einmal aktiv und mit lautem Helau am närrischen Treiben teil – erstmals in ihrer 50-jährigen Geschichte mit einem Motivwagen.

 

Doch auch die sanitätsdienstliche Versorgung des Umzugs wurde durch die Malteser sichergestellt. Mit drei medizinischen Hilfeleistungen war der Umzug jedoch aus sanitätsdienstlicher Sicht äußerst ruhig. Ganz anders wird es voraussichtlich am morgigen Montag, wenn die Malteser für die Versorgung der Hilfsbedürftigen im Bereich zwischen Fischtor und Windmühlenstraße zuständig sind. Hier rechnen die Malteser mit bis zu 300 zu versorgenden Fastnachtern.

 

 

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Disziplinierter Dienst während der tollen Tage

Mainz, 17. Februar 2012. Mit einem dreifach donnernden Helau starten auch die Malteser zum Ende der Fastnachtszeit noch einmal voll durch: Bis Aschermittwoch werden nun jeden Tag zahlreiche Sanitätsdienste von den ehrenamtlichen Einsatzkräften absolviert. Allein das ist bereits eine Herausforderung, mit der sich die Malteser in ihrem Jubiläumsjahr jedoch nicht zufrieden geben.

 

Zusätzlich sind die Malteser in diesem Jahr nicht nur am Wegrand im Einsatz sondern selbst aktiv an den Umzügen beteiligt – am Sonntag beim Fastnachtsumzug in Mainz-Bretzenheim und am Dienstag in Nieder-Olm werden die Malteser mit einem eigenen Motivwagen mitfahren.

 

Davon unabhängig laufen selbstverständlich alle anderen Dienste in gewohntem Umfang weiter. Nur ein Beispiel: Aktuell fährt ein ehrenamtlicher Helfer der Mainzer Malteser ein Organtransplantationsteam mit Spenderorgan nach Kassel – auch in den tollen Tagen gehen die Mainzer Malteser ihren Aufgaben mit dem notwendigen Ernst und der gebotenen Disziplin nach.

 

 

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Medientipp: Vorstandsmitglied der Malteser als "Undercover Boss"

Foto: Malteser

Sendetermin 12. März 2012, 21.15 Uhr bei RTL. Wenn der Chef als Praktikant kommt: Malteser Vorstandsmitglied Douglas Graf von Saurma-Jeltsch kam sechsmal nicht als Chef aus Köln, sondern als Praktikant, der Arbeit sucht.

 

Nach ein wenig Verwandlung mit Vollbart und Brille hat Graf Saurma in sechs Dienststellen unerkannt mitgearbeitet – als der Arbeitslose Johannes Schoeller, der wieder einen Job haben möchte und sich in einem Tagespraktikum der jeweiligen Aufgabe stellt. Und die Fernseh-Kamera war immer dabei.

 

"Undercover Boss" heißt die Sendung beim Sender RTL. Ende Februar startet die dritte Staffel, die Malteser sind am 12. März um 21.15 Uhr auf Sendung.

 

 

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Medientipp: Malteser zu Gast bei Antenne Mainz 106,6

Sendetermin 16. Februar 2012, 16.30 Uhr bei Antenne Mainz 106,6. Die Fastnachtszeit setzt an zum großen Finale. Bereits in einer Woche ist alles wieder vorbei. Antenne Mainz, der neue, lokale Radiosender begleitet das närrische Treiben auf Frequenz 106,6. Am Donnerstag ab 16.30 Uhr ist Thomas Häfner, Mitglied der Ortsleitung und stellvertretender Abschnittsleiter der Mainzer Malteser beim Sanitätseinsatz an Rosenmontag, zu Gast bei Nils Dettki. Einschalten lohnt sich!

 

 

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Malteser Rettungshunde unterstützen Vermisstensuche im Stadtgebiet Mainz

Mainz, 4. Februar 2012. Strahlende Sonne – ein Wintertag, wie er schöner kaum sein könnte. Das Thermometer jedoch zeigt deutliche Minustemperaturen. Kein Problem für diejenigen, die die passende Kleidung gewählt haben.

 

Als um kurz nach 9 Uhr die Mitglieder der Malteser Rettungshundestaffel zum Einsatz gerufen werden, ist ein älterer Herr bereits seit einigen Stunden nur mit einem Schlafanzug bekleidet im Mainzer Stadtgebiet unterwegs. Zwei Sichtkontakte sind aus der Bevölkerung gemeldet worden – die Polizei weitet die Suchaktion aus.

 

Während Einsatzkräfte der Malteser ohne Hund das Rheinufer von Zollhafen bis Weisenau absuchen beginnen die Rettungshunde die Suche im Volkspark und arbeiten sich Stück für Stück durch den Stadtpark und über die Zitadelle bis zum Römerwall vor. In Abstimmung mit der Polizei wird die Suche mit den Rettungshunden hier angekommen zunächst eingestellt – bis weitere Hinweise auf den Verbleib des Vermissten eingehen oder sonstige Anhaltspunkte vorliegen, die ein weiteres sinnvolles Suchgebiet erschließen lassen.

 

Unabhängig von der Suche mit Rettungshunden laufen die Suchmaßnahmen der Polizei selbstverständlich weiter.

 

 

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30. Verkehrserziehungstag am Gymnasium Theresianum

Fotos: Feuerwehr Mainz-Drais

Mainz, 26. Januar 2012. Zum 30. Jubiläum des Verkehrserziehungstages hatte sich Alban Schüler, Lehrer am Gymnasium Theresianum, etwas besonderes einfallen lassen: Auf dem Pausenhof demonstrierten Schulsanitäter, die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Drais und die Mainzer Malteser die Rettung eines Patienten nach einem schweren Verkehrsunfall.

 

Die einstündige Vorführung veranschaulichte, wie Ersthelfer, Feuerwehr und Rettungsdienst Hand in Hand arbeiten um den Verunglückten auf möglichst schonende Weise aus seiner Lage zu befreien und ihm von Anfang bis Ende eine bestmögliche medizinische Versorgung zu gewährleisten.

 

Die Schüler des von den Mainzer Maltesern betreuten Schulsanitätsdienstes hatten dabei Gelegenheit, die Erstmaßnahmen zu ergreifen, die Unfallstelle abzusichern, einen adäquaten Notruf abzusetzen und eine fachgerechte Patientenbetreuung bis zum Eintreffen der Rettungskräfte durchzuführen.

 

 

 

 

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Reiseankündigung: 10. Malteser Romwallfahrt mit Behinderten

Ähnlich wie in unserem Bild von 2008, wird es auch bei der 10. Malteser Romwallfahrt wieder aussehen, wenn 1000 Menschen mit den Maltesern nach Rom pilgern. Foto: Malteser

Mainz, 26. Januar 2012. Im modernen, behindertengerechten Reisebus nach Rom – Papstaudienz inklusive.

 

Vom 29. September 2012 bis 6. Oktober 2012 veranstalten die Malteser ihre zehnte große Wallfahrt nach Rom. Menschen mit und ohne Behinderung reisen gemeinsam in die italienische Hauptstadt, besichtigen den Vatikan, nehmen an einer Weinprobe teil, feiern gemeinsam Heilige Messe, sind zu Gast beim Großmeister des Malteser Ritterordens und treffen den Papst.

 

Die Reise knüpft an an die Erfolge der vergangenen Wallfahrten: Erfahrenes Pflegepersonal, zahlreiche Helferinnen und Helfer der Malteser, Ärzte und Priester unterstützen die Pilger nach besten Kräften und lassen die Reise zu einem besonderen Erlebnis werden.

 

Der Reisepreis: 850 Euro pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmer stehen leider nicht zur Verfügung).

 

Nähere Informationen finden Sie im Reiseprospekt oder können Sie per E-Mail an markus.schips(at)malteser.org erfragen.

 

 

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Jubiläum: Seit 50 Jahren im Dienst am Nächsten

Ein Bild aus früheren Tagen – eine Unfallhilfsstelle der Malteser beim Rosenmontagszug am Mainzer Dom. Foto: Malteser Chronik

Mainz, 1. Januar 2012. Heute vor genau 50 Jahren begann der Malteser Hilfsdienst e.V. in Mainz mit der Ausbildungstätigkeit. Damals wurden Gottfried Ledroit zum Diözesanleiter und Horst L. Peter zum Diözesansekretär ernannt.

 

Ein Jahr später, am 1. März 1963 erhielt der inzwischen aufgestellte Sanitätszug seinen ersten Behelfskrankenwagen vom Generalsekretariat der Malteser in Deutschland – der Grundstein zur Mitwirkung im Katastrophenschutz der Landeshauptstadt Mainz war gelegt.

 

Stolz können die Malteser heute zurückblicken auf ihre 50-jährige Geschichte in Mainz. Wie vor 50 Jahren sind die Malteser auch heute noch im Bereich der Ausbildung in Erster Hilfe tätig – heute jedoch werden weitaus mehr Menschen ausgebildet. Allein die Mainzer Malteser vermittelten 2011 mehr als 2000 Menschen die Kenntnisse der Ersten Hilfe bzw. lebensrettenden Sofortmaßnahmen.

 

Unermüdlich haben die Malteser in Mainz seither am Ausbau ihrer Hilfe für den Nächsten gearbeitet, neue Dienste ins Leben gerufen und um Unterstützung geworben. Und auch 2012 sind die Malteser noch immer daran ihre Dienste weiter auszubauen – mit dem klaren Ziel, ihre Hilfe immer mehr Menschen zu Teil werden zu lassen.

Wer daran mitwirken will, hat viele Möglichkeiten: Selbst als aktives, ehrenamtliches Mitglied in einem unserer Dienste, oder als Spender/Förderer. Regelmäßige Spenden sind dabei genauso willkommen wie einmalige. Ganz neu haben die Mainzer Malteser auch eine Liste mit Ausstattungsgegenständen erstellt, die benötigt werden. Wer für einen konkreten Zweck spenden will, hat somit noch mehr Möglichkeiten, auszuwählen, wie er/sie unterstützen möchte. Die Liste mit den gesuchten Sachspenden finden Sie hier.

 

Freuen Sie sich mit uns auf ein erfolgreiches Jahr 2012! Möge es für Sie und für uns Malteser ein zufriedenstellendes Jahr werden.

 

 

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Top aufgestellt ins Jubiläumsjahr 2012 – das Führungsteam der Mainzer Malteser

Quelle: Thomas Häfner

Mainz, 28. Dezember 2011. Zum Jahreswechsel sind die Mainzer Malteser hervorragend aufgestellt: Ein engagiertes Führungsteam unterstützt die Ortsleitung dabei, alle Bereiche des ehrenamtlichen Wirkens auch im Jubiläumsjahr 2012 erfolgreich weiterzuführen.

 

Viele der Führungskräfte sind bereits seit Jahren in ihren Ämtern tätig, einige wenige wurden während der Ortsversammlung Mitte Dezember neu in ihre Ämter eingeführt und einer erfahrenen Führungskraft zur Seite gestellt. Damit erfreuen sich die Mainzer Malteser auch im kommenden Jahr einer sehr konstanten Führungsmannschaft, die in regelmäßiger Absprache untereinander bereits die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre mitbestimmte.

 

"Die Chancen stehen gut, dass das Jahr unseres 50-jährigen Bestehens, das erfolgreichste Jahr unserer Vereinsgeschichte in Mainz wird" sagt Thomas Häfner, Mitglied der Ortsleitung und fügt an: "Erfolgreich bedeutet für mich, dass die Hilfe der Malteser immer mehr Menschen erreicht. Und hier sind wir auf einem guten Weg."

 

Wer sich detailliert für die Führungsstruktur interessiert, kann hier das Organigramm der ehrenamtlichen Dienste im Jubiläumsjahr 2012 ansehen.

 

 

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Bundesweite Eröffnung der Sternsingeraktion 2012 in Mainz

Foto: Benedikt Schwarz

Mainz, 28. Dezember 2011. Mit dem vorletzten Sanitätsdienst bei der bundesweiten Eröffnung der Sternsingeraktion 2012 neigt sich das Einsatzjahr heute dem Ende entgegen.

 

Das Leitwort "Klopft an Türen, pocht auf Rechte!" der 54. Aktion Dreikönigsingen begleitete das umfangreiche Rahmenprogramm, zu dem unter anderem die Auftaktveranstaltung am kurfürstlichen Schloss und eine Vielzahl von Workshops in vier Mainzer Schulen zählten. Der Zug der Sternsinger durch die Stadt am Vormittag erinnerte die Helfer an die alljährlichen Einsätze um Rosenmontag. Ein imposantes Bild bot sich auch bei der Eucharistiefeier am Nachmittag – Kardinal Lehman zelebrierte die Messe im mit ca. 3000 Sternsingern, Helfern und Mainzer Bürgern gut gefüllten Dom.

 

Am späten Nachmittag konnten die Malteser die vielen jungen Sternsinger ohne große Notwendigkeiten von Behandlungen durch das Willigis-Portal des Mainzer Doms ziehen sehen und einen beeindruckenden Sanitätsdienst erfolgreich beenden.

 

 

 

 

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Weihnachtsgruß 2011

Abbildung: Nacht der Engel, Beate Heinen 2005, © ars liturgica Buch- & Kunstverlag MARIA LAACH, Nr. 4432

Liebe Malteserinnen und Malteser,

liebe Freunde und Interessierte an der Arbeit der Mainzer Malteser!

 

Dankbar schauen wir Mainzer in unserer Malteser-Arbeit auf ein erfülltes und bewegtes Jahr 2011 zurück: eine aktive Gemeinschaft, die Rekorde bricht und in die Zukunft strebt, die sich gesellschaftlichen Veränderungen stellt (z.B. der Tatsache, dass Menschen immer älter werden und länger zu Hause verweilen können, aber oftmals einsam sind, mit dem ehrenamtlichen Besuchsdienst mit und ohne Hund) und im Bereich der Aktiven immer weiter wächst…

 

So lädt uns das kommende Weihnachtsfest ein, bei dem Bild von Beate Heinen (aus dem Jahr 2005) ein wenig zu verweilen und auch in unseren Herzen der Freude und Wärme der Weihnachtsbotschaft einen Platz zu bereiten:

 

Einige Gedanken der Künstlerin zum Bild,
die uns bewegen können:

 

„Kalte blaue Nacht breitet sich aus. Doch die Nacht ist nicht einsam, sie ist erfüllt von vielen Gestalten. Man scheint das Rauschen von unzähligen Flügeln zu hören. Alle sind in Bewegung, alle streben zur Mitte, alle suchen das Kind.

 

Im Vordergrund sieht man drei lichte Engelsgestalten. Jeder führt einen dunklen Menschen, geleitet ihn liebevoll hin zum Wunder der Weihnacht. Das rote Haus: Voller Liebe und Zuneigung, voller Harmonie. Behutsam neigt sich Josef über Mutter und Kind. Seine ganze Gestalt scheint auszudrücken: Habt keine Angst, ich werde euch behüten, ich werde euch führen, wohin Gott es will.

 

Alles in dem Haus strahlt Wärme aus. Auch die guten Tiere, Ochs und Esel, schenken dem Neugeborenen von ihrer Körperwärme. Die Engel des Himmels tauchen aus der blauen Nacht In die Innigkeit dieses Hauses ein, erglühen förmlich im Anblick des Kindes, das ihr Gott ist, der Schöpfer des Himmels und der Erde. Auch die Hütte selber ist in Bewegung, weitet sich aus, gibt die Wärme der Liebe, die ihr Gast ist, weiter an die Kälte da draußen.

 

Du großer Gott in diesem kleinen Kind, lass auch mich den Weg finden zu Dir, zu Deinem Haus, das voller Liebe ist. Ich möchte neben den Tieren stehen, ganz nah bei Dir und mich an Deiner Gegenwart freuen. Und wenn ich weit weg bin von Dir, noch von Nacht umgeben, schicke mir, ich bitte Dich, einen Engel, der mich im Schatten seiner Flügel begleitet, damit ich die Richtung nicht verliere. Und lass auch mich Engel sein für andere, ihnen helfen, Dich zu finden; Dich, der die Liebe, die Freude und das Glück ist.“

 

Frohe Weihnachten

 

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen/Dir ein gesegnetes, lichterfülltes Weihnachtsfest, und Engel der Weihnachtsbotschaft, die uns in diesen Tagen und im Neuen Jahr 2012, in dem wir auf 50 Jahre Mainzer Malteser zurückblicken dürfen, auf unseren Wegen begleiten!

 

Ihr/Dein Ortsseelsorger

Norbert Nichell

 

 

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Tropensturm “Washi” auf den Philippinen – Zahl der Betroffenen seit Montag verdoppelt

Köln, 20. Dezember 2011. Neusten Meldungen der philippinischen Katastrophenschutzbehörde zufolge hat sich die Zahl der Betroffenen Personen und Familien seit Montagabend verdoppelt. Über 63.000 Familien bzw. 338.000 Personen haben durch die Sturmflut Haus und Güter verloren. Mehr als 280.000 Menschen sind derzeit in Evakuierungszentren untergebracht, mehr als 1.500 Menschen sind verletzt.

 

Insgesamt bringen die philippinischen Malteser 2.000 Kilogramm Medikamente und Lebensmittel in die Katastrophenregion um Cagayan de Oro und Iligan. Vier ehrenamtliche Helfer der philippinischen Malteser werden morgen in Cagayan ankommen.

 

Ramon Pietro, philippinischer Malteser, berichtet: „Meine Frau hat einige Verwandte in Iligan, in der Provinz Lanao del Norte, verloren – und viele Menschen werden noch vermisst. Die Hilfsgüter wie Decken, Handtücher, Hygienematerial - bringen wir unter anderem in das Barmherzigkeitskrankenhaus in Iligan sowie in das St. Paul’s Krankenhaus in Cagayan de Oro.“

 

Die Malteser haben zunächst 10.000 Euro aus ihrem Nothilfefonds für die Soforthilfe bereitgestellt. Seit dem Taifun Ketsana im Jahr 2009 unterstützt Malteser International die Partnerorganisation mit Trainings in Nothilfemanagement und in Projekten der Katastrophenvorsorge, da der Inselstaat häufig von Naturkatastrophen heimgesucht wird. Verursacht hat die Notlage der Tropensturm „Washi“, der am vergangenen Wochenende über Mindanao hereinbrach. Die Sturmflut überraschte viele Menschen im Schlaf.

 

Für die Opfer der Katastrophe rufen die Malteser zu Spenden auf:

Malteser Hilfsdienst e. V.

Konto 120 120 120

Bankleitzahl 370 205 00

Stichwort: „Katastrophenhilfe Philippinen“

oder online spenden unter: www.malteser-spenden.de

 

 

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Aussendungsfeier im Dom

Foto: Sabrina Meyer

Mainz, 11. Dezember 2011. "Licht verbindet Völker" ist das Jahresmotto der Friedenslichtaktion 2011 in Deutschland. Und unter diesem Motto stand auch die Aussendungsfeier des Friedenslicht aus Betlehem, die am heutigen Sonntag von den Pfadfinderverbänden DPSG, PSG und vcp gemeinsam mit Weihbischof Ulrich Neymeyr gefeiert wurde.

 

Auch Mitglieder unserer Malteser Jugend nahmen auf Einladung der DPSG an der Aussendungsfeier teil und erlebten einen sehr schönen Gottesdienst, in dessen Verlauf der Mainzer Dom vom Friedenslicht durchflutet wurde. So verbindet das Friedenslicht getreu des Jahresmottos nicht nur die Völker sondern auch die Jugendverbände.

 

 

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Positives Resümee bei der Mitgliederversammlung

Fotos: Thomas Häfner, Andreas Becker

Mainz, 10. Dezember 2011. Gemeinsam Resümee ziehen und Weichen stellen – das war auch in diesem Jahr wieder das Haupt-Anliegen der Versammlung aller aktiven und passiven Mitglieder der Mainzer Malteser.

 

Mit einem umfassenden Bericht informierte die Ortsleitung über die Aktivitäten in den unterschiedlichen Bereichen des Vereins und stand für Fragen zur Verfügung. Der positive Trend, der bereits bei der letzten Ortsversammlung erkennbar war, wurde in den vergangenen 12 Monaten noch einmal deutlich verstärkt: Vom Rekord in der Zahl der ausgebildeten Menschen in Erster Hilfe bis zu den vermehrten Einsatzteams in der Rettungshundearbeit oder im Besuchs- und Begleitungsdienst mit Herz und Hund – letztlich gab es in allen Bereich Positives zu berichten. Mit einem breit aufgestellten Führungsteam und einer motivierten Helferschaft starten die Malteser in ihr Jubiläumsjahr 2012.

 

Die Wahl zu den Vertretern der aktiven Helferschaft im Führungskreis konnten Stephanie Preuß und Benedikt Schwarz für sich entscheiden. In die Funktion der Rechnungsprüfer wurden Günter Klimutta und Tobias Hemicker gewählt.

 

Für langjährige Mitgliedschaft wurden unter anderem Werner Fassnacht (15 Jahre), Behrouz Asadi (20 Jahre) und Franz Klein (40 Jahre) geehrt.

 

 

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Fastnachtsvorbereitungen nehmen an Fahrt auf

Mainz, 3. Dezember 2011. Es geht wieder los: Mit dem ersten Vorbereitungstreffen haben die Planungen für den Einsatz am kommenden Rosenmontag an Fahrt aufgenommen. Während die Einladungen zur Teilnahme als Helfer bereits vor zwei Wochen an die traditionell mitwirkenden Gliederungen versendet wurden, tagte heute das Führungsteam des vergangenen Einsatzes, welches gleichzeitig auch in 2012 wieder für den koordinierten Ablauf des Sanitätsdienstes sorgen wird.

 

Jedes Jahr aus den zurückliegenden Einsätzen lernen – optimieren, das ist das Ziel. In diesem Jahr soll ein neuer Standort für die Einsatzleitung gefunden werden, die Übernachtungsmöglichkeit für auswärtige Gliederungen soll verbessert werden, an der Kennzeichnung der Führungskräfte gearbeitet und eine Optimierung der Einsatzdatenerfassung herbeigeführt werden. Ambitionierte Ziele, denn jeder im Führungsteam übernimmt diese Tätigkeiten zusätzlich zu seinen ohnehin nicht geringen ehrenamtlichen Tätigkeiten für die Malteser. Rückblickend kann man jedoch sagen, dass die selbst gesteckten Ziele bislang stets mit Bravour gemeistert wurden. Es gibt also keinerlei Anlass zum Zweifeln: Auch der nächste Großeinsatz der Malteser wird zu einem rundum herausragend vorbereiteten Einsatz werden.

 

 

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Im Winter steigt die Einsatzfrequenz der Rettungshunde

Foto: Thomas Häfner

Mainz, 30. November 2011. Fallen die Außentemperaturen, steigt die Einsatzfrequenz für die Rettungshunde – denn, für nicht adäquat gekleidete Personen sinkt bei niedriger Temperatur die Überlebenswahrscheinlichkeit aufgrund der Gefahr von Unterkühlungen und Erfrierungen. Die Rettungshundestaffel der Mainzer Malteser wird infolgedessen frühzeitiger in die Suchen nach Vermissten eingebunden als im Sommer – so auch in der vergangenen Nacht.

 

Mit 8 Helfern und drei Rettungshunden beteiligten sich die Mainzer Malteser an der polizeilichen Suche nach einem vermissten Patienten der Mainzer Uni-Klinik. Insgesamt knapp 7 Stunden dauerte der Einsatz für die Helferinnen und Helfer der Malteser, die in der Nacht zum Mittwoch kurz nach Mitternacht zu einer schlaflosen Nacht gerufen wurden. In dieser Zeit wurde gemeinsam mit der Polizei und später auch mit weiteren Hunden des ASB Ludwigshafen in den Grüngürteln rings um die Klinik – aber auch auf dem Gelände der Mainzer Universitätsklinik nach dem Vermissten, einem älteren Herrn, gesucht.

 

Erst gegen 6.30 Uhr konnte der Vermisste aufgefunden werden.

 

 

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Gefragt wie nie - 2000. Kursteilnehmer begrüßt

Benedikt Schwarz (links) und Andreas Trog (rechts) freuen sich, Marlene Wienold als 2000. Kursteilnehmerin in diesem Jahr begrüßen zu dürfen. Foto: Thomas Häfner

Mainz, 23. November 2011. Heute war es so weit. Die Mainzer Malteser konnten für dieses Jahr ihren 2000. Kursteilnehmer eines Erste Hilfe-Kurses begrüßen. Das Glück fiel auf Marlene Wienold, die eigentlich "nur" im Rahmen einer betrieblichen Fortbildung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz etwas über Erste Hilfe erfahren wollte. Sie hat sich aber dennoch sehr über den Blumenstrauß und das kleine Präsent gefreut, welches Kursleiter Benedikt Schwarz und Andreas Trog, Leiter der Malteser Ausbildung in Mainz, überreichten.

 

Diese symbolträchtige Zahl dokumentiert den stetigen Aufwärtstrend der letzten Jahre. So konnten in den vergangenen 3 Jahren die Teilnehmerzahlen im Bereich Erste Hilfe fast verdoppelt und im Bereich der sozialpflegerischen Ausbildung vervierfacht werden.

 

Möglich wurde dies nur durch die hohe Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit der Helfer und deren glaubhaften und authentischen Unterricht, der sich in der hohen Zufriedenheit der Kursteilnehmer zeigte und immer wieder zeigt. Hierfür sei allen, die in der Ausbildung für die Malteser aktiv waren herzliches gedankt.

 

Ebenso sei auch den Teilnehmern und Firmen Dank gesagt, die bereits seit vielen Jahren das Vertrauen in die Malteser setzen und sich gern der kompetenten und lebensnahen Schulung bedienen.

 

Allen sei versprochen, dass die Malteser in Mainz auch zukünftig in ihrem Bestreben nicht nachlassen werden, immer auf dem neusten Stand zu sein, Wissen in ansprechender Form zu vermitteln, dabei flexibel und zuverlässig zu bleiben und den Menschen nie aus dem Blick zu verlieren.

 

 

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Einsatzsanitäterkurs mit besten Ergebnissen abgeschlossen

Fotos: Verena Stieglitz

Mainz, 20. November 2011. Der diesjährige Einsatzsanitäterkurs der Mainzer Malteser wurde heute äußerst erfolgreich abgeschlossen. Nach vier arbeits- und lehrreichen Wochenenden seit Ende September, die von Teilnehmern wie auch Ausbildern komplett ehrenamtlich absolviert wurden, stand nun für Meryem Diyap, Felix Hohmann und Udo Weilacher von der Gliederung Rüsselsheim und Chantal Onyejekwe, Stephanie Preuß, Leon Faßbender, Florian Wenger und Frank Zamponi von der Gliederung Mainz die theoretische und praktische Abschlussprüfung an.

 

Große Nervosität war den Prüflingen morgens deutlich anzumerken, aber auch die Prüfer waren gespannt, ob sie mit ihrer, im Laufe des Kurses geleisteten Arbeit, zufrieden sein würden. Die Sorge war jedoch völlig unbegründet, wie die Prüfungskommission, bestehend aus der Vorsitzenden Christine Tullius, Ortsarzt Dr. med. Hubert Holz und dem Leiter der Sanitätseinheit Markus Neufurth relativ bald feststellen durfte. Am Ende des Tages konnten ausschließlich sehr gute und gute Leistungen bescheinigt werden. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass sich der von den Maltesern aufgebaute und betreute Schulsanitätsdienst am Theresianum einmal mehr als Nachwuchsgarant für die Sanitätseinheit zeigte.

 

Möglich wurde dieser Erfolg jedoch nur durch ein großes, hervorragend besetztes Dozententeam, das gerne bereit war, sein Wissen an die motivierten Teilnehmer weiterzugeben. Auch hervorzuheben sind die guten Leistungen der Verletztendarsteller, ohne die eine Prüfung nicht durchführbar wäre.

 

Herzlichen Glückwunsch den Teilnehmern, die nun zum endgültigen Abschluss des Kurses fünf Patientenversorgungen unter Aufsicht erfahrener Kollegen durchführen müssen.

 

 

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Malteser Jugendgruppe besteht seit einem Jahr

Foto: Thomas Häfner

Mainz, 20. November 2011. Genau ein Jahr nach Gruppengründung feierte die Jugendgruppe der Mainzer Malteser ihr Bestehen mit der Durchführung der ersten Ortsjugendversammlung. Bei diesem formalen Akt wählten die Jugendlichen Nina Graves zur Ortsjugendsprecherin, die somit nun offiziell das "Sprachrohr" der Jugend im Erwachsenenverband ist und für die Amtszeit von zwei Jahren dem Führungskreis angehört. Auch weitere Jugendliche übernahmen Wahlämter wie bspw. die Vertretung der Mainzer Jugendgruppe auf Diözesanebene.

 

Neben den Wahlen gab es auch einen Rückblick auf das zurückliegende Jahr sowie eine Vorschau auf das kommende Jahr, für das die Malteser-Kekse (wie sich die Jugendgruppe selbst nennt) bereits eine Vielzahl an Ideen entwickelt haben. Bemerkenswert dabei die Vielzahl an Themen, die keine reinen "Spaß-Veranstaltungen" sind. Benimm-Regeln nach Knigge und Teilnahme an der Malteser Nikolaushilfe sind Beispiele dafür.

 

 

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Rettungshunde zu Besuch im Gymnasium Theresianum

Foto: Nina Pütz

Mainz, 14. November 2011. Da staunten die Schülerinnen und Schüler des Theresianum, als Ralf Pütz, Mitglied der Rettungshundestaffel der Mainzer Malteser, vom letzten Einsatz mit seinen Rettungshunden Aischa und Balou erzählte. Vor drei Tagen war im Stadtteil Mainz-Finthen ein dementer Mann als vermisst gemeldet worden. Die ganze Nacht hindurch beteiligte sich der Hundeführer mit seinen Rettungshunden bei der Suche. Eineinhalb Jahre Ausbildung haben die Hunde für eine solche Aufgabe fit gemacht.

 

Die Schülerinnen und Schüler des Mainzer Ganztagsschulgymnasium Theresianum hatten Gelegenheit, in der Neigungsgruppe „Erste Hilfe“ den Einsatz von Rettungshunden kennen zu lernen. „Das Tier braucht klare Anweisungen.“ betonte Ralf Pütz und demonstrierte, wie man einen Hund führt. Anschließend durften Schüler einen Rettungshund an die Leine nehmen und losmarschieren. Spannend war für die Gruppe, die Vermisstensuche zu erleben. Ein Schüler versteckte sich im Gebüsch und gab dort keinen Ton von sich. Ralf Pütz schickte einen Hund los, der konzentriert das Areal absuchte. Natürlich war er erfolgreich und „verbellte“ den Gefundenen. Dieser belohnte den Finder mit Wurststücken, die der Hund offensichtlich genoss.

 

Die Gruppe um Alban Schüler (Leiter der Neigungsgruppe „Erste Hilfe“ und betreuender Lehrer des Schulsanitätsdienstes am Theresianum, der von den Maltesern seit vielen Jahren betreut wird) bedankte sich bei Ralf Pütz für die interessanten Informationen und Demonstrationen und zeigte sich von dessen ehrenamtlichen Engagement als Rettungshundeführer beeindruckt.

 

 

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Erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt

Foto: Verena Stieglitz

Mainz, 13. November 2011. Zum bereits dritten Mal boten die Mainzer Malteser in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Vorklinik des Fachbereichs Humanmedizin der Universität Mainz einen Erste-Hilfe-Kurs für interessierte Studierende in vorklinischen Semestern an.

 

An zwei Tagen galt es die theoretischen und praktischen Grundlagen zu erarbeiten, die sowohl für den Alltag sinnvoll sind als auch die Basis für die im klinischen Abschnitt des Studiums folgenden Kursen in Notfallmedizin darstellen. So lernten die Anwesenden von Ausbilder Markus Neufurth, der selbst in bereits höherem Semester Medizin studiert und als Rettungssanitäter bei den Malteser tätig ist, dass man auch als Arzt bei der Wiederbelebung die Ersthelfer-Basismaßnahmen – Herzdruckmassage und Beatmung – sicherstellen sollte, bevor man erweiterte Maßnahmen erwägen kann. Unterstützt wurde er dabei von Ulrike Bühler und Verena Stieglitz, die den Ärzten von morgen auch den richtigen Umgang mit bewusstlosen Personen und das zügige Anlegen eines Druckverbandes zeigten.

 

„Ich hoffe, dass Ihr möglichst viel aus dem Kurs mitnehmt und möglichst wenig davon in der Realität anwenden müsst!“, wurden die motivierten Teilnehmer schließlich sonntags nachmittags mit den zur Physikumsanmeldung wichtigen Bescheinigungen in den Feierabend geschickt.

 

 

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Nächtlicher Sucheinsatz rund um Mainz-Finthen, 83-Jähriger vermisst

Foto: Thomas Häfner

Mainz, 11. November 2011. Kurz vor 23 Uhr in der Nacht zum Freitag piepten die Funkmeldeempfänger: Sucheinsatz für die Rettungshundestaffel der Malteser. Vermisst wurde ein Bewohner eines Seniorenheims in Mainz-Finthen. Gleich von Beginn an startete die Polizei eine groß angelegte Suche, die schließlich von Erfolg gekrönt sein sollte.

 

Gemeinsam mit den Rettungshundestaffeln aus Alzey und Ingelheim suchten die sechs Rettungshunde der Mainzer Malteser vom Altenheim ausgehend stundenlang Richtung Gonsenheim und Drais mehrere Quadratkilometer Wege, Feld und Buschwerk ab ohne konkrete Anhaltspunkte zu haben, in welche Richtung der Vermisste sich fortbewegt hat.

Gegen fünf Uhr am Morgen mussten die erschöpften Helfer und Hunde aus dem Einsatz herausgelöst und durch andere Suchmannschaften ersetzt werden, die die Suche fortsetzten.

 

Der Gesuchte konnte am nächsten Morgen vom Rettungsdienst bei Mainz-Drais aufgefunden werden – unterkühlt aber außer Lebensgefahr.

 

 

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Malteser üben mit Feuerwehren in Nackenheim

Foto: Alexander Pohl

Mainz/Nackenheim, 4. November 2011. Ein Pkw der innerorts zu schnell unterwegs ist, von der Fahrbahn abkommt und dabei stehende Fässer mit Gefahrstoff trifft – so das Übungsszenario. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Nackenheim, Gau-Bischofsheim und Lörzweiler übten gemeinsam an der alten Kapselfabrik in Nackenheim.

 

Der Einladung zur Übungsteilnahme folgten die Malteser gerne, denn jede Teilnahme an einer Übung ist eine gute Gelegenheit, erworbenes Wissen zu prüfen und zu vertiefen. Besonders, da in der Regel Szenarien beübt werden, die in der Realität nur selten vorkommen und somit kaum Routine bei den Hilfskräften sind. Schnell denken, priorisieren, handeln ist dann gefragt.

 

Schnelles Umdenken war auch gefragt, als die mitübende Rettungswagenbesatzung der Malteser aus der Übung herausgelöst wurde und die Versorgung eines realen Patienten übernahm. Am Ende der Übung ging es jedoch allen Mitwirkenden wieder gut.

 

 

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Malteser gedenken ihrem Ordensgründer

Fotos: Thomas Häfner

 

Mainz, 22. Oktober 2011. Mit einem Gottesdienst im Mainzer Dom feierten die Malteser das Andenken an ihren Ordensgründer, den Seligen Gerhard.

 

Zuvor jedoch begannen die Beauftragten der Diözese den Tag bei gemeinsamem Frühstück mit einem protokollfreien Austausch und schlossen sich der für Mitglieder organisierten Führung durch das Gutenberg-Museum an. Höhepunkt der Führung war die Besichtigung eines Originals der 42-zeiligen Gutenberg-Bibel. Selbst Hand anlegen konnte Thorsten Jöris von den Maltesern in Rüsselsheim. Im Vorführungsraum durfte er auf einem Nachbau von Gutenbergs Druckerpresse selbst eine Seite der Bibel drucken.

 

Der von Domkapitular Eberhardt und Pfarrer Blau zelebrierte Gottesdienst im Hauptschiff des Mainzer Doms stellte die Bedeutung der Nächstenliebe in den Mittelpunkt, die die Malteser in Nachfolge ihres Ordensgründers bis heute als Grundlage ihres Handelns sehen.

 

"Unsere Bruderschaft wird unvergänglich sein, weil der Boden, auf dem diese Pflanze wurzelt, das Elend der Welt ist – und weil, so Gott will, es immer Menschen geben wird, die daran arbeiten wollen, dieses Leid geringer, dieses Elend erträglicher zu machen." – Seliger Gerhard

 

Abschluss des Gottesdienstes war die Fahrzeugsegnung des neuen Intensivtransportwagens, den die Malteser vor wenigen Wochen für Rettungseinsätze im Stadtgebiet Mainz sowie für Langstrecken-Verlegungen intensivpflichtiger Patienten in Dienst gestellt haben.

 

Feierstunde im Erbacher Hof

 

Bevor der Tag für die Malteser mit einem gemütlichen Beisammensein ausklang, konnten die Anwesenden nach einführenden Worten von Diözesanleiter Dr. Michael de Frênes einem lebhaft und interessant gestalteten Vortrag von Ingo Radtke, Generalsekretär von Malteser International, lauschen. Gerade am Vormittag von einer Konferenz in Thailand zurückgekehrt, schilderte er anschaulich die Grundlagen und Ziele der internationalen Katastrophenhilfe der Malteser.

 

Er erläuterte, warum es wichtig ist, Menschen zu zeigen, wie man sich die Hände wäscht; warum man nicht einfach einen Brunnen graben kann um den Menschen den Zugang zu Wasser zu ermöglichen; wie die Malteser Flüchtlingslager managen und wie die sie sich für die Zukunft rüsten um bei zu erwartenden Katastrophen im Ausland schnellstmöglich vor Ort sein und Hilfe leisten zu können. Wie alle anderen Dienste der Malteser steht auch die Auslandshilfe unter dem Leitsatz der Malteser "Tuitio fidei et obsequium pauperum" (Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen).

 

 

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Coface-Arena/1. FSV Mainz 05: Rettungswege-Konzept vorgestellt

Foto: Marc Reinbott

Mainz, 6. Oktober 2011. Auf Initiative der Stadt Mainz und Einladung des 1. FSV Mainz 05 konnten sich die ehrenamtlichen Helfer im Bevölkerungsschutz besondere Einblicke in das neue Fußballstadion verschaffen: Gemeinsam mit Vertretern von DLRG, DRK und der Stadt Mainz nahmen 12 Helfer der Malteser die Einladung zur Führung war.

 

Erklärt wurde neben der allgemeinen baulichen Gestaltung insbesondere auch das Rettungswege-Konzept.

 

 

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Helferplakette der Landeshauptstadt Mainz für vorbildlichen Einsatz im Katastrophenschutz

Von links nach rechts: Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte, Thomas Häfner, Dr. Ludwig Hoffmann. Foto: Verena Stieglitz

Mainz, 3. Oktober 2011. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Zivil- und Katastrophenschutzes in der Landeshauptstadt verlieh Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte im Namen von Oberbürgermeister Jens Beutel die "Helferplakette der Landeshauptstadt Mainz" an Thomas Häfner und Dr. Ludwig Hoffmann für vorbildlichen Einsatz im Katastrophenschutz.

 

Thomas Häfner, seit 18 Jahren Mitglied im Malteser Hilfsdienst e.V. Mainz, wurde für seinen Einsatz in der Führung der Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst, für die verantwortliche Leitung von Großeinsätzen in der Landeshauptstadt und die bereits viele Jahre währende Zusammenarbeit mit dem Amt für Bevölkerungsschutz ausgezeichnet.

 

Dr. Ludwig Hoffmann erhielt die Medaille für sein Engagement in der organisationsunabhängigen Gruppe der Leitenden Notärzte, in der er zweimal die Funktion des Sprechers der Gruppe inne hatte und als solcher ebenfalls eng mit dem Amt für Bevölkerungsschutz zusammenarbeitete.

 

Die Übergabe der Helferplakette, die insgesamt bisher erst 35-mal verliehen wurde, erfolgte im Rahmen der Eröffnungsrede zur Jubiläumsveranstaltung am 1. Oktober 2011 vor dem Staatstheater Mainz. Anwesend waren neben Vertretern der Politik auch einige ehemalige Empfänger der Helferplakette – darunter Hans-Udo Endres, Kreisbeauftragter der Malteser für den Landkreis Mainz-Bingen, Johannes König und Mathias Hirsch, beide Organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie Rolf Dewald, Gründungsmitglied und Kassenprüfer der Mainzer Malteser, und Karl Josef Schmitt. Die letzteren Beiden wurden bereits 1986 bei der Erstausgabe der Helfermedaille anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Zivil- und Katastrophenschutz der Stadt Mainz geehrt und zählen auch heute noch zu den aktiven Mitgliedern der Mainzer Malteser.

 

 

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Gemeinschaftsübung: Verkehrsunfall auf dem IBM-Gelände

Foto: Thomas Häfner (1+2), Dominik Spies (3)

Mainz, 1. Oktober 2011. Die Gemeinschaftsübung mit den Feuerwehren der südlichen Stadtteile und dem DRK OV Mainz-Hechtsheim bildete für 14 Malteser den Abschluss eines vielfältigen Malteser-Tages.

 

Sichtlich erfreut zeigte sich Thomas Häfner, Mitglied der Ortsleitung: "Insbesondere, wenn wir selbst nicht in die Vorbereitung der Übungslage involviert sind, haben unsere Führungskräfte die Möglichkeit unter realen Bedingungen zu üben. Sie haben dann tatsächlich nur die Informationen, die sie vor Ort erhalten."

Geübt wurde ein von den Feuerwehren ausgearbeitetes Szenario eines Verkehrsunfalls mit mehreren Fahrzeugen. Eines davon ein mit Gefahrgut beladener Lkw. Mehrere Betroffene waren verletzt in den Fahrzeugen eingeklemmt.

 

Wieder einmal gefestigt und ausgebaut werden konnte die Zusammenarbeit mit dem DRK OV Mainz-Hechtsheim: Malteser-Helfer die mit Rettungsrucksäcken des DRK arbeiten, ein solches Bild findet man nicht alle Tage – aber es zeugt von einer Kooperation, die von Maltesern und DRK im Sinne einer bestmöglichen Patientenversorgung vorangetrieben wird: Für den Patienten ist in einer Notsituation nicht wichtig, welches Wappen der Helfer auf der Schulter trägt oder von welcher Organisation das Material gestellt wird – wichtig ist einzig, dass ihm schnellstmöglich adäquat geholfen wird.

 

 

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50 Jahre Zivil- und Katastrophenschutz in Mainz

Fotos: Thomas Häfner

Mainz, 1. Oktober 2011. Die am Bevölkerungsschutz unserer Landeshauptstadt beteiligten Organisationen feierten auf dem Gutenbergplatz gemeinsam das Jubiläum "50 Jahre Zivil- und Katastrophenschutz in Mainz".

 

In Form einer "Rettungskette" präsentierten die Hilfsorganisationen die Patientenversorgung bei Großschadensereignissen: Das THW hatte eigens für diese Veranstaltung einen Turm aufgebaut, von dem die "Patienten" in einer spektakulären Aktion aus bis zu 8 Metern Höhe gerettet wurden.

 

Live kommentiert konnten sich die Zuschauer ein Bild davon machen, wie Patientenbehandlung in Großschadensfällen abläuft. Leitender Notarzt und Organisatorischer Leiter erklärten die Patientensichtung und die Einteilung in verschiedene Behandlungsprioritäten. Unmittelbar im Abschluss moderierte Markus Neufurth, Leiter der Sanitätseinheit der Mainzer Malteser, anschaulich die Patientenversorgung im eingerichteten Behandlungszelt bevor zum Abschluss die Notfallseelsorge ihr Wirken im Einsatzfall erklärte.

 

Die Entwicklung der vergangenen 50 Jahre hin zum modernen Bevölkerungsschutz wurde von 10 bis 16 Uhr auf dem Gutenbergplatz greifbar. Zum Verweilen lud bei strahlendem Sonnenschein auch das musikalische Rahmenprogramm, eine Foto-Dokumentation und die Ausstellung diverser Einsatzfahrzeuge ein. Vom Feuerwehrauto über einen Oldtimer, ein Fahrzeug der Malteser Rettungshundestaffel bis hin zum Einsatzboot der DLRG konnte aus allen Bereichen ein Rettungsmittel besichtigt werden. Nicht zuletzt gab es auch einen Feldkochherd zu bestaunen – eine traditionelle Einsatzverpflegung der Hilfskräfte, Erbseneintopf, konnten die Besucher vor Ort kosten.

 

 

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Rettungshelfer Karl Binner blickt zum Altar, an dem wenig später der Heilige Vater die Messe zelebrieret. Fotos: Dominik Spies

40 Stunden im Einsatz für Papst und Pilger – Mainzer Malteser zurück aus Freiburg

Mainz, 26. September 2011. Der Papst, die Pilger und auch die Malteser aus Mainz sind wieder zu Hause. Wie alle anderen Pilger nahmen auch die Malteser einige Strapazen auf sich: Am frühen Samstag Morgen starteten die Mainzer Malteser mit einem 22-köpfigen Team um rechtzeitig vor dem Eintreffen der übrigen Pilger ihre Sanitätsstation in Freiburg betriebsbereit zu haben.

 

„Nach einer für unsere Helfer äußerst kalten Nacht hat das Wetter während der Veranstaltung mitgespielt, es herrschte eine freundliche Stimmung und wir hatten nur wenige Patienten zu versorgen“, freut sich Thomas Häfner, Leiter des Mainzer Helferkontingents. Von Samstag 23 Uhr bis Sonntag 16 Uhr haben die Mainzer Malteser durchgehend in Altarnähe für die Pilger gesorgt. „Kreislaufprobleme, leichte Dehydrierung und Insektenstiche waren die überwiegenden Beschwerden.“ So konnten die meisten Sanitäter auch den Worten des Heiligen Vaters während des Gottesdienstes folgen.

 

Das Resümee am Einsatzende: 46 Patientenversorgungen sowie die Betreuung von 30 nicht gehfähigen, in der Regel älteren, Pilgerinnen und Pilgern. Natürlich zuzüglich der Hilfeleistungen anderer Sanitätsstationen – insgesamt wurde in Freiburg 387-mal durch die Malteser medizinisch Hilfe geleistet. Nur 29 der Patienten mussten zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

 

 

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10.03.2012

Wir machen Sie zum Ausbilder !!! - Neue Lehrgänge starten im Juni

Die Malteser Erste Hilfe Kurse in Mainz sind gefragt wie nie. Um zukünftig noch mehr Menschen in Erste Hilfe ausbilden zu können und damit einen noch größeren Beitrag zur schnelleren medizinischen Erstversorgung in Mainz und Umgebung leisten zu können, brauchen wir auch mehr Ausbilder, die uns in unserer Aufgabe unterstützen. So suchen wir Menschen, die andere in Erste-Hilfe ausbilden möchten.

 

Was sollten Sie mitbringen?

 

* Begeisterung für medizinische und pädagogische Themen

* Spaß am Unterrichten

* Bereitschaft, die Malteser in Mainz bei Ihrer Aufgabe zu unterstützen

 

Dafür erhalten Sie

 

* eine anerkannte qualifizierte Ausbildung im Bereich "Erste Hilfe"

* regelmäßige Aus- und Fortbildungen in pädagogisch-didaktischen und medizinischen Bereichen.

* die Möglichkeit flexibel, nach Ihren Möglichkeiten zu unterrichten.

* das Angebot Teil einer aktiven Gruppen von Maltesern zu werden

 

Der nächste Ausbildungsjahrgang startet im März und Juni. Informationen zur Ausbildung finden Sie unter www.malteser-ausbildung.de oder direkt unter den Mainzern Kontaktdaten.

 

Der Papst kann kommen: Auf dem Flugplatz in Freiburg

Warten auf die Einfahrt zum Veranstaltungsgelände. Foto: Thomas Häfner

Freiburg/Mainz, 25. September 2011. Die Anreise gestaltete sich durch enorm viele Straßensperrungen in Freiburg deutlich langwieriger als erwartet. Doch bevor die ersten Pilger das Flugfeld in Freiburg betreten konnten war alles eingerichtet.

 

Während eine Hand voll Helfern über Nacht den Grundbetrieb des Versorgungsbereichs sicher stellten, ruhte sich der Großteil der Helfer auf den mitgebrachten Feldbetten aus. Doch auch für Sie war die Nacht bereits vor 6 Uhr vorbei. Dann galt es, die volle Betriebsbereitschaft der knapp 300 qm umfassenden Behandlungsfläche herzustellen.

 

Ein Video zur Lageeinschätzung des Leiters der Mainzer Unfallhilfsstelle am Sonntag Morgen finden Sie auf youtube (oder alternativ auf www.malteser-papst.de > Videos)

 

 

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Rettungshundestaffel beteiligt sich am Tag der Reservisten

Foto: Malteser

Mainz/Bingen, 24.09.2011. Aktiv beteiligte sich die Rettungshundestaffel der Mainzer Malteser am bundesweiten Aktionstag „Tag der Reservisten“ der deutschen Bundeswehr.

 

Schirmherr Thomas Feser, Bürgermeister der Stadt Bingen, eröffnete die Veranstaltung auf dem Platz des Rhein-Nahe-Ecks in Bingen vor traumhafter Kulisse. Interessiert verfolgten die Hundeführer zunächst die zahlreichen Ehrungen der Reservisten der Kreisgruppe Rheinhessen. Später präsentierten Sie ihre Arbeit bei strahlendem Sonnenschein. Gezeigt wurde ein buntes Programm mit Gerätearbeit, Abseilen der Hunde und das Anzeigen, d.h. Verbellen aufgefundener Personen. Höhepunkte der Vorführungen waren eine kleine Suche mit Kindern aus dem Publikum sowie eine einstudierte Gruppenunterordnung, die zeigte, dass die Hunde trotz der enormen Ablenkung durch Zuschauer und Festivitäten hochkonzentriert und mit großer Motivation arbeiten.

 

Genug Zeit blieb auch, um zwischendurch immer mal wieder interessante Gespräche zu führen und Informationen über die einzelnen Aktivitäten auszutauschen.

 

 

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Mit Segways auf den Etzelsbacher Pilgerwegen

Foto: Markus Schips

Etzelsbach/Mainz, 23. September 2011. Bereits seit dem Mittag sind auch Malteser aus Mainz auf den Pilgerwegen in Etzelsbach im Einsatz. Alexander Pohl und Roy Kanzler – gemeinsam mit Jürgen Kunz und Christian Sudek – können mit den modernen Fortbewegungsmitteln auch auf schmalen Wegen schnell zu den Pilgern gelangen, wenn diese Hilfe benötigen.

 

Gerade bei weiteren Entfernungen kann ein Segway hilfreich sein – allerdings nur um eine schnelle Versorgung einzuleiten. Abtransportieren kann man damit selbstverständlich keine Patienten – aber wir können im weitläufigen Gelände ggf. die Zeit zwischen Alarm und Beginn der Versorgung verkürzen.

 

Auf dem Weg nach Freiburg

 

Während der Papst in Etzelsbach mit den Pilgern Marienvesper feiert, laufen aber auch in Mainz die Vorbereitungen auf Hochtouren. Vollständig geladen stehen hier die Fahrzeuge zur Abfahrt bereit. Ein Team von 22 Mainzer Helfern wird sich am Samstag Morgen um 7 Uhr auf den Weg nach Freiburg begeben, wo sie mit direktem Blick auf den Altar von 23 Uhr bis zum Sonntag Abend auf gut 150 qm eine Unfallhilfsstelle zur Patientenversorgung betreiben werden.

 

Noch dichter dran (da unmittelbar den Behinderten angegliedert) ist der ebenfalls unter Mainzer Führung stehende Pflegebereich. Unterstützt durch Helfer aus anderen Gliederungen sorgen die Malteser dafür, dass Pflegebedürftigen und deren Betreuern eine Anlaufstelle geboten wird, wenn bspw. ein Blasenkatheter verstopft ist oder Windeln gewechselt werden müssen.

 

 

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Symphonie in Mull beim Aktionstag Kinderrechte

Foto: Malteser

Mainz, 17. September 2011. Als Mitglied des Stadtjugendrings lenkte die Malteser Jugend beim Aktionstag Kinderrechte auf dem Gutenbergplatz den Fokus auf das Recht auf Gesundheit.

 

In einer spielerischen Aktion lernten die Teilnehmer an der Station der Malteser Jugend mit Unterstützung des Stadtjugendrings wie sie Verbände anlegen können. Jeder erfolgreiche Verband brachte einen Wassertropfen mit dem die Kinder einen Brunnen füllen konnten. Jeder Tropfen stand für einen Geldbetrag, den Sponsoren gleichmäßig für drei Wasserprojekte in Afrika und Süd-Amerika spenden.

 

Von 11.00 Uhr bis nachmittags um 15.00 Uhr wurden viele Verbände gewickelt und Spaß an Erster Hilfe vermittelt. Für die Jugendgruppe bildete der Tag eine der ersten gemeinsamen öffentlichen Aktionen und alle genossen einen Tag mit viel Spaß und neuen Erfahrungen.

 

 

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Mainzer Malteser übernehmen Pflegebereich in Freiburg

So ähnlich wird es wieder aussehen, wenn Papst Benedikt XVI. wie hier 2005 in Köln, die Pilger begrüßt. Foto: Malteser

Mainz, 15. September 2011. Während der Heiligen Messe mit Papst Benedikt XVI. in Freiburg (am 25. September) werden auch viele Menschen mit körperlicher Behinderung anwesend sein – Menschen, die trotz Pflegebedürftigkeit zu diesem besonderen Ereignis ihr gewohntes Umfeld verlassen. Damit die notwendige Pflege einigermaßen aufrecht erhalten werden kann, haben die Malteser der Diözese Mainz eine zusätzliche Aufgabe übernommen: Die Einrichtung eines Pflegebereiches.

 

Auf etwas mehr als 300 qm Grundfläche betreiben die Mainzer Malteser unterstützt durch Helfer aus Rüsselsheim, Altenstadt, Kelkheim und Passau eine Unfallhilfsstelle mit zusätzlichem Pflegebereich - eine einmalige Einrichtung auf dem Veranstaltungsgelände am Flughafen Freiburg.

 

 

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Japan: Ein halbes Jahr nach dem Erdbeben – Malteser bauen Kinderheim wieder auf

Köln/Ichinoseki/Mainz, 8. September 2011. Dank der großen Spendenbereitschaft in Deutschland und anderen Ländern kann Malteser International den Wiederaufbau des Kinderheimes „Fujinosono“ in der nordostjapanischen Stadt Ichinoseki mit 4,8 Millionen Euro unterstützen. Die Spenden stammen von den Mitarbeitern der in Mainz ansässigen Schott AG, von privaten Spendern aus Deutschland und Österreich, von der Allianz AG, der Siebold-Gesellschaft und dem internationalen Netzwerk der Caritas sowie Aktion Deutschland Hilft.

 

Ein überraschend schneller Baubeginn ist schon für Anfang 2012 geplant, mit dem Einzug der Kinder im Alter von 3–18 Jahren in ihr neues Heim an gleicher Stelle wird für Ende 2012 gerechnet. Übergangsunterkünfte müssen daher ab November dieses Jahres errichtet werden. Das neue Haus wird zu den ersten Neubauten der 125.000 Einwohner-Stadt nach dem Beben gehören. Sr. Caelina Mauer, Heimleiterin und Projektpartnerin der Malteser, freut sich über die enorme Hilfsbereitschaft. „Wir sind heilfroh, dass wir mit den Spenden aus Deutschland und Österreich unseren Kindern so schnell wieder ein vor allem erdbebensicheres Dach über dem Kopf geben können.“ Das Kinderheim war bei dem Erdbeben am 11. März schwer beschädigt worden. Wegen Einsturzgefahr sind einige Räume seither unbewohnbar. Die Nachbeben lösen bei den zum Teil traumatisierten Kindern und den Betreuern trotz psychologischer Unterstützung immer noch Angst und Schrecken aus.

 

Der Leiter der Asienabteilung von Malteser International, Roland Hansen, ist zurzeit in Ichinoseki und Tokio, um sich über die Bauplanung zu informieren. „Die Kinder und die Mitarbeiter sind bei der Konzeption stark einbezogen worden“, sagt er. Zudem werde mit der besonders energieeffizienten Bauweise, die ein Wunsch der Mitarbeiter nach der Katastrophe war, ein Modellprojekt für Nordjapan geschaffen. Das Kinderheim wird zudem mit einer alternativen Energieversorgung ausgestattet und kann sich damit im Katastrophenfall selbst versorgen und auch der umliegenden Bevölkerung als Evakuierungszentrum mit funktionierender Wasser- und Stromversorgung dienen. Nach dem Beben im März hatte das Haus wie viele andere in der Region auch zunächst weder Heizung noch Warmwasser.

 

 

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Fotos: Thomas Häfner

Zum Wohl der Helfer – statt zum Wohl der Patienten

Mainz, 6. September 2011. Etwas Verwunderung war in den Augen der Teilnehmer schon zu erkennen, als sie während der Fortbildung aufgefordert wurden, die Blutdruckmanschette einmal ganz anders zu verwenden. Statt der sonst überwiegend theoretischen Ausbildungen, denen die Helfer der Sanitätseinheit wöchentlich beiwohnen, verlief die heutige Fortbildung ausschließlich praktisch.

 

Unter dem Thema "Rückenschule" erhielten die Helferinnen und Helfer wertvolle Tipps von Petra Nitschke, Physiotherapeutin bei Pro-Physio (www.pro-physio-mainz.de) in der Mainzer Oberstadt.

 

Im Sanitäts- und Rettungsdienst sind die Helferinnen und Helfer regelmäßig gefordert, schwere Geräte oder Patienten zu heben oder tragen. Rückenschonendes Arbeiten und Bewusstsein für gesunde Körperhaltung spielt daher eine zentrale Rolle im Alltag. Dieses zu wecken und in Erinnerung zu rufen, war Ziel dieser kurzweiligen Abendveranstaltung mit der die Malteser sich nicht um das Wohl der Patienten, sondern um das Wohl der eigenen Helfer bemüht haben.

 

 

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Mit Händen und Füßen…

Foto: Benedikt Schwarz

Mainz, 3. September 2011. "Mit Händen und Füßen" war das Motto des diesjährigen Helfertags der Mainzer Malteser. Am ersten Samstag im September machten sich zehn Helfer aus Sanitätseinheit und Jugend zu einem gemeinsamen Tag im Binger Wald auf. Der gesamte Ablauf sorgte mit sportlichen Aktivitäten, Denksportaufgaben, Erprobung der eigenen Orientierung und vor allem Teamwork für einen ereignisreichen Tag.

 

Bei sonnigem Wetter ging es am Vormittag anhand von Koordinatenangaben zu einem Rundlauf durch den Binger Wald. Ausgestattet mit GPS-Geräten der DLRG-Jugend Hessen wurde die Trend-Aktivität GeoCaching erprobt. Während anfänglich noch Uneinigkeit bei der Wegrichtung herrschte, fand die Gruppe sich schnell zusammen und gemeinsam alle Wegpunkte.

 

Am Nachmittag ging es mit Händen und Füßen in die Luft. Der gemeinsame Besuch des Kletterwaldes bildete das zweite Highlight des Tages. Über wacklige Brücken und dünne Seile kletternd war die gegenseitige Unterstützung beim Bewältigen der Strecken für alle ein wichtiger Teil.

 

Nach einem sportlichen Tag ermöglichte die gemeinsame Abschlussrunde auf dem Mainzer Weinmarkt ein wenig Entspannung und einen regen Austausch der Erlebnisse.

 

 

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Vorführung der Malteser Rettungshundestaffel beim RheinSpektakel in Heidenfahrt

Foto: Vanessa Kaiser

Mainz/Heidenfahrt, 28. August 2011. Wie schon im vergangenen Jahr hat die Rettungshundestaffel auch in diesem Jahr wieder gerne die Einladung der Meenzer-Schoppeler und hier des Präsidenten Stephan Striel angenommen, um ihre Arbeit mit zwei Vorführungen präsentieren zu können.

 

Viele interessierte Zuschauer verfolgten die Arbeit mit den Hunden, sowohl an Geräten, als auch im Gehorsam oder bei Anzeige- und Verweisübungen. Ein Höhepunkt der Vorführungen war die Suche der Hunde nach versteckten Personen, die überwiegend aus dem Publikum kamen. Mit jeweils großem Applaus wurden die Rettungshundeteams für Ihre Arbeit belohnt.

 

 

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Fotos: Dominik Spies

Malteser und DRK festigen Zusammenarbeit

Mainz/Waldalgesheim, 27. August 2011. Ähnlich dem Vorjahr trafen sich die Helferinnen und Helfer von DRK (OV Mainz-Hechtsheim) und Malteser Mainz zum gemeinsamen Üben in Waldalgesheim.

 

Bei Inhalten mit Katastrophenschutz-Hintergrund aber auch bei sportlichen und lustigen Einlagen wurde die Gemeinschaft und die Zusammenarbeit der beiden Hilfsorganisationen gestärkt, die seit 2010 partnerschaftlich eine Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst für den Bevölkerungsschutz von Stadt Mainz und Landkreis Mainz-Bingen mit Leben füllen.

 

Besonders auffällig und erfreulich war das unkomplizierte Miteinander, das in den vergangenen 12 Monaten noch einmal deutlich gewonnen hat. Sich gegenseitig zu kennen und einschätzen zu können ist wichtig für den Einsatzfall, wenn Helfer ggf. einer Führungskraft des jeweils anderen Vereins unterstellt sein sollten. Welche Fähigkeiten ein Helfer mitbringt, ist nicht ausschließlich über ein Lesen der Helferakte herauszufinden – gemeinsame Ausbildungen wie diese sind daher unerlässlich.

 

 

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1. Ausbilder-Fortbildung in Mainz

Foto: Andreas Trog

Mainz, 23. August 2011. "Professionell in Haupt- und Ehrenamt" ist eine der Maxime der Malteser. Um dieses zu erreichen, gehören ständige Fortbildungen zum Alltag aller ehrenamtlicher Helfer. Bislang mussten die Mainzer Ausbilder/innen quer durch Deutschland reisen, um Ihre Fortbildungsstunden zu sammeln. Um den Zeitaufwand für die Ausbilder/innen zu reduzieren, bieten die Mainzer Malteser nun regelmäßig Fortbildungen vor Ort an. Diese werden von Praxisanleitern, Fachanleitern und Ärzten durchgeführt und betreffen sowohl die Vertiefung des medzinischen als auch des pädagogischen Wissens.

 

Die 1. Ausbilderfortbildung in Mainz fand gemeinsam mit den Helfern der Sanitätseinheit zum Thema "Respiratorische Notfälle" mit Markus Neufurth (Praxisanleiter, Leiter der Sanitätseinheit) statt. Dabei wurde das Wissen unserer Ausbilder und Sanitäter rund um die Atmung wieder aufgefrischt und mit neuen Kenntnissen erweitert. Neben dem rein fachlichen Imput stand natürlich auch genügend Zeit zur Verfügung, um miteinander ins Gespräch zukommen und seine Erfahrungen aus Ausbildungen und Sanitätsdiensten auszutauschen.

 

Nach der gelungen Auftakt-Forbildung freuen wir uns auf die nächsten Fortbildungen. Am 20.09.11 geht es weiter mit dem Thema "Vergiftung durch Drogen" (Referent: Dr. Hubert Holz). Dazu laden wir alle Ausbilder und Interessierte sehr herzlich ein.

 

 

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Vorbereitungen auf den Besuch von Benedikt XVI.

Während des Weltjugendtages 2005 in Köln, feiern Pilger aus aller Welt einen Gottesdienst mit Papst Benedikt XVI. Foto: Thomas Häfner

Köln/Mainz, 17. August 2011. Während sich die katholische Jugend der Welt in Madrid mit dem Heiligen Vater trifft, laufen in seiner Heimat die Vorbereitungen auf seinen Besuch auf Hochtouren:

 

Wenn Papst Benedikt XVI. vom 22. bis 25. September nach Deutschland kommt, sind die Malteser bei allen Großveranstaltungen in Berlin, Erfurt, Etzelsbach und Freiburg für den Sanitätsdienst verantwortlich. Mehr als 1.700 ehrenamtliche Helfer, darunter rund 50 Ärzte, sorgen für die Pilger. Insgesamt bauen die Malteser für die Besucher der Gottesdienste 35 Unfallhilfsstellen auf und mehr als 50 Krankentransportwagen, Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeuge und Motorräder aus dem ganzen Bundesgebiet werden im Einsatz sein. In Berlin, Etzelsbach und Freiburg stehen die Malteser auch für Menschen mit Behinderung bereit – sei es am Wellcome Desk oder auch im Fahrdienst.

 

In Etzelsbach, dem kleinen Wallfahrtsort im ländlichen Eichsfeld, wird die Autobahn als Parkplatz auf 15 Kilometern Länge gesperrt. Vom ersten Parkplatz bis zum Altar muss auf einer Gesamtstrecke von 65 km die sanitätsdienstliche Versorgung der Besucher gewährleistet sein, beschreibt Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Hilfsdienstpräsident, die Herausforderungen an die Planungsstäbe. "Wir Malteser sind stolz darauf, als 'päpstliche Sanitätsgarde' immer wieder für den Heiligen Vater tätig zu sein – ohne unsere ehrenamtlichen Kräfte wäre ein solcher Einsatz gar nicht möglich", so Brandenstein weiter.

 

Beim Weltjugendtag 2005 in Köln und 2006 beim Besuch des Papstes in Bayern waren die Malteser schon federführend für den Sanitätsdienst verantwortlich und mit mehreren tausend Helfern im Einsatz. Seit dem Heiligen Jahr 2000 besetzen die Malteser auch eine Erste-Hilfe Stelle auf dem Petersplatz in Rom.

 

Nach aktuellem Stand der Planungen übernehmen die Mainzer Malteser eine Unfallhilfsstelle und einen Rettungswagenstandort während der Feierlichkeiten in Freiburg. 22 oder mehr Einsatzkräfte der Mainzer Gliederung werden somit zur sanitätsdienstlichen Versorgung während des Abschlussgottesdienstes der Deutschlandreise von Papst Benedikt XVI. beitragen.

 

 

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Führungskräfte bewerten Katastrophenschutzübung im Landkreis Groß-Gerau

Foto: Thomas Häfner

Mainz/Groß-Gerau, 12./13. August 2011. Von langer Hand geplant inszenierte der Landkreis Groß-Gerau eine aufwändige 24-Stunden-Übung. Angenommene Ausgangslage war eine Unwetterfront, die den kompletten Landkreis Groß-Gerau gleichzeitig durchzog und somit diverse Einsatzlagen zeitgleich hervorrief. Neben fiktiven Einsatzlagen, die lediglich dem Führungsstab zugespielt wurden gab es sechs Einsatzlagen, die real beübt wurden.

 

Die Mainzer Malteser unterstützten die Übungen mit Beobachtern, deren Hinweise zur Abwicklung der unterschiedlichen Einsatzlagen nun zur Bewertung der Übungen herangezogen werden.

 

 

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Orientierung im Gelände – ein Ausbildungswochenende der Rettungshundestaffel

Foto: Vanessa Kaiser

Mainz, 8. August 2011. Vergangenes Wochenende fand das diesjährige Ausbildungswochenende der Rettungshundestaffel mit dem Schwerpunkt „Orientierung im Gelände“ im Wispertal bei Bad Schwalbach statt.

 

Nach KFZ-Marsch und Aufbau des Mannschaftszeltes begann die 3-tägige Ausbildung in geselliger Runde mit ausführlicher Theorie zur Vertiefung der Kenntnisse in Kompass-, GPS- und Kartenarbeit sowie zum Funkverkehr. Das angeeignete Wissen wurde dann von jedem Einzelnen im praktischen Teil unter Beweis gestellt. Nacheinander starteten 3-er Teams mit ihren Hunden in das unbekannte, vorwiegend bewaldete Gelände.

 

Während des kilometerlangen Marsches mussten immer wieder neue Ziele angesteuert werden. Per Funk wurden den Teams vom „Einsatzleiter“ Wegbeschreibungen, Koordinaten sowie Marschkompasszahlen übermittelt, anhand derer sich die Teams mit Hilfe von GPS, Kompass und Karte im Gelände orientieren mussten.

 

Sowohl die Hunde als auch die Hundeführer hatten bei dieser Übungseinheit trotz der komplexen Anforderungen ihren Spaß, den sie sich auch trotz eines Unwetters nicht vermiesen ließen. Dieses erfüllte sogar seinen Zweck, denn die Teilnehmer lernten dadurch ganz nebenbei angemessenes Verhalten bei Gewitter. Durchnässt, aber bei weitem nicht orientierungslos waren die Teilnehmer am Ende glücklich, die Übungsteile erfolgreich gemeistert zu haben.

 

 

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Ein Notfall nach dem anderen – und trotzdem geht es allen gut

Fotos: Thomas Häfner

Mainz, 7. August 2011. Dreimal im Jahr veranstalten die Malteser im Bezirk eine groß angelegte Übung für die Auszubildenden im Rettungsdienst - heute in Mainz. Dabei stellt sich die Übung äußerst realitätsnah dar: Die Auszubildenden absolvieren eine reguläre Schicht auf ihren gewohnten Fahrzeugen - mit einer Besonderheit: Jeder Notfall, zu dem sie gerufen werden ist inszeniert. Alles andere verläuft wie gewohnt.

 

Nach der Alarmierung und Anfahrt (natürlich ohne Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerecht) muss zunächst der Einsatzort aufgefunden und die Lage erkundet werden. Muss ein weiteres Rettungsmittel nachgefordert werden oder kann der Notfall ohne weitere Hilfe abgearbeitet werden? Parallel zu dieser Entscheidung und der Rückmeldung an die Leitstelle startet die Patientenversorgung.

 

Die unterschiedlichen Notfallszenarien, die vorwiegend in Privatwohnungen in Laubenheim, Hechtsheim und der Innenstadt nachgestellt werden, stellen die Auszubildenden vor ganz unterschiedliche Herausfordungen. Sei es das korrekte Erkennen einer Erkrankung und deren Behandlung, die technische Herausforderung im Umgang mit sonst eher selten eingesetztem Einsatzmaterial oder das Beachten des Eigenschutzes.

 

In Nachbesprechungen zu den einzelnen Einsätzen, aber auch zur Gesamtübung, wird das Einsatzverhalten analysiert und kritisiert – mit dem Ziel, auch in nicht alltäglichen Einsatzsituationen den dann realen Patienten eine optimale Versorgung zukommen zu lassen.

 

 

 

 

 

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Trümmerseminar in Roßtal am 30./31. Juli 2011

Foto: Vanessa Kaiser

Mainz/Roßtal, 1. August 2011. Das vergangene Wochenende stand für die Rettungshundestaffel ganz im Zeichen der Trümmerarbeit. Unter der fachkundigen Leitung von Walter Fretschner vom Rettungshundezug Biberttal lernten 8 Hundeführer mit ihren Hunden bei einem 2-tägigen Seminar in Roßtal (bei Nürnberg) die wesentlichen Aspekte der Trümmerarbeit kennen.

 

Die Rettungshundeteams erfuhren auf dem Ausbildungsgelände die Grundlagen zum Aufbau der Trümmerarbeit und des Gerätetrainings. Die Hunde lernten auf dem großflächigen, bis ins Detail durchdachten Trümmergelände mit mehr als 50 Versteckmöglichkeiten vor allem das Auffinden und Anzeigen vermisster Personen in nicht einsehbaren Verstecken sowie das Begehen dunkler Röhrensysteme.

 

Die Teilnehmer danken Walter Fretschner für das unvergessliche Wochenende und die vielen wertvollen Anregungen für die weitere Arbeit mit ihren Hunden.

 

 

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Regionales Treffen der Fahrer von Organtransporten

Roy Kanzler (Mitte rechts), Diözesanreferent für Notfallvorsorge, bei einer Ansprache an die Fahrer der Organtransporte. Foto: Thomas Häfner

Mainz/Rüsselsheim, 29. Juli 2011. Nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit trafen sich die Fahrer der Organtransporte zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

 

In der Region Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland fahren die Malteser Organtransporte im Auftrag der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO). Die Einsatzbereitschaft wird durch Fahrer unterschiedlicher Standorte, verteilt über die drei Bundesländer, sichergestellt. Aufgrund der räumlichen Distanz ist ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch jedoch kaum möglich. Um diesen dennoch zu beleben wurde nun erstmalig seit Wiedereinführung des Dienstes am Standort Rüsselsheim ein gemeinsames Treffen initiiert, an dem insgesamt 20 Fahrer der Standorte Mainz, Rüsselsheim, Bingen und Pirmasens teilnahmen.

 

 

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Nächtlicher Sucheinsatz bei Mainz-Ebersheim

Mainz, 29. Juli 2011. Die nächtliche Suche nach einer vermissten 75-jährigen Dame hatte Erfolg. Auch wenn es kein Rettungshund war, der die Verschwundene fand, konnte diese schließlich aufgefunden und nach Hause zurück gebracht werden.

 

Die Mainzer Malteser beteiligten sich in der Nacht zum Freitag mit 9 Helfern und 6 einsatzfähigen Rettungshunden an der Suche der Polizei.

 

 

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Seniorenresidenz spendet für Malteser Rettungshundestaffel

Mit einer Vorführung demonstrierte die Rettungshundestaffel ihre Arbeit. Foto: Vanessa Kaiser

Nieder-Olm/Mainz, 24. Juli 2011. Hoch erfreut zeigte sich Birgit Speer, Leiterin der Rettungshundestaffel beim Malteser Hilfsdienst e.V. in Mainz, über die Zuwendung, die Sie heute entgegen nehmen konnte: 250 Euro spendete die Seniorenresidenz Nieder-Olm, vertreten durch Herrn Schmöckel, für die Arbeit der Mainzer Malteser.

 

"Als Rettungshundestaffel arbeiten wir rein ehrenamtlich, dennoch entstehen uns Kosten durch Unterhaltung der Einsatzfahrzeuge, etc." weiß Speer zu berichten. "Um zu verhindern, dass man zögert, unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen – weil man denken könnte das dadurch unüberschaubare Kosten auf den Anfordernden zukommen – bieten wir unsere Hilfe grundsätzlich kostenlos an. Das bedeutet jedoch auch, dass sich unsere Arbeit ausschließlich durch Spendengelder finanziert" erklärt die Rettungshundeführerin.

 

Aufgabe der Rettungshundestaffel ist die Suche nach Vermissten – darunter bspw. auch die Suche nach demenziell Erkrankten, etwa Bewohnern von Altenheimen, die nach einem Spaziergang nicht zurück gekommen sind.

 

Wenn auch Sie Interesse haben, für die Arbeit der Malteser zu spenden, zögern Sie nicht – die Ansprechpartner der einzelnen Bereiche finden Sie auf dieser Homepage. Oder schreiben Sie eine E-Mail an info(at)malteser-mainz.de

 

 

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AUF EIN WORT… – Sommergruß unseres Ortsseelsorgers

Norbert Nichell, Ortsseelsorger der Malteser in Mainz. Foto: Thomas Häfner

Liebe Freunde der Malteser,

liebe Malteserinnen und Malteser!

 

In diesen Tagen gehen viele von uns in die „verdiente Erholung“, um sich “an Leib uns Seele zu erneuern“… Ohne dieses „Auftanken“ würde uns wohl die Kraft fehlen, mit der wir unseren Alltag gut meistern können… So möge diese Zeit für jeden von uns eine „heilsame Zeit“ sein – vielleicht mit der einen oder anderen Begegnung, wie sie uns in einer Geschichte (Verfasser unbekannt) erzählt wird:

 

Ein kleiner Junge wollte Gott treffen. Er wusste, dass es ein weiter Ausflug sein werde, bis er Gott treffen könnte. So nahm er sich eineige Süßigkeiten und Getränke in einer Tasche mit und begab sich auf die Reise.

Nach drei Straßenblöcken traf er auf eine alte Frau. Sie saß im Park und schaute einigen Tauben zu. Der Junge setzte sich zu ihr und öffnete seine Tasche.

Er wollte gerade etwas Limonade trinken, als er bemerkte, dass die alte Frau hungrig war. Er bot ihr einen Schokoriegel an. Die alte Frau nahm ihn dankbar und lächelte den kleinen Jungen an. Ihr Lächeln war so schön, dass der Junge es nochmals sehen wollte und so bot er ihr auch seine Limonade an. Sie lächelte wieder. Der Junge war entzückt! So saßen sie den ganzen Nachmittag beisammen auf der Bank, aßen, lächelten, aber sprachen kein Wort. Es wurde langsam dunkel und der Junge merkte, wie müde er war. Er stand auf, um zu gehen. Nach einigen Schritten drehte er sich nochmals um und lief zu der alten Frau zurück, um sie zu umarmen. Sie zeigte ihm das schönste Lächeln, das er je gesehen hatte.-

Zuhause angekommen, war seine Mutter über den Ausdruck von Freude in seinem Gesicht überrascht und fragte ihn: „Was hat dich heute so glücklich gemacht?“

Der Junge erwiderte: „Ich hatte Mittagessen mit Gott.“ Und bevor seine Mutter darauf eingehen konnte, sagte er: „Und weißt du was? Sie hat das schönste Lächeln, das ich je gesehen habe!“ –

Inzwischen war die alte Frau – auch voller Freude – nach Hause gekommen. Ihr Sohn war sprachlos wegen ihres Gesichtsausdrucks und fragte: „Mutter, was hat dich heute so glücklich gemacht?“ „Ich habe Schokoriegel gegessen und Limonade getrunken – mit Gott.“ Und bevor der Sohn darauf antworten konnte, fügte sie hinzu: „Und weißt du, er ist viel jünger als ich erwartet hatte!“

 

Zu-Wenden

 

In dieser Begegnung von zwei Menschen - ganz unterschiedlicher Generation - ist etwas Großartiges, ja Unbeschreibliches geschehen. Durch die Art und Weise, wie die beiden sich wahrgenommen und sich einander zugewandt haben. Äußerlich ganz unspektakulär, aber mit großer Wirkung in die Tiefe im Innern, die dann auch äußerlich sichtbar wird.

 

An-Sehen

 

Aus den Evangelien hören wir von Jesus, dass er Menschen, denen er begegnete, „liebevoll anschaute“. Vor einiger Zeit sagte mir eine Patientin bei meinem Besuch auf Station: „Sie haben aber einen schönen Beruf!“ Auf meine Nachfrage hin, wie das meine, antwortete sie: „Das ist so einfach: so wie Sie mich angeschaut haben, haben Sie mich schon getröstet!“

Manchmal ist es so einfach: in der Art, wie ich jemanden ansehe, schenke ich ihm Ansehen. Dieses „neue Ansehen“ kann ich aber nicht selbst machen, sondern es kann mir nur in der Begegnung mit anderen Menschen geschenkt werden. Und es bleibt – wie in der Geschichte - nicht ohne Folgen: es verändert mein Aus-Sehen.

 

Mit-Teilen

 

Manchmal braucht es nicht viel Worte: ein Blick („ich sehe, was dich bewegt“), ein Lächeln, miteinander Schweigen, Stille aushalten können, eine Umarmung am Ende, die Ausdruck für das sein will, was zwischen uns geschehen ist, erfahrbare Bestätigung: ja, es gibt eine Beziehung zwischen uns.

Ver-ändert gehen wir beide aus der Begegnung heraus und in unseren Alltag hinein. Heilsame Begegnung. Wie gut, wenn unser Leben die Geschichte unserer Begegnungen ist!

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete Sommerzeit und viele erfüllende Begegnungen!

 

Ihr/Euer Ortsseelsorger der Mainzer Malteser,

Norbert Nichell

 

 

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Sucheinatz nach nur sieben Minuten beendet

Mainz, 1. Juli 2011. Gerade einmal sieben Minuten dauerte der "Einsatz" für die Rettungshundestaffel der Mainzer Malteser am späten Abend des 30. Juni 2011: Alarmiert um die Suche der Polizei nach einem vermissten Kind in Ingelheim zu unterstützen, reichte die Zeit für die Helfer nicht einmal aus um die Unterkunft zu erreichen.

 

Der Abbruch nach wenigen Minuten hatte jedoch einen erfreulichen Grund - der vermisste Junge war wieder aufgetaucht und somit der Einsatzgrund für die Malteser hinfällig. Die zwölf ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie die mitgeführten sechs einsatzfähigen Rettungshunde konnten so – ohne lange Unterbrechung des privaten Abendprogramms – wieder den Heimweg antreten.

 

 

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Fotos: Thomas Häfner/Ingmar Witt

Mainzer Johannisnacht 2011

Mainz, 27. Juni 2011. Verglichen mit den Vorjahren: einige Patienten mehr, insgesamt jedoch ruhig und ohne nennenswerte Zwischenfälle - so zogen die Malteser Bilanz ihres Einsatzes, als sie um kurz nach Mitternacht den Einsatz beendeten.

 

Traditionell gewährleisten die Malteser jedes Jahr die sanitätsdienstliche Versorgung der Festbesucher am Sonntag der Mainzer Johannisnacht, der vormittags mit dem Drei-Brücken-Lauf beginnt, sich am Mittag mit der Ruderregatta fortsetzt und natürlich auch das übrige Festgelände mit den vielen Bühnen und Fahrgeschäften einschließt.

 

Neben den diversen Diensten in der Mainzer Innenstadt betreuen die Malteser traditionell einige Parallel-Veranstaltungen, wie bspw. das Hechtsheimer Reitturnier, die seit Jahren ebenfalls am Wochenende der Mainzer Johannisnacht stattfinden.

 

 

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Vermisstensuche in der Mainzer Neustadt

Foto: Thomas Häfner

Mainz, 24. Juni 2011. In der Nacht zum Freitag beteiligte sich die Rettungshundestaffel der Mainzer Malteser auf Anforderung der Polizei an der Suche nach einem unbekannten Kind in der Mainzer Neustadt.

 

Grundlage des Sucheinsatzes, den die Malteser mit 4 Rettungshunden und 15 Helfern unterstützen, war die Beobachtung eines aufmerksamen Anwohners, die eine Straftat (mit dem Kind als Opfer) möglich erscheinen lies.

 

 

 

 

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Fronleichnamsprozession rund um den Mainzer Dom

Fotos: Verena Stieglitz

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"Was passiert danach?" – Ausflug des Schulsanitätsdienstes

Foto: KKM, C. Becker

Mainz, 22. Juni 2011. "Was passiert, wenn ein Sanitäter die Erstversorgung eines Notfallpatienten durchgeführt hat und der Rettungsdienst den Patienten in den Rettungswagen eingeladen hat?" Dieser Frage ist eine Gruppe der Schulsanitäter des Theresianums Mainz bei ihrem diesjährigen Schuljahresabschluss-Ausflug nachgegangen. Das Katholische Klinikum in Mainz ermöglichte den Schulsanitätern im St. Vincenz-Hospital einen Blick hinter die Kulissen.

 

Zunächst führte der Weg in die Notaufnahme. Hier wurden von Herrn Dr. Wenger und Dr. Holz die Abläufe bei eingehenden Notfallpatienten erklärt: von der einfachen Wundenversorgung bis hin zur Wiederbelebung. Die nächste Station führte in den ambulanten OP-Bereich, wo neben den operativen Möglichkeiten auch die Aspekte der Hygiene und die Verletzungs- und Infektionsgefahr durch unsachgemäßes Arbeiten mit Spritzen und Infusionsbesteck thematisiert wurde. Als letzter Besuchspunkt stand die Radiologie auf dem Programm. Hier konnten die Schulsanitäter auch praktisch erfahren, wie schwierig es ist, ein Röntgenbild fachgerecht zu analysieren. Anhand einer geröntgen "Demo-Kiste", die MTRA Ltd. Boris Cubranic zusammengestellt hat, mussten die darin enthaltenen Gegenstände auf dem Röntgenbild erkannt werden, was nicht in allen Fällen so einfach war.

 

So erhielten die Schulsanitäter einen guten Einblick über die Notfallversorgung in einem Krankenhaus, und konnten dabei auch erkennen, wie wichtig Ihre Rolle in der Kette der Versorgung von Notfallpatienten ist.

 

Nun gehen die Schulsanitäter in die wohlverdienten Ferien. Die Malteser wünschen allen eine schöne und erholsame Ferienzeit und freuen sich, alle nach den Ferien wieder in Einsatz und Fortbildung wieder zu sehen.

 

 

15. Kinderfestival Mainz 2011: „Werde zum Schutzengel“

Foto: Thomas Häfner

Mainz, 19. Juni 2011. Die Malteser unterstützen im Rahmen des 15. Kinderfestivals der Sportjungend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz die Universitätsmedizin bei Ihrem 2. Reanimationsevent in Mainz. Dieses Event fand unter dem Motto „Werde zum Schutzengel“ statt.

 

Kinder und Erwachsene konnten dabei lernen wie im Notfall verunglückten Kindern ohne Bewusstsein und Atmung geholfen werden kann. Unter der fachkundigen Anleitung von Instruktoren wurde die lebensrettende Sofortmaßnahme der „Herz-Lungen-Wiederbelebung“ erklärt und anschließend von den Kindern und Eltern ausgiebig geübt. Dabei konnte auch das zum Teil regnerische Wetter die Teilnehmer nicht abhalten. Das Interesse und die Neugier waren größer als die Angst nasse Füße zu bekommen.

 

Somit leisteten die Universitätsmedizin und die Malteser einen Beitrag, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, in einer Notsituation professionell zu handeln und somit Kindern in Notsituationen das Leben zu retten sowie eventuelle Spätfolgen zu vermeiden.

 

 

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Vorbereitungen für den Papstbesuch im September

Erinnerung an den Weltjugendtag 2005 in Köln. Gut 800.000 Menschen feierten gemeinsam mit Papst Benedikt XVI. auf dem Marienfeld einen Gottesdienst. Foto: Thomas Häfner

Mainz, 19. Juni 2011. Der Papst kommt nach Deutschland – und auch in Mainz laufen die Vorbereitungen für seinen Besuch.

 

Bereits jetzt, 3 Monate vor dem Ereignis, haben sich mehr als 45.000 Gläubige für die Teilnahme am Gottesdienst in Freiburg angemeldet. Als katholische Hilfsorganisation haben die Malteser nicht nur zwei Sonderzüge der Deutschen Bahn gebucht um ihren Mitgliedern die Begegnung mit dem heiligen Vater zu ermöglichen, selbstverständlich haben die Malteser auch mit den Vorbereitungen zur sanitätsdienstlichen Versorgung der Teilnehmer begonnen.

 

In der Gliederung Mainz wird derzeit ein Team zusammengestellt, das während des Papstbesuchs in Freiburg eine Unfallhilfsstelle und einen Rettungswagen personell und materiell besetzt.

 

 

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Gutenberg.tv berichtet über Malteser Besuchsdienst mit Herz und Hund

Mainz, 17. Juni 2011. In der am 16. Juni 2011 ausgestrahlten Sendung "gut gelebt – Rheinland-Pfalz heute" berichtete gutenberg.tv über den Besuchsdienst mit Herz und Hund der Mainzer Malteser. Der Fernsehsender begleitete die Malteser zu einem ihrer Besuche in einem Mainzer Altenheim und sprach mit den Verantwortlichen.

 

Einen Mitschnitt der Sendung finden Sie in der Mediathek von gutenberg.tv. Der Beitrag sowie das Interview mit Silvia Fischbach, Leiterin des BBD mit Herz und Hund, und Andreas Becker, dem verantwortlichem Mitglied der Ortsleitung, finden Sie ab der 30. Sendeminute. Klicken Sie rein, es lohnt sich!

 

 

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Foto: Verena Stieglitz

8. Mainzer Interkulturelles Gesundheitsfest

Mainz, 13. Juni 2011. Mit dem Jahresthema "Erste Hilfe" passte das interkulturelle Gesundheitsfest, das am Pfingstmontag auf dem Gelände der Alten Ziegelei in Mainz-Bretzenheim stattfand, thematisch genau zu den Vereinszielen der Malteser.

 

Menschen für Erste Hilfe zu begeistern – ihnen zu zeigen, wie wichtig es sein kann, im Notfall helfen zu können – das war auch die Intention von Kabarettist Erden Alkan, der gemeinsam mit Stefan Tiede und Eylem Polat einmal auf ganz andere, lustige Weise das Jahresthema in einem kleinen Theaterstück aufgriff. Bei den Schauspielern ging einiges daneben – bevor sie sich von den Maltesern erklären ließen, was sie hätten besser machen können.

 

Für die Besucher des Festes gab es außerdem die Möglichkeit, sich bei den Malteser den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel messen zu lassen. Die Kinder konnten üben, Verbände zu wickeln und natürlich auch einen Rettungswagen besichtigen.

 

 

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Mainzer Malteser im Sanitätseinsatz in Bosnien und Herzegowina

Mainz/Medjugorje, 28. Mai 2011. Seit den ersten Berichten über Marienerscheinungen im Juni 1981 wird Medjugorje, eine Ortschaft in Bosnien und Herzegowina, von einer steigenden Pilgerzahl aufgesucht - Schätzungen zur Folge mittlerweile etwa eine Million pro Jahr.

 

Seit Jahren unterstützen die deutschen Malteser den Sanitätseinsatz auf Bitten der Pfarrei St. Jakobus in Medjugorje. Derzeit befinden sich auch zwei Helfer der Mainzer Malteser vor Ort. "Die Arbeit, die die Malteser hier leisten, ist sehr wichtig. Jeden Tag gibt es etwas zu tun, kein Tag ist wie der andere. […] Wir arbeiten von 9 – 21 Uhr durch, was aber wirklich in Ordnung ist." schreibt Alexander Frietsch, der gemeinsam mit Benedikt Schwarz zwei Wochen lang ehrenamtlich den Krankenwagen an der Pilgerstätte besetzt.

 

 

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Schülerfortbildung im Gymnasium Theresianum

Fotos: Nina Pütz

Mainz, 23. Mai 2011. Die Neigungsgruppe Erste Hilfe, die Alban Schüler, Lehrer am Gymnasium Theresianum Mainz, für die Klassen fünf und sechs begleitet, hatte heute Gelegenheit, die Arbeit einer Rettungshundestaffel kennen zu lernen:

Ralf Pütz, Mitglied der Rettungshundestaffel der Mainzer Malteser, hatte sich die Zeit genommen um die Schüler mit seinen zwei geprüften Rettungshunden Aischa und Balou an ihrer Schule zu besuchen.

 

Neben den theoretischen Erläuterungen der Arbeit eines ehrenamtlichen Rettungshundeführers wurden von den Schülern praktische Übungen mit den Hunden absolviert. Höhepunkt der Vorführung war eine Vermisstensuche, sowie ein Rollentausch. Die Schüler konnten sich mit den ausgebildeten Hunden selbst als Hundeführer versuchen – eine "lebendige" Darstellung, die den Schülern die Rettungshundearbeit des Malteser Hilfsdienstes in Mainz spielerisch näher brachte.

 

Am Theresianum betreuen die Malteser seit Jahren erfolgreich den Schulsanitätsdienst.

 

 

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Bistumsfest auf den Domplätzen: Seniorenarbeit im Fokus

Fotos: Thomas Häfner

Mainz, 22. Mai 2011. Unmittelbar nach dem 75. Geburtstag von Kardinal Karl Lehmann, feierte das Bistum auf den Plätzen rund um den Mainzer Dom ein Fest. Bereits zum Eröffnungsgottesdienst auf dem Marktplatz, der auch vom Fernsehen live übertragen wurde, waren einige tausend Menschen gekommen.

 

Die Ermutigung des Mainzer Bischofs, den eigenen Glauben in der Welt zu bekennen, hat eine starke Parallele zum Leitsatz des Malteser Hilfsdienst e.V.: "Tuito fidei et obsequium pauperum" (Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen) haben sich die Malteser seit jeher auf die Fahnen geschrieben.

 

Als katholische Hilfsorganisation waren auch die Malteser mit einem Stand auf der Festmeile vertreten. Während beim letzten Bistumsfest die Breitenausbildung (vor allem Erste Hilfe) im Fokus der Informationen stand, wurde dieses Jahr der Schwerpunkt explizit auf das Angebot der Malteser für Senioren gelegt. Das Malteser-Café lud zum Ausruhen und Verweilen ein, während ein Zelt weiter der Besuchs- und Begleitungsdienst aber auch der Hausnotruf- und Mahlzeitendienst sowie der Hospizdienst auf ihre Arbeit aufmerksam machten.

 

Ein Highlight war wieder einmal die Vorführung der Rettungshundestaffel auf der Hauptbühne. Die Zuschauer konnten sich einen Eindruck davon verschaffen, wie man einem Hund beibringt, nach vermissten Personen zu suchen. Eingeladen waren hier auch vier Kinder aus dem Publikum, die sich auf der Bühne verstecken und von den Hunden finden lassen konnten.

 

Die Lebendigkeit des Festes wurde durch das schöne, sonnige Wetter begünstigt, das auf der anderen Seite jedoch auch bei manchem Besucher zu Kreislaufproblemen führte. Doch auch hierfür waren die Malteser bestens gerüstet. Mit zahlreichen Einsatzkräften aus dem Sanitätsdienst, darunter zwei Ärzte, waren sie im Festbereich stets bereit, Hilfe zu leisten.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Fünf neue Rettungshundeteams

Foto: Thomas Häfner

Mainz, 21. Mai 2011. Größer hätte die Freude kaum sein können: Gleich fünf neue Rettungshundeteams ergänzen nun die Einsatzeinheit der Mainzer Malteser.

 

Nach monatelanger intensiver Vorbereitung, geprägt von gemeinsamem Training (zweimal pro Woche) und zusätzlicher, individueller Arbeit mit dem eigenen Hund konnten alle zur Prüfung angetretenen Teams am Ende des Tages die bestandene Prüfung feiern. Ein toller Erfolg für Miriam Hub, Dr. Vanessa Kaiser, Petra Nitschke, Ralf Pütz und Fritz Speer, die neben dem Training mit den Hunden auch ihre persönliche Qualifikation unter Beweis stellen mussten.

 

Die Belohnung für das zeitintensive, ehrenamtliche Engagement hingegen ist relativ unscheinbar: Eine Urkunde sowie eine kleine Metallplakette, die am Halsband des Hundes befestigt werden kann und ihn bis zur Nachprüfung in spätestens 18 Monaten als Rettungshund identifiziert.

 

An eine Ruhepause nach der Prüfung ist jedoch nicht zu denken. Jetzt gilt es, das erreichte Niveau dauerhaft zu halten. Denn, wann der nächste Einsatz kommt ist ungewiss – es kann noch heute sein oder erst in einigen Wochen. Aber dann, werden die neuen Rettungshunde Buzz, Mika, Billy, Balou und Gaius mit ihren menschlichen Teampartnern gefragt sein und im Realeinsatz zeigen müssen, was sie heute bereits bewiesen haben: Dass sie Profis in der Suche nach vermissten Personen sind.

 

 

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Diözesanversammlung der Malteser tagt im Mainzer InterCityHotel

Foto: Thomas Häfner

Mainz, 21. Mai 2011. Alle zwei Jahre treffen sich die gewählten Vertreter aller Malteser-Ortsgliederungen der Diözese. In diesem Jahr erstmalig im Mainzer InterCityHotel.

 

Auf der Tagesordnung standen neben dem Bericht der Diözesanleitung vor allem die Wahlen der Helfervertreter im Diözesanvorstand und der Delegierten zur Bundesversammlung. Die Teilnehmer stellten somit die Weichen, wer in den kommenden vier Jahren die Interessen der Gliederungen auf Diözesanebene bzw. der Diözese auf Bundesebene vertreten soll.

 

In ihren Ämtern bestätigt wurden Hans-Udo Endres (Helfervertreter im Diözesanvorstand) und Thomas Häfner (Delegierter zur Bundesversammlung). Darüber hinaus wurden aus den Reihen der Mainzer Stadtgliederung Marc Reinbott und Philipp Rohe zu stellvertretenden Delegierten zur Bundesversammlung gewählt.

 

 

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Versorgungsengpass nach Ende des Zivildienstes – Malteser Zivis haben 1,8 Mio. Stunden Hilfe geleistet

Köln, 16. Mai 2011. Die Malteser begrüßen den heutigen Startschuss für eine Werbekampagne des Bundesfamilienministeriums zum neuen Bundesfreiwilligendienst. „Es wird Zeit, dass auch der Bund seine Kampagne startet“, sagt der Vorsitzende des Geschäftsführenden Vorstandes des Malteser Hilfsdienstes, Karl Prinz zu Löwenstein. Denn mit dem Ende des Zivildienstes werden viele Stunden der Hilfe für Bedürftige fehlen, rechnen die Malteser vor. Im vergangenen Jahr konnten mehr als 1.000 Zivildienstleistende 1,8 Millionen Dienststunden vornehmlich in ambulanten Diensten wie Hausnotruf, Menüservice oder Fahrdienst für Kranke und Menschen mit Behinderungen eingesetzt werden.

 

„Diese Zeit fehlt der alten Dame, die zu Hause lebt, aber auf Hilfe genauso angewiesen ist, wie der Schüler mit Handicap, der zur Schule gefahren wird“, sagt Löwenstein. Dass rund 40 Prozent der letzten Zivis ihren Dienst freiwillig verlängert haben, hat die Lücke zwischen dem Ende des Zivildienstes und dem Einsetzen der Freiwilligendienste etwas kleiner gemacht. Aber: „Der Versorgungsengpass wird kommen“, sagt Löwenstein. Zwar liege die Zahl der Freiwilligen dieses Jahr bereits um 40 Prozent höher als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, dennoch bleibt den Maltesern viel weniger Zeit zum Zuhören, Begleiten und Betreuen. „Wir hoffen, dass sich in den kommenden Monaten noch viele junge wie ältere Erwachsene für den Freiwilligendienst melden“, so Löwenstein. Zwei Gründe sprechen aus Sicht der Malteser besonders dafür: Das gute Gefühl, wirklich helfen zu können und die Chance, den eigenen Horizont zu erweitern.

 

 

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Malteser sehen Katastrophenschutz in Gefahr

„Kein Katastrophenschutz ohne den Rettungsdienst der Hilfsorganisationen“

 

Köln, 9. Mai 2011. „Es gibt in Deutschland keinen funktionierenden Katastrophenschutz ohne den Rettungsdienst der Hilfsorganisationen - das zeigt jedes größere Unglück auf der Straße, der Schiene oder bei Veranstaltungen wie der Loveparade“, betont der Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin. Im Vorfeld der am Mittwoch beginnenden Messe für den Rettungsdienst, der RETTmobil, warnte der Malteser Präsident davor, den Rettungsdienst in den Städten und Landkreisen allein aus Kostengesichtspunkten zu vergeben.

 

„Der Rettungsdienst ist ein Teil der gesamten nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, in der der Katastrophenschutz, die Hilfe bei Massenunfällen von Verletzten, Sanitätsdiensten und Evakuierungsmaßnahmen verzahnt sind. Der Rettungsdienst darf daher nicht ohne Berücksichtigung des Katastrophenschutzes vergeben werden“, so Brandenstein-Zeppelin. Zum Beispiel sei eine schnelle Versorgung vieler Verletzter ohne ehrenamtliche Sanitäts- und Rettungskräfte, die professionell ausgebildet und regelmäßig im Einsatz seien, nicht möglich. „Wir dürfen nicht mit Menschenleben spielen, um Kosten zu senken“, sagte der Malteser Präsident nachdrücklich. Die professionelle Ausbildung und die regelmäßige Anwendung in der Praxis sorge dafür, dass ehrenamtlichen Einsatzkräfte bei Großeinsätzen schnell und zuverlässig zur Verfügung stünden, wo der Rettungsdienst allein überfordert sei.

 

Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes handelt es sich bei Verträgen mit Rettungsdiensten nicht um öffentliche Aufträge mit Vergaberichtlinien, sondern um Dienstleistungen. Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sind nach dem Urteil verpflichtet, ihre Rettungsdienstgesetze bis spätestens Ende 2012 zu ändern. NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens hatte jüngst gesagt, dass es bei der Vergabe des Rettungsdienstes auch darum gehen müsse, beim Katastrophenschutz mitzuwirken.

 

 

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Gutenberg-Marathon bei strahlendem Sonnenschein

Foto: Thomas Häfner

Mainz, 8. Mai 2011. Wie in den Vorjahren verstärkten die Malteser auch 2011 wieder mit sieben zusätzlichen Rettungsmitteln den Rettungsdienst während des Gutenberg-Marathons. Doch, anders als im Vorjahr, sorgte das schöne (aber für die Läufer nicht ideale Wetter) dafür, dass aufgrund von Kreislauf-Problemen deutlich mehr Läufer und Zuschauer auf die Hilfe des Sanitätsdienstes zurückgreifen mussten.

 

 

 

 

 

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Rausputzen für den Sommer

Foto: Markus Müller

Mainz, 1. Mai 2011. Im Arbeitsalltag bleibt mal etwas am falschen Ort liegen, geht kaputt oder stellt sich schlicht als unpraktisch heraus. Nicht alles kann immer sofort behoben werden. Daher trafen sich die Helferinnen und Helfer der Einsatzeinheiten am 1. Mai - fast schon traditionell - zum gemeinsamen Auf- und Umräumen, Misten, Reparieren, Aussortieren und Putzen.

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Unter anderem wurde das Sanitätsmaterial komplett neu geordnet und in einen separaten Lagerraum verbracht.

Die Katastrophenschutz-Unterkunft der Mainzer Malteser hat ihren Sommerputz nun bereits hinter sich gebracht. Den Sommer willkommen heißen, konnten die teilnehmenden Helferinnen und Helfer dann schließlich auch beim ersten gemeinsamen Grillen dieser Saison.

 

 

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Drei Teams bestehen Eignungsprüfung für Rettungshunde

Foto: Andreas Burkhardt

Mainz/Siegen, 23. April 2011. Drei Helferinnen der Mainzer Rettungshundestaffel nutzten den Samstag vor Ostern um mit ihren Hunden am Eignungstest teilzunehmen, der durch die Malteser in Siegen organisiert wurde.

 

Um rechtzeitig zum Prüfungsbeginn in Siegen zu sein, ging die Fahrt bereits um 8 Uhr bei strahlendem Sonnenschein in Mainz los. Ab 11 Uhr mussten die Teams verschiedenste Aufgaben, wie Verhalten im Spiel und mit Futter gegenüber Fremdpersonen, Trageübungen, Eigensuche, Lärmresistenz u. v. m. bewältigen.

 

Alle teilnehmenden Teams haben die Prüfung bestanden und damit die Berechtigung erworben, bei entsprechender Leistung, an einer Rettungshundeprüfung teilzunehmen.

 

Gegen 18.30 Uhr waren die Teams zurück in Mainz und beendeten einen erfolgreichen Tag ihres ehrenamtlichen Engagements. Gratulation an alle Hundeführerinnen und ein Dankeschön an die Siegener Kollegen für die Ausrichtung der Prüfung.

 

 

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Die Malteser wünschen ein frohes Osterfest

Mainz, 22. April 2011.

 

OSTERAUGEN – SUCHEN DICH NICHT BEI DEN TOTEN, SIE FINDEN DICH WO DAS LEBEN IST

OSTERAUGEN – SEHEN HINEIN IN DIE TODERNSTE WELT UND STECKEN SIE MIT OSTERLACHEN AN

OSTERAUGEN – ERKENNEN DICH IN DEN GESTEN DER MENSCHLICHKEIT, MITTEN IM ALLTAG

OSTERAUGEN – WEISEN DEN WEG VON DEN WUNDERN DER LIEBE ZU DEN WUNDERN DER LIEBE

OSTERAUGEN – WERFEN IHR LICHT DORTHIN WO SICH NEUES AUFTUT

(Hildegard Nies)

 

 

Liebe Malteserinnen und Malteser, liebe Freunde und Bekannte der Malteser,

 

von Herzen wünsche ich Ihnen und uns allen ein frohes und gesegnetes Osterfest, das sich in unseren „Oster-Augen“ und in einer tiefen inneren Freude in unserem Herzen widerspiegelt, weil uns Ostern sagt, dass da „noch einer ist“ , der das Leid nicht gescheut hat, sondern es durchlitten hat, um uns gerade auch in den schweren Stunden unseres Lebens nahe zu sein und um uns mit seiner Gegenwart zu trösten!

Somit haben wir allen Grund, uns zu freuen und auf den Auferstandenen zu vertrauen, wie Alfred Delp es einmal formuliert hat:

 

„Gott spricht:

Ich heiße Euch hoffen und wandern

Ich heiße Euch kämpfen

Ihr sollt dies eine wissen

Ihr mögt Wunden tragen

Und in der Nacht sein

Es wird Morgen sein

Es wird der Stein weg sein

Es wird die Sonne aufgehen.“

 

Mit herzlichen Grüßen,

Euer

Norbert Nichell,

Ortsseelsorger der Mainzer Malteser

 

 

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Foto: CVJM

Erste Hilfe Workshop bei Woche des CVJM

Im Rahmen der „Woche des CVJM“ (Christlicher Verein Junger Menschen) des CVJM Kreisverbandes boten die Malteser Anfang April einen Workshop für Mitarbeiter in der Jugendarbeit an.

 

Speziell zu Themen der Ersten Hilfe bei Kindern und Jugendlichen sowie zur Hilfe bei Verletzungen während Zeltlagern hatten die Jugendleiter viele Fragen an die Ausbilder der Malteser. Neben Antworten auf die zahlreichen Fragen hatten diese viele praktische Übungen zum Thema vorbereitet.

 

Wie schnell es passieren kann, dass jemand medizinischer Hilfe bedarf, hatten die meisten der CVJMler bereits in ihrer Arbeit erfahren und wussten von einigen Situationen zu berichten. Auch bemerkten sie in diesem Zusammenhang, dass es sinnvoll und notwendig ist Erste Hilfe Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen, um jederzeit den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen optimal Hilfe leisten zu können.

 

Falls auch Sie Interesse haben Ihr Wissen aufzufrischen oder zu vertiefen, finden Sie alle Informationen im Bereich „Ausbildung” auf dieser Homepage.

 

 

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Schott-Mitarbeiter spenden für von Erdbeben zerstörtes Kinderheim in Japan

Wolfgang Heinrich, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Schott AG, Thomas Häfner, Mitglied der Malteser-Ortsleitung, Anja Remmert, stv. Diözesangeschäftsführerin der Malteser in Mainz und Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der Schott AG (v.l.n.r.) bei der Übergabe des Spendenchecks. Foto: Schott AG

Mainz, 13. April 2011. Einen Spendencheck über 42.000 Euro erhielten die Malteser heute aus den Händen von Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der Schott AG, und Wolfgang Heinrich, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Schott AG. Die Spende kommt dem Kinderheim Fuji no Sono in Ichinoseki in der Präfektur Iwate zu gute, das Malteser international als Projektpartner unterstützt. Das Geld soll für die Notfallhilfe zugunsten der von der Naturkatastrophe betroffenen Kinder sowie für den Wiederaufbau des zerstörten Kinderheims eingesetzt werden.

 

„Es freut mich, dass so viele Schott-Mitarbeiter dem gemeinsamen Aufruf von Konzernleitung und Betriebsrat gefolgt sind und für die Notleidenden in Japan gespendet haben“, so Ungeheuer. „Bei solch großer Spendenbereitschaft haben wir die Summe seitens Schott gerne verdoppelt und sind zuversichtlich, auf diesem Wege das Leid der Kinder und Jugendlichen im Heim Fuji no Sono lindern zu können.“ „Es macht mich stolz, zu sehen, wie sich die Schottianer mit den Opfern der Katastrophe solidarisch zeigen und sich ihrer Verantwortung für ihre Mitmenschen stellen“, ergänzt Heinrich.

 

Anja Remmert, stellvertretende Diözesangeschäftsführerin der Malteser in Mainz, die den Spendenscheck für das Kinderheim stellvertretend entgegen nahm, zeigte sich sehr erfreut: „Für die großzügige Spende der Schott-Mitarbeiter und des Unternehmens bedanke ich mich im Namen der Heimleiterin Schwester Caelina und der Kinder sehr herzlich.“ Das 1963 gegründete Kinderheim Fuji no Sono in der Kleinstadt Ichinoseki beherbergt Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwei und 18 Jahren. Das Heim liegt in der japanischen Präfektur Iwate im Norden der Hauptinsel Honshu. Die deutsche Schwester Caelina Mauer, Franziskanerin aus Heede im Emsland, leitet das Heim und kümmert sich mit ihrem Team um rund 60 Kinder und Jugendliche. Das Kinderheim wurde beim Erdbeben vom 11. März und durch die Nachbeben so stark beschädigt, dass das Gebäude komplett neu gebaut werden muss.

 

Bei der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe blieben alle 550 Schott-Mitarbeiter in Japan samt deren Familien unversehrt und auch die Gebäude und Anlagen von Schott in Tokio und Saitama City wurden nur geringfügig beschädigt. Die unendliche Not, die die Naturkatastrophe über die japanische Bevölkerung brachte ging aber an den Schott-Mitarbeitern nicht vorbei – sie sammelten 21.000 Euro, die das Unternehmen auf den Spendenbetrag verdoppelte.

 

 

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Neues Angebot: Mit Herz und Hund begleiten – Malteser in Mainz besuchen Senioren mit Vierbeinern

Mainz, 12. April 2011. Tiere haben einen positiven Einfluss auf Menschen. Insbesondere Senioren reagieren auf den Kontakt mit Vierbeinern. Diese haben eine belebende Wirkung auf sie, sie aktivieren die älteren Herrschaften und wirken zugleich beruhigend. Aus diesen guten Gründen haben die Malteser in Mainz ein spezielles Angebot für ältere Menschen aufgebaut: den Besuchs- und Begleitungsdienst mit Herz und Hund, ein bislang im Stadtgebiet einzigartiges Angebot. Es ist kostenlos.

 

Nach Monaten der Vorbereitung wollen die Malteser jetzt intensiver in ihre Arbeit einsteigen. „Wir besuchen bereits zwei Pflegeheime mit unseren Hunden, wollen unser Angebot aber ausweiten: Wir kommen gern in weitere Einrichtungen oder besuchen einzelne Personen“, sagt Silvia Fischbach, die den Dienst koordiniert. Willkommen sind stets auch neue Helfer.

 

Hunde helfen den Menschen, sich zu öffnen

 

Den Besuch- und Begleitungsdienst (BBD) bieten die Malteser an vielen Standorten im Bistum Mainz an: Ehrenamtlich Engagierte verbringen Zeit mit älteren, allein oder in Pflegeheimen lebenden Menschen, um sie aus ihrer Einsamkeit zu holen. Sie unternehmen gemeinsam etwas, gehen spazieren oder hören einfach nur zu. Dieses Angebot haben die Malteser in Mainz erweitert, indem sie ihre Hunde mit zu den Besuchen bringen. „Die Tiere finden einen unmittelbaren Zugang zu den Senioren. Die Aufmerksamkeit, die der Hund seinem Gegenüber schenkt, bewegt viel“, sagt Silvia Fischbach. Oft reicht es, dass eine ältere Frau einem Hund über den Kopf streichelt, um von ihren Erinnerungen an eigene Tiere zu berichten. Oder dass besonders stille Senioren ins Plaudern mit ihrem Gegenüber geraten - die Hunde erleichtern die Kommunikation.

 

Seit Herbst 2010 bauen die Malteser in Mainz den BBD mit Herz und Hund unter der Führung von Silvia Fischbach auf. Die ehrenamtlich engagierte Frau war bereits in der Rettungshundestaffel der Malteser in Mainz aktiv, bevor sie die Leitung des neuen Angebots übernahm. Unterstützt wird sie von der Tierärztin Dr. Gabriele von Gärtner, die die Hunde zu Beginn auf deren Eignung prüft und auch Seminare für die weitere Ausbildung der Hunde hält. Von insgesamt 11 Helfern und deren Hunden haben 8 Helfer die erforderlichen Ausbildungen für den BBD bis jetzt absolviert: Die ehrenamtlichen Mitarbeiter bereiten sich in verschiedenen Schulungen auf die Arbeit mit Senioren vor. Auch die Tiere wurden ausgebildet und mussten am Anfang einen Eignungstest bestehen, in dem zum einen ihr Grundgehorsam überprüft wurde. Zum anderen mussten die Hunde beweisen, dass sie in Stresssituationen ruhig bleiben, die im Umgang mit älteren, behinderten und kranken Menschen entstehen können: ungeschicktes Anfassen am Körper, Rollstühle und Rollatoren, schrille Stimmen, automatisch öffnende Türen – all das darf einen Besuchshund nicht aus der Ruhe bringen. Das Tier muss wesensfest, sanft, menschenfreundlich, geduldig und frei von jeglichen Aggressionen sein.

 

Für den Besuch bei Kindern gibt es einen gesonderten Eignungstest. Dieser Teil des Besuchsdienstes ist noch neu und im Aufbau. 4 Helfer haben bereits diesen Eignungstest mit Erfolg abgelegt.

 

Ein Besuchshund muss älter als 15 Monate sein. Sein Besitzer muss das Tier unter anderem jährlich impfen und auf Krankheiten untersuchen lassen. Alle zwei Jahre muss ein Hund erneut beweisen, dass er weiterhin im BBD eingesetzt werden kann. Nicht aufgenommen werden (Rasse-)Tiere, die nach dem Landesgesetz über gefährliche Hunde als ungeeignet definiert sind. Auch Schutzhunde kommen im BBD nicht zum Einsatz.

 

Weitere Informationen zum Besuchs- und Begleitungsdienst mit Herz und Hund erhalten Sie bei Silvia Fischbach, der Leiterin des Dienstes. Doch auch, wenn Sie keinen Hund haben können Sie im Besuchs- und Begleitungsdienst mitmachen. Wenden Sie sich dann einfach an besuchsdienst(at)malteser-mainz.de

 

 

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Einrichtungen der Malteser Werke zum 15. Mal in Folge zertifiziert

Betreuungseinrichtung der Malteser Werke in Mainz. Archivfoto: Malteser

Engagement zeigt, wie zufrieden Jugendliche und Menschen mit Migrationshintergrund sind

 

Köln/Mainz, 7. April 2011. „Wenn sich die Bewohner einer Migrationseinrichtung in der Pflege der Außenanlage oder der Kinderbetreuung engagieren, wissen wir, sie fühlen sich wohl“, sagt Patrick Hofmacher, Mitglied der Geschäftsführung der Malteser Werke mit Sitz in Köln. Diese Zufriedenheit führen die Malteser auch auf das seit Jahren angewandte Qualitätsmanagement zurück. Jetzt wurden die Malteser zum 15. Mal in Folge nach DIN ISO9001 zertifiziert.

 

In den Einrichtungen für Flüchtlinge, Aussiedler oder Asylbewerber wohnen, leben, lernen und arbeiten Menschen aus bis zu 40 Nationen zusammen. Sie sollen ebenso wie Jugendliche in der stationären Jugendhilfe oder den offenen Jugendtreffs zufrieden mit den Bedingungen sein, die ihnen ein eigenständiges Leben ermöglichen. Auch in der Jugendhilfe ist den Maltesern die Zufriedenheit der Jugendlichen wichtig. „Wo ein früherer Besucher des Jugendtreffs als Erwachsener ehrenamtlich im Treff mitmacht, zeigt das, wie gut er die Einrichtung findet“, sagt Hofmacher.

 

Der ständige Verbesserungsprozess im Rahmen der Qualitätsprüfung hat dazu beigetragen, dass die Malteser Mitarbeiter nicht nur ihre Vorstellungen über die wichtigen Aufgaben mitbestimmen können, sondern auch ein gemeinsames Verständnis vom Erfolg ihrer Arbeit haben. „Alle sehen den jeweiligen Menschen mit seinen Stärken und Schwächen und versuchen ihn entsprechend zu fördern. Wir stützen uns also nicht auf nur eine Einschätzung, sondern ziehen alle Begleiter, die den Jugendlichen oder den Asylbewerber unterstützen, zu Rate“, so Hofmacher. Er ist überzeugt, „dass so jedem Menschen die beste Chance gegeben wird, sich für das Leben fit zu machen“.

 

Die Malteser Werke unterhalten bundesweit 3.000 Plätze in zehn Einrichtungen im Bereich Migration und 250 Plätze in den neun Einrichtungen der stationären Jugendhilfe. Sie verzeichnen 100.000 Besuchertage in vier offenen Jugendtreffs sowie 53.000 Patientenkontakte in der Suchthilfe Frankfurt. Ferner engagieren sie sich in der offenen Ganztagsbetreuung von 300 Schülern und eines Exerzitienhauses und sind Träger eines Gymnasiums.

 

Ansprechpartner der Malteser Werke in Mainz ist Behrouz Asadi.

 

 

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Arm, alt, allein: Malteser rufen zu mehr Wachsamkeit für Bedürfnisse älterer Menschen auf

Foto: Malteser

Köln/Mainz, 6. April 2011. Zum Tag der älteren Generation am 6. April warnen die Malteser vor der zunehmenden Vereinsamung und Verarmung älterer Menschen. „Wir brauchen mehr Wachsamkeit für die Bedürfnisse der Älteren“, fordert der Vorstandsvorsitzende des Malteser Hilfsdienstes, Karl Prinz zu Löwenstein. „Während die Werbung uns braun gebrannte, Golf spielende Rentner zeigt, die viel Zeit und noch mehr Geld haben, erleben unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter Tag für Tag eine andere Realität“, sagt Löwenstein. Ältere und kranke Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, bestellten beim Menüservice die warme Mahlzeit ab, weil ihre Rente dafür nicht reiche. Und: „Viele einsame Menschen rufen nur deshalb bei uns an, weil sie niemand anderen zum Reden haben“, so Löwenstein weiter.

 

Angesichts dieser Situation rufen die Malteser dazu auf, sich zu engagieren: „Jeder kann dazu beitragen, diese Not zu lindern.“ Der Appell zum Engagement richtet sich aber nicht nur an die Jüngeren. „Auch wer 65 oder 70 Jahre alt ist, kann sich noch gut engagieren. Zum Beispiel in einem ehrenamtlichen Besuchs- und Begleitungsdienst, der regelmäßig allein lebende, einsame Menschen besucht. Oder durch die Übernahme einer Patenschaft, die den Preis für den Menüservice reduziert.“

 

Prognosen gehen davon aus, dass im Jahr 2030 jeder zehnte Rentner von Altersarmut betroffen sein wird. Auch die Zahl derjenigen, die alleine leben, nimmt zu. Während 1996 in 55 Prozent der Fälle mindestens eines der Kinder im selben Ort wie die Eltern lebte, ist der Anteil bis zum Jahr 2008 auf 45 Prozent gesunken. Zu diesen Ergebnissen ist der aktuelle „Deutsche Alterssurvey“ des Bundesfamilienministeriums gekommen. „Das Tragische ist: Armut führt zusätzlich zu Einsamkeit. Häufig versuchen alte Menschen, ihre Armut zu verbergen. Sie ziehen sich zurück, brechen Kontakte ab, aus Scham, ihre Notsituation zuzugeben“, so Löwenstein.

 

Informationen zu Möglichkeiten des Engagements in Mainz erteilt Andreas Becker.

 

 

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Johannes Freiherr Heereman neuer Präsident von Malteser International

Köln/Cambridge, 4. April 2011. Auf der 7. Mitgliederversammlung von Malteser International am Wochenende in Cambridge wurde Johannes Freiherr Heereman aus Meerbusch einstimmig für 4 Jahre zum Präsidenten von Malteser International gewählt. Heereman folgt auf den 72jährigen Nicolas de Cock de Rameyen, der die Präsidentschaft seit der Gründung von Malteser International im Jahr 2005 inne hatte.

 

Heereman, ehemaliger Diözesangeschäftsführer der Diözese Mainz und bis Ende 2010 Geschäftsführender Präsident des Malteser Hilfsdienstes, begleitete in letztgenannter Funktion die Gründung von Malteser International eng. Er begründete seine Kandidatur: „Das Fundament von Malteser International liegt im Malteser Hilfsdienst. Als Präsident kann ich viel dafür tun, dass diese weltweit arbeitende Organisation noch internationaler wird und sich die Malteser in Deutschland trotzdem weiter mit diesem Werk des Malteserordens identifizieren können.“

 

Mit einem Gesamtbudget von 29 Mio. Euro engagiert sich dieses größte internationale Hilfswerk des Souveränen Malteserordens mit 100 Projekten in 22 Ländern. Die Schwerpunkte der Katastrophenhilfe liegen derzeit in Haiti, Pakistan und Japan. Bei der Entwicklungshilfe steht Afrika im Vordergrund. Als vorrangiges Ziel für die Weiterentwicklung von Malteser Inernational sieht Heereman den Aufbau dezentraler Führungsstrukturen für den südamerikanischen und für den asiatischen Raum.

 

Zur Mitgliederversammlung von Malteser International gehören 23 Assoziationen des Souveränen Malteserordens.

 

 

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1. Tag der SEG'n in Nieder-Olm

Foto: Thomas Häfner

Mainz, 26. März 2011. Der Zuspruch zum "1. Tag der SEG'n" war enorm. Viele der Schnelleinsatzgruppen der Stadt Mainz und des Landkreises Mainz-Bingen folgten der Einladung des DRK OV Nieder-Olm zum organisationsübergreifenden Austausch.

 

Ein Vortragsprogramm, das sich insbesondere an den Stärken, Schwächen und Möglichkeiten der Einheiten im Bevölkerungsschutz orientierte und eine Fahrzeugausstellung bildeten das Rahmenprogramm für ein Kennenlernen anderer Einheiten und Vertiefen bereits bestehender Zusammenarbeit.

 

Auch die Mainzer Malteser, die in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz eine Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst zur Versorgung Verletzter beim Massenanfall von Verletzten stellen, präsentierten sich ihm Rahmen dieser Veranstaltung.

 

 

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Schulsanitäter am Theresianum machen Abitur

Mainz, 25. März 2011. Anlässlich der Akademischen Feier zur Verabschiedung des diesjährigen Abiturjahrgangs überreichten die Mainzer Malteser eine Dankurkunde an drei ausscheidende Mitglieder des Schulsanitätsdienst am Gymnasium Theresianum.

 

Mit hohem Engagement hatten sich Karl Binner, Christian Burger und Cedric Steinbauer in den vergangenen Jahren für die medizinische Versorgung ihrer Mitschülerinnen und -schüler sowie Lehrerinnern und Lehrer eingesetzt.

 

In einer kurzen Ansprache dankte Thomas Häfner, Mitglied der Ortsleitung, den Schülern für ihr Wirken im Hintergrund, die Bereitschaft auch außerhalb der Unterrichtszeit weiter zu lernen und regelmäßig Bereitschaftsdienste zu übernehmen. Gemeinsam mit Christine Tullius, Markus Neufurth und dem betreuuenden Lehrer Alban Schüler, die maßgeblich an der Ausbildung der Schulsanitäter beteiligt waren, wünschte Thomas Häfner den Abiturienten alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.

 

 

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Licht und Schatten beim Rosenmontag in Mainz

Fotos: Marion Sassen und Ingmar Witt

Mainz, 8. März 2011. "Wieso tut ihr euch das freiwillig an?" ist sicherlich eine der meistgestellten Fragen, wenn einer der 143 ehrenamtlichen Helfer des Malteser Hilfsdienst von seinem Engagement beim Rosenmontag in Mainz erzählt. Und tatsächlich geht diese Frage auch den Helfern selbst durch den Kopf, wenn sie zum wiederholten Male das Erbrochene ihrer Patienten beseitigen.

 

Zugegeben, es gibt auch Schattenseiten des Sanitätseinsatzes. Aber nicht jeder unserer Patienten ist stolz darauf, auch 2011 wieder genug getrunken zu haben um vom Rettungsdienst behandelt werden zu müssen. Die Zahl derer, die peinlich berührt sind, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, überwiegt. Und zwischen allem Alkohol lässt sich auch immer wieder der ein oder andere Patient finden, der ohne eigenes Verschulden medizinische Hilfe benötigt.

 

Erfahrung sammeln für den Großschadensfall

 

"Wir dürfen nicht vergessen, dass der Einsatz am Rosenmontag eine gute Katastrophenschutz-Übung ist" sagt Thomas Häfner, stv. Einsatzabschnittsleiter der Malteser. "Die Erfahrungen, die wir hier sammeln können, werden uns irgendwann bei unplanbaren Großschadensereignissen nützlich sein."

 

"Unsere Einsatzkräfte werden vor Aufgaben gestellt, die sie – stets mit Blick auf eine bestmögliche Versorgung aller Patienten – zeitnah lösen müssen." ergänzt Markus Häfner, der gemeinsam mit seinem Bruder seit Jahren für den Einsatzabschnitt in der Altstadt verantwortlich zeichnet. "Zahlreiche, gleichzeitig ankommende Patienten zu sichten, zu priorisieren, ohne Verzögerung zu behandeln und zu registrieren ist dabei nur ein Aspekt. Den Abtransport der Patienten zu regeln, an- und abfahrende Fahrzeuge auf kleinstem Raum zu koordinieren, damit diese möglichst kurze Standzeiten haben und sich gegenseitig nicht behindern ist ein weiterer Punkt, der neben Lenkung des Patientenstroms und bspw. der Zusammenarbeit mit anderen Fachdiensten (z.B. der Polizei) die Einsatzkräfte fordert und trainiert."

 

Am Rosenmontag ist einiges nicht alltäglich: Die Einsatzkräfte der Malteser sind es gewohnt, dass man ihnen Platz macht, wenn Sie mit Blaulicht und Martinshorn durch die Stadt fahren um lebensgefährdeten Mitbürgern schnellstmöglich Hilfe zu bringen. Am Rosenmontag gibt es jedoch immer wieder Feiernde, die der Meinung sind, sich einem Rettungswagen in den Weg stellen zu müssen – doch auch an Fastnacht bedeutet Martinshorn, dass für Helau-Rufe gerade keine Zeit bleibt.

 

Leistungsfähigkeit durch ehrenamtliche Helfer als Rückgrat

 

Die Versorgung der Patienten in ihrem Einsatzgebiet ist den Maltesern wieder einmal hervorragend gelungen. Kapazitätsengpässen konnte rechtzeitig gegengesteuert werden und den Hilfeersuchen zeitnah entsprochen werden. "Unser oberstes Ziel ist es stets, unseren Patienten zeitnah und professionell helfen zu können" sagt Markus Häfner, Einsatzabschnittsleiter der Malteser. "Möglich wird uns dies erst durch das bereitwillige Engagement unserer ehrenamtlichen Helfer. Wir dürfen nicht vergessen, dass jeder hierfür ein oder zwei Tage Urlaub bei seinem Arbeitgeber einreichen muss. Selbstverständlich ist das keineswegs. Aber nur so entsteht das leistungsfähige Rückgrat unseres ehrenamtlichen Vereins.

 

Bereitwillige Unterstützung

 

Ein Einsatz dieser Größenordnung bringt eine Menge an Anforderungen mit sich. Für die Malteser ist es eine enorme Hilfe, dass sie auf vielfältige, bereitwillige Unterstützung zurückgreifen können, die keineswegs selbstverständlich ist. Beispielhaft hierfür ist die großzügige Spende der Firma Coca Cola, durch die die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kaltgetränken sichergestellt werden konnte, das zur Verfügung stellen des Telefonanschlusses durch die Musik-Show-Band "Die Bauern", durch den die permanente Erreichbarkeit der Einsatzzentrale (auch bei Überlastung von Mobilfunknetzen) sichergestellt werden konnte, oder die Gastfreundlichkeit des Ibis Hotel Mainz. Für diese und viele weitere uneigennützige Unterstützungsangebote sind die Malteser sehr dankbar.

 

 

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Jugendmaskenzug bei stahlender Sonne und guter Stimmung

Foto: Malteser

Mainz, 5. März 2011. „Legionen und Kohorten in Mainz an allen Orten, machen deutlich und sehr klar: Die Römer - sie sind wieder da!“, lautete das Motto des Mainzer Jugendmaskenzugs 2011. Unterstützt von der Sonne, die über Mainz lachte, lockte er zahlreiche Familien an den Straßenrand entlang der Zugstrecke.

 

Traditionell stellte der Malteser Hilfsdienst e.V. Mainz die sanitätsdienstliche Versorgung zwischen Boppstraße und Gärtnergasse sicher. Im Einsatz waren insgesamt 15 Helferinnen und Helfer, verteilt auf drei Fußstreifen, einen Krankenwagen und einen Rettungswagen. Gegen 15.45 Uhr konnte die Einsatzabschnittsleitung den Sanitätsdienst der Malteser beenden und sich bei den Helfern bedanken. Medizinische Hilfeleistungen waren im Abschnitt der Malteser keine zu verzeichnen, sodass alle die gute Stimmung genießen konnten. Mainzer Straßenfastnacht in ihrem ursprünglichen Sinn eben...

 

 

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Der Rosenmontag kann kommen

Mainz, 27. Februar 2011. Eine Woche vor dem Höhepunkt der Mainzer Fastnacht sind die Vorbereitungen für den Sanitätseinsatz der Malteser weitgehend abgeschlossen.

 

Mit einem Probeaufbau wurde am gestrigen Samstag die generalüberholte Einsatzzentrale der Malteser getestet. Ausgestattet mit neuer Hard- und Software wird die Abschnittsführungsstelle der Malteser am Rosenmontag den Einsatzanforderungen mehr als nur gerecht. "Wir müssen uns nicht nur auf Einzelverletzungen und Alkoholintoxikationen einstellen sondern unseren Blick immer wieder auch auf größere Schadensereignisse richten – von denen wir aber stets hoffen, dass sie ausbleiben", sagt Markus Häfner, Einsatzabschnittsleiter der Malteser.

 

Neu ist in diesem Jahr die Kooperation mit dem Technischen Hilfswerk (THW). Das THW war in den Einsatz am Rosenmontag bisher nicht eingebunden. "Da die Facheinheit, mit der wir bereits bei anderen Einsätzen zusammenarbeiten, professionelles Equipment vorhält und über fachlich versierte Helfer verfügt, lag die Option nahe, auch am Rosenmontag eine Zusammenarbeit anzustreben", erklärt Häfner. Erstmals wird die mobile THW-Führungsstelle der Malteser Einsatzabschnittsleitung als Räumlichkeit für ihre Aktivitäten dienen. "Den Raum sowie Telefon- und Funktechnik stellt das THW zur Verfügung. Als Malteser installieren wir unsere komplette Leitstellen-Ausstattung und besetzen die Arbeitsplätze mit sanitäts- und rettungsdienstlich qualifiziertem Personal", konkretisiert der Malteser-Verantwortliche die Zusammenarbeit.

 

Bestens gerüstet warten die Malteser nun auf den vor ihnen liegenden Einsatz, zu dem Sie mit gut 140 motivierten, ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfer bereit stehen.

 

 

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Neuer Krankenwagen stärkt den Bevölkerungsschutz

Christopher Sitte (links) und Andreas Hitzges (rechts) übergeben den Fahrzeugschlüssel an Thomas Häfner. Foto: Anke Hoffmann

Stadt Mainz und das Land übergeben Fahrzeug an die Malteser/Gemeinschaftliche Investition

 

Mainz, 24. Februar 2011. Ein Wagen, drei Geldgeber: Die Stadt Mainz, das Land Rheinland-Pfalz und der Malteser Hilfsdienst in Mainz haben gemeinschaftlich einen Krankentransportwagen (KTW) im Wert von 60.000 Euro finanziert. Jeweils 40 Prozent der Kosten übernahmen Stadt und Land, 20 Prozent zahlten die Malteser. Bei dem KTW handelt es sich somit um eine der größten städtischen Investitionen für den Bereich des Bevölkerungsschutzes seit Jahren. Am Dienstag wurde der Wagen an die Malteser übergeben.

 

Den Schlüssel überreichten Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte für die Stadt sowie Andreas Hitzges vom rheinland-pfälzischen Innenministerium an Thomas Häfner, Mitglied der Malteser-Ortsleitung in Mainz. „Es freut uns, dass wir heute die Übergabe des Wagens feiern dürfen“, sagte Häfner. Diese Investition sei in Zeiten leerer Haushaltskassen ein klares Zeichen der Stadt, dass sie das ehrenamtliche Engagement der Malteser für den Schutz der Bevölkerung anerkenne und dankbar annehme.

 

Er ist für den Einsatz im Katastrophenschutz vorgesehen, für den der Verein in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz eine Schnelleinsatztruppe vorhält. Die speziell ausgebildeten Helfer rücken aus, wenn in einem Notfall außergewöhnlich viele Menschen rettungsdienstlich behandelt oder versorgt werden müssen, etwa bei Großbränden, Evakuierungen oder Zugunglücken. Den neuen Krankenwagen werden die Malteser zudem bei Großveranstaltungen wie dem Rosenmontagsumzug im Sanitätsdienst einsetzen.

 

Dem Malteser Hilfsdienst gehören in Mainz 253 Mitglieder an, 56 davon engagieren sich ehrenamtlich im Rettungs- und Sanitätsdienst. Ihre qualitativ hohe Arbeit stellte Häfner heraus: „Wir haben im vergangenen Jahr den achten Platz im Bundeswettbewerb der Sanitätsgruppen gewonnen.“ Vor diesem Hintergrund wolle er sich nicht nur bei Stadt und Land für den Wagen bedanken, sondern zugleich versichern, dass die Investition bei den Maltesern gut aufgehoben sei: „Sie unterstützen ein qualifiziertes Team, das sich zum Wohl der Mainzer Bevölkerung engagiert.“

 

 

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Nach dem Zivildienst...

Mainz, 19. Februar 2011. Zivildienstleistende waren lange eine Stütze im sozialen Bereich. Der Wegfall der Zivildienstleistenden erfordert in einigen Bereichen eine Neustrukturierung. Zum Teil können die freigewordenen Plätze aber auch durch Freiwillige gefüllt werden.

 

Wer ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder den Bundesfreiwilligendienst (BFD) absolvieren möchte kann dies bei den Maltesern in Mainz tun. Aktuell suchen wir FSJler (m/w) oder BFDler (m/w), die ab dem 1. Juli 2011 ihren Dienst im Bereich Hausnotruf leisten wollen.

 

Nähere Informationen finden Sie unter den Stellenangeboten.

 

 

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Digitalfunk startet in Rheinland-Pfalz - Erster Kurs für „Trainer Digitalfunk“ bei den Maltesern

Foto: Malteser

Mainz, 14. Februar 2011. Im Januar und Februar fand der erste Kursus „Trainer Digitalfunk“ bei den Maltesern statt. In 32 Unterrichtseinheiten lernten die Funkausbilder aus den Diözesen Trier, Mainz und Speyer die Grundlagen des Digitalfunks sowie den geplanten Schulungsablauf für die Einweisung der Endanwender des BOS-Digitalfunks kennen. Die neuen „Trainer Digitalfunk“ sollen ab dem zweiten Quartal 2011 die Endanwender des Digitalfunks bei den Maltesern ausbilden. Ab dem ersten Quartal 2011 wird der Digitalfunk schrittweise in Rheinland-Pfalz eingeführt.

 

Bereits seit vier Jahren arbeitet die Projektgruppe Digitalfunk beim Ministerium für Inneres und für Sport in Mainz. Von Anfang an waren die Malteser an den Gesprächen beteiligt. „Wir sind sehr froh, dass wir in diesem Jahr mit der Schulung und dem erweiterten Probebetrieb in Trier beginnen können“, berichtet Benjamin Zurek, der die Malteser in der Projektgruppe vertritt. Neben Zurek arbeiten Michael Brilmayer (Malteser Landesgeschäftsstelle) und Alexander Kessel (Malteser Lörzweiler und hauptberuflicher Mitarbeiter der Projektgruppe Digitalfunk) am Projekt Digitalfunk Rheinland-Pfalz mit.

 

Sowohl beim Netzausbau, als auch bei der systematischen, landeseinheitlichen Schulung der Endwender aller BOS ist Rheinland-Pfalz eines der ersten Bundesländer. Die Schulung der Mitarbeiter und Helfer erfolgt modular. In zwei Onlinemodulen (Module A und B) werden die Grundlagen und der Betrieb des Digitalfunks vermittelt. Im Modul C werden die Schulungsinhalte im Rahmen eines Präsenzseminars vertieft und der praktische Umgang mit der neuen Technik vermittelt. Weitere Informationen gibt es online unter www.digitalfunk-rlp.de. Die digitale Lernanwendung ist unter www.digifunk.info/rp erreichbar. Die Planung der Endanwenderschulung erfolgt über die Landesgeschäftsstelle Rheinland-Pfalz und über die Diözesangeschäftsstellen Trier, Mainz und Speyer.

 

 

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Die 5. Jahreszeit – Hochsaison für die Malteser

Foto: Andreas Becker

Mainz, 7. Februar 2011. Es ist wieder soweit: Die 5. Jahreszeit nähert sich langsam ihrem Höhepunkt. Die Vorbereitungen für die einsatzintensive Zeit in den "Tollen Tagen" haben mit der jüngsten Inventur begonnen. Das Materiallager wurde mit ausreichend Verbrauchsmaterialien aufgefüllt und schließlich wurde noch einmal alles geprüft.

 

Zahlreiche Fastnachtssitzungen unterschiedlicher Vereine, der Mainzer Freischützengarde, der Mainzer Ranzengarde aber auch die Fernsehsitzung im Kurfürstlichen Schloss werden durch die Malteser sanitätsdienstlich betreut.

Abseits der Saalfastnacht sind die Malteser wie jedes Jahr aber auch beim 6-Tage-Rennen im Eisgrubbräu und bei anderen närrischen Veranstaltungen aktiv. Nicht zuletzt bei der sanitätsdienstlichen Betreuung der Fastnachtsumzüge, wie dem Fastnachtsumzug in Bretzenheim, dem Mainzer Jugendmaskenzug und natürlich dem Mainzer Rosenmontagszug.

 

Die Fastnachtszeit fordert jedes Jahr ein besonders großes Engagement von unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern – aufgrund der vielen zeitgleich zu betreuenden Veranstaltungen aber auch wegen der manchmal schwierigen Abwägung zwischen dem Wunsch, selbst Fastnacht zu feiern auf der einen, und dem unentgeltlichen Dienst am Nächsten auf der anderen Seite. Letzterer wird jedoch mit Teamgeist und Spaß, aber immer wieder auch mit vielen netten Begegnungen abseits der Patientenversorgung belohnt.

 

 

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Malteser in den Medien: SWR "Wortwechsel" am 16. Januar 2011, 23.55 Uhr

Am späten Sonntagabend (16. Januar 2011) strahlt der SWR ab 23.55 Uhr die Sendung "Wortwechsel – Wie geht's eigentlich … Andrea Fischer?" aus. Darin zu Gast: Andrea Fischer, ehemalige Bundesgesundheitsministerin, seit 2008 Diözesanleiterin der Malteser im Erzbistum Berlin.

 

Neben ihrer politischen Karriere, ihrem Rücktritt und Wiedereintritt in die Kirche, geht es um ihr Engagement für die Malteser - ein interessantes Hintergrundgespräch.

 

 

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Foto: Melanie Scherer

Ein Einsatz fragt nicht, ob es dem Helfer gerade genehm ist...

Mainz. Auch im Winter müssen die Hunde und Hundeführer/-innen der Malteser Rettungshundestaffel raus um für den Ernstfall zu trainieren. Trotz bzw. gerade wegen winterlicher Minusgrade üben die Helfer und Helferinnen die Vermisstensuche im Schnee. Eine besonders große Herausforderung, da bei diesem Witterungsverhältnissen nicht nur die Nasen der Hunde besonders beansprucht sind.

Doch trotz des ernsten Hintergrundes kommt selbst bei diesem Wetter auch der Spass und die Gemeinschaft bei den Ausbildungen nicht zu kurz!

 

 

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Neuer Mann an der Spitze des Malteser Hilfsdienstes

Foto: Malteser

Köln, 30. Dezember 2010. Zum 1. Januar 2011 übernimmt der Wirtschaftsingenieur Karl Prinz zu Löwenstein den Vorstandsvorsitz des Malteser Hilfsdienstes e.V. in Deutschland. Er folgt damit Johannes Freiherr Heereman von Zuydtwyck, der dem Malteser Hilfsdienst 31 Jahre lang als Geschäftsführender Präsident vorstand. Löwenstein betont zu seinem Amtsantritt die Bedeutung des Ehrenamtes für die Malteser: "Das Ehrenamt ist unser Kern. Ehrenamt geht vor Hauptamt, wo immer es möglich ist", beschreibt er seine Strategie für die kommenden Jahre: Hauptamtliche Malteser unterstützen ehrenamtliches Handeln.

 

Der 58-Jährige übernimmt damit jetzt auch die Verantwortung für die vom Ehrenamt geprägte katholische Hilfsorganisation, nachdem er bereits zehn Jahre die Geschicke der hauptamtlich geprägten Dienste und Einrichtungen mit bestimmt hat. Im Jahr 2000 wurde der Vater von vier erwachsenen Kindern Mitglied der Geschäftsführung der Malteser Hilfsdienst gGmbH, in der sozialunternehmerische Dienste wie Rettungsdienst und Fahrdienste zusammengefasst sind. 2007 hatte Löwenstein zudem die Geschäftsführung der MTG, Malteser Träger Gesellschaft übernommen, die Krankenhäuser und Einrichtungen der Altenhilfe, Hospizarbeit und Palliativmedizin sowie der Ambulanten Pflege betreibt.

 

Löwenstein lobte seinen Vorgänger Heereman für die erfolgreiche Leitung des Malteser Hilfsdienstes e.V. Das finanzielle Fundament stehe auf soliden Füßen. Für einen großen karitativen Verein wie den Malteser Hilfsdienst sei eine ausreichende Finanzierung notwendig, um die sozialen Bedürfnisse der Gesellschaft aufgreifen und hilfsbedürftigen Menschen zur Seite stehen zu können.

 

Löwenstein ist seit 25 Jahren Mitglied des Malteserordens und hat sich selbst lange im Krankenhaus als ehrenamtlicher Mitarbeiter engagiert. Seine beruflichen Stationen führten ihn zunächst in die Produktion und das Produktmanagement eines Konsumgüterkonzerns, später in das Marketing eines Süßwarenunternehmens.

 

Die Malteser in Deutschland sind eine der großen karitativen Organisationen: Die Hilfe der Malteser erreicht mehr als zwölf Millionen Menschen weltweit auch durch die internationale Not- und Katastrophenhilfe.

 

 

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Die Malteser wünschen frohe Weihnachten!

Norbert Nichell,
Ortsseelsorger der Malteser in Mainz.
Foto: Thomas Häfner

Liebe Helferinnen und Helfer, Kolleginnen und Kollegen,

liebe Freunde und Mitglieder der Malteser, liebe Interessierte,

 

als Ortsseelsorger der Mainzer Malteser wünsche ich Euch/Ihnen und Euren/Ihren Familien von Herzen ein frohmachendes, erfüllendes und gesegnetes Weihnachtsfest!

 

Wir feiern Gott als „heruntergekommenen Gott“, der sich ganz klein gemacht hat, indem er als Kind in unsere Welt gekommen ist. So lädt er uns aufs Neue ein, ihn ganz unten, im Stall, in der Krippe zu suchen, um uns von ihm „ergreifen zu lassen“ – eigentlich ganz unbe-greif-lich, eben „das Wunder der Heiligen Nacht“...

 

Weihnachten sagt Dir und mir: „So viel ist Gott am Menschen gelegen, dass er einer von uns geworden ist: verletzlich und hilfsbedürftig. Warum? Weil er liebt: Mächtigen muss man gehorchen, Starke muss man fürchten, Reiche mag man beneiden, Kluge kann man bewundern. Kinder – kann man nur lieben. Darum kommt er nicht mit Macht und Herrlichkeit in die Welt, sondern als Kind.“

 

Rückblickend auf das zu Ende gehende Jahr sei allen „Danke“ gesagt, die sich in den Dienst am Menschen in den verschiedenen Einheiten unseres Malteser Hilfsdienstes gestellt haben und mit großem Engagement diesen Dienst getan haben!

 

Im Neuen Jahr kann uns die Weisheit aus China begleiten: "Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des neuen Jahres stand: Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgegen gehen kann!

 

Aber er antwortete: Gehe nur in die Dunkelheit und legen deine Hand in die Hand Gottes! Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg."

 

In diesem Vertrauen freue ich mich auf die gemeinsamen Wege in und mit der Gemeinschaft der Malteser und grüße Euch herzlichst,

 

Euer/Ihr

Norbert Nichell

(Ortsseelsorger der Malteser, Klinikseelsorger an der Universitätsmedizin Mainz)

 

 

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Fotos: Andreas Becker, Thomas Häfner

Rückblick auf 2 Jahre erfolgreicher Malteser-Arbeit

Mainz, 20. Dezember 2010. Einmal im Jahr lädt der Malteser Hilfsdienst e.V. seine aktiven und passiven Mitglieder zur Ortsversammlung, die in diesem Jahr am 18. Dezember im Ausbildungsraum der Rettungswache stattfand - eine Einladung, der in diesem Jahr erfreulich viele Mitglieder folgten.

 

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder erhielten die Anwesenden mit dem Tätigkeitsbericht der Ortsleitung einen guten Einblick in die vielschichtigen Tätigkeiten der Malteser in Mainz. Neben dem offiziellen Berichtszeitraum, dem Jahr 2009, gaben die Mitglieder der Ortsleitung für die jeweiligen Bereiche auch stets einen Ausblick auf das bereits auslaufende Folgejahr, 2010, und die Planungen für 2011.

 

Rundum gut aufgestellt, mit einem für alle Bereiche wahrnehmbaren, positiven Trend – so lässt sich der Rückblick der engagierten Stadtgliederung zusammenfassen, die aktuell 253 aktive Mitglieder, 273 passive Mitglieder und 2309 Fördermitglieder zählt.

 

Im Anschluss an eine kurze Pause galt es, die Delegierten zur Diözesanversammlung zu wählen – diejenigen also, die von der Ortsversammlung beauftragt sind, die Anliegen der Stadtgliederung auf Diözesanebene zu vertreten.

 

Im Namen der Diözesanleitung ehrte Dr. Jürgen Hartmann, Finanzkurator der Malteser in der Diözese Mainz und Mitglied im Diözesanvorstand, einige Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft. Hierzu gehörten Katrin Reinbott (15 Jahre aktive Mitgliedschaft), Heinrich von Kienlin (25 Jahre aktive Mitgliedschaft), Stefan Satter (30 Jahre aktive Mitgliedschaft) und Rita Dewald, der die Malteser Ehrennadel in Gold für 40 Jahre Mitgliedschaft verliehen wurde.

 

Bis zum Ende der Versammlung sollte es jedoch noch einen Moment dauern, denn es entbrannte eine lebhafte Diskussion zu zwei Anträgen an die Diözesanorgane. Eine Diskussion, die nicht nur das Potential der Gliederung aufzeigte, sondern gleichzeitig die Ortsversammlung auch als Gremium erkennbar werden ließ, das nicht nur Informationen entgegen nimmt, sondern tatsächlich über die zukünftige Entwicklung der Gliederung mitbestimmt und Impulse an andere Organe der Malteser sendet.

 

Äußerst zufrieden mit dem Veranstaltungsverlauf zeigte sich auch die Ortsleitung der Mainzer Malteser, die insbesondere dank hochgradig engagierter Mitglieder auf optimalen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterführung der Vereinsaktivitäten aufbauen kann.

 

 

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Fotos: Verena Stieglitz

Neue Einsatzsanitäter ausgebildet

Mainz, 28. November 2010. Mit dem 1. Advent war für die Teilnehmer des Mainzer Einsatzsanitäterkurses 2010 der große Tag der Abschlussprüfung gekommen. Es galt in einem schriftlichen Test und praktischen Fallbeispielen, die realitätsnah dargestellt wurden, das seit Anfang September erarbeitete Wissen unter Beweis zu stellen.

 

Was die Prüfungskommission bestehend aus Ortsarzt Dr. med. Hubert Holz, Helfervertreterin Christine Tullius und dem stv. Leiter der Sanitätseinheit Markus Neufurth zu sehen bekam, war mehr als nur zufriedenstellend. Im Endergebnis konnten ausschließlich „sehr gute“ und „gute“ Wissensstände bescheinigt werden, sodass die 10 Teilnehmer aus Bingen, Gimbsheim, Mainz und Rüsselsheim nun auf ihre praktischen Erfahrungen im Sanitäts- und Rettungsdienst warten – begleitete Patientenversorgungen an realen Patienten, deren erfolgreiche und einwandfreie Durchführung den letzten Schritt zur vollwertigen Qualifikation als Einsatzsanitäter darstellen.

 

Herzlichen Glückwunsch an Tatjana Erben, Jill Goeres, Tobias Hemicker, Markus Hemp, Miriam Hub, Benedikt Nose, Caio Rose, Marion Sassen, Charlotte Sengpiel und Teresa Tauss zu diesem hervorragenden Ergebnis!

 

Einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Ausbildung der Nachwuchskräfte leisteten die Ausbilderinnen und Ausbilder, die ihr Wissen allesamt ehrenamtlich an die Teilnehmer weitergaben. Das gute Ergebnis der Teilnehmer ist damit gleichzeitig auch Beweis für die Qualität der Ausbildung und Lohn für das Bemühen um einen kurzweilig gestalteten Kurs.

 

 

Malteser Jugend: Neue Gruppe gegründet

Mainz, 20. November 2010. Nachdem bereits im Oktober der Grundstein für den Aufbau einer neuen Malteser Jugendgruppe gelegt wurde, hat heute das erste offizielle Treffen stattgefunden. Die beiden engagierten Jugendgruppenleiter Nina Graves und Benedikt Schwarz stellten ihre Planungen vor und legten gemeinsam mit ersten Interessenten einen regelmäßigen Termin für zukünftige Treffen fest. Unterstützt wurden Sie dabei von Claudia Cambeis, der ehemaligen Diözesanjugendreferentin, die nun ehrenamtlich für die Gliederung Mainz tätig ist, und Thomas Häfner, Mitglied der Ortsleitung.

 

"Wir freuen uns außerordentlich, nun wieder im Bereich der Jugendarbeit tätig zu sein" sagt Thomas Häfner, der wie viele der langjährigen Vereinsmitglieder früher selbst einmal Mitglied der Malteser Jugend war. "Die Jugendarbeit ist eine der wichtigsten Nachwuchsquellen hinsichtlich des ehrenamtlichen Engagements in den Einsatzdiensten des Erwachsenenverbandes" weiß Häfner und ergänzt, "zwischen Schulabschluss und Ausbildungs- bzw. Studiumsbeginn lässt sich häufig auf einfache Weise eine notwendige medizinische Grundqualifikation erreichen – für Menschen, die fest im Arbeitsleben stehen ist dies aus Gründen der Zeitintensität nur schwer möglich."

 

Die Jugendarbeit hat neben der sinnvollen Freizeitgestaltung, dem Erfahren von Teamgeist und sozialen Grundwerten also auch das Ziel, die Jugendlichen an die Tätigkeitsfelder im Erwachsenenverband, dem Malteser Hilfsdienst e.V., heranzuführen.

 

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an jugend(at)malteser-mainz.de

 

 

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Vier auf einen Streich haben den Eignungstest mit Kindern des Malteser Besuchsdienstes mit Herz & Hund bestanden

Mainz, 6.11.2010. Birgit Maurer mit Harry, Conny Mohr mit Wilma, Heike Kneilmann mit Isabeau und Silvia Fischbach mit Lea vom Besuchsdienst mit Herz und Hund haben den Eignungstest mit Kindern erfolgreich abgelegt. Voraussetzung hierfür war der bestandene LmT-Test.

 

Geprüft wurden die Teams von Tierärztin Frau Dr. von Gärtner unter Mithilfe ihrer Tochter (Tierärztin) und Frau Koch. Sie nahm den Kindern und Teams die Aufregung und führte alle fachkundig durch die Prüfung.

 

Der Eignungstest mit Kindern ist eine große Herausforderung für die Hunde. Diese müssen ruhig und gelassen bleiben, wenn sich Kinder Ball spielend oder schreiend durch den Raum bewegen, einen engen Kreis um die Hunde bilden und Lieder singen, oder 4 Kinder den zu prüfenden Hund an Kopf, Rücken und den Pfoten streicheln.

 

Die Hunde mussten einen Teil des Tests zur Sicherheit der Kinder mit Maulkorb absolvieren. Obwohl dies für alle Anwesenden und vor allem für die Hunde ein stressiger Tag war, wollten diese am Schluss gar nicht mehr aufhören mit den Kindern zu spielen. Alle Kinder haben begeistert mitgemacht und wollen beim nächsten Mal wieder kommen.

 

Die ersten Teams werden voraussichtlich, nach Abschluss der Ausbildung, im Frühjahr 2011 mit dem Besuchsdienst beginnen.

 

Interessenten sind jederzeit willkommen.

 

Kontakt:

Silvia Fischbach

Leiter Besuchs- und Begleitungsdienst mit Herz & Hund

E-Mail: silvia.fischbach(at)malteser-mainz.de

 

 

 

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Malteser HelpCard – Das Geschenk für Menschen mit „gutem“ Herz

Köln, 28. Oktober 2010. Was soll ich bloß schenken? Für viele eine schwierige Frage. Die Malteser bieten ab sofort eine neue Möglichkeit: die HelpCard. Die Geschenkkarte im Visitenkartenformat macht es möglich, einem Menschen mit „gutem“ Herzen etwas Schönes und zugleich Sinnvolles zu schenken. Die Geschenkkarte wird mit einem Betrag ab zehn Euro aufgeladen und einem lieben Menschen geschenkt. Der kann den Gutschein-Wert für ein oder mehrere Hilfsprojekte in Deutschland und der Welt einsetzen. Der Beschenkte entscheidet über das Internet www.helpcard.de/malteser, für welche Hilfsprojekte der Malteser der Spendenbetrag eingesetzt wird, beispielsweise für Neugeborene in Bethlehem, Aids-Kranke in Kenia oder Unfallopfer in Deutschland.

 

Die handliche Karte gibt es mit schönen, rührenden, festlichen und freundlichen Motiven. Wer will, kann sogar sein eigenes Bildmotiv beim Bestellen im Internet hochladen und die Karte individuell gestalten. Nach spätestens drei Werktagen liegt die Karte im Briefkasten des Bestellers.

 

Wenn es noch schneller gehen muss: Die E-HelpCard ist besonders für Spätentschlossene geeignet, weil sie sofort nach der Bestellung via E-Mail zum Ausdrucken oder Weiterleiten zugestellt wird.

 

Der Bestellvorgang dauert nur wenige Minuten. www.helpcard.de/malteser

 

 

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Eignungstest beim Malteser Besuchsdienst mit Herz & Hund erfolgreich durchgeführt

Foto: Andreas Becker

Am 23. Oktober 2010 fand wieder ein Eignungstest des Besuchsdienstes mit Herz & Hund statt. Conny Mohr und Karin Himmelstein hatten sich zu dem Test angemeldet, um die Eignung ihrer Hunde Wilma und Reeko für den Einsatz im Besuchsdienst feststellen zu lassen.

 

Unter der fachkundigen Leitung von Frau Dr. von Gaertner und Frau Koch wurden die Hunde einer intensiven Prüfung unterzogen. Neben einem soliden Grundgehorsam mussten die Hunde vor allem unter Beweis stellen, dass sie verschiedensten Stress-Situationen im Umgang mit älteren, behinderten oder dementen Menschen gewachsen sind.

 

Die Labrador Retriever Dame Wilma absolvierte die einzelnen Prüfungsbestandteile mit Bravour. Auch Reeko, ein erst vor sieben Wochen aus einem spanischen Tierheim überführter Mischlings-Rüde, meisterte die Übungen beachtlich gut. Lediglich den Prüfungsteil des Grundgehorsams müssen Karin Himmelstein und Reeko nochmals wiederholen. Frau Dr. von Gaertner bestätigte sodann auch die grundsätzliche Eignung der Hunde für den Besuchsdienst.

 

Als eine der ersten gratulierten Ortsleitungsmitglied Andreas Becker und der Leiter des Besuchsdienstes Günther Vogel den Hundeteams. „Ich bin sehr froh, dass wir mit Conny und Karin zwei erfahrene Hundeführerinnen in unserer Einheit begrüßen dürfen und nun mit der Ausbildung der Helferinnen und Hunde beginnen können.“, kommentierte Silvia Fischbach (Einheitsführerin BBD mit Herz & Hund) die Prüfungsergebnisse.

 

Der nächste Eignungstest findet am 6. November 2010 statt. Interessierte, die sich gemeinsam mit ihren Hunden ehrenamtlich im Besuchsdienst engagieren möchten, sind jederzeit herzlich willkommen.

 

Kontakt:

Silvia Fischbach

Leiter Besuchs- und Begleitungsdienst mit Herz & Hund

E-Mail: silvia.fischbach(at)malteser-mainz.de

 

 

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Fotos: Thomas Häfner

Malteser feiern Gottesdienst zu Ehren des Seligen Gerhard

Mainz, 16. Oktober 2010. Im Gedenken an ihren Ordensgründer, den Seligen Gerhard, feierten die Malteser der Diözese Mainz gemeinsam einen Gottesdienst im Mainzer Dom, an dessen Ende der Kanzleidirektor der Bischöflichen Kanzlei, Frank Flegel, mit der Malteser Dankplakette und Domkapitular Hans-Jürgen Eberhardt mit der Malteser Verdienstmedaille in Bronze, für besondere Verdienste um den Malteser Hilfsdienst ausgezeichnet wurden.

 

Im direkten Anschluss an den Gottesdienst wurden insgesamt acht neue Einsatzfahrzeuge gesegnet. Zwei der Fahrzeuge haben ihren Standort in Bingen und kommen dort im Rettungsdienst sowie als Dienstfahrzeug des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst zum Einsatz. Die übrigen sechs Fahrzeuge dienen den Maltesern in der Landeshauptstadt Mainz für den Rettungsdienst und Krankentransport, für Sanitätsdienste und Katastrophenschutzeinsätze sowie für Organtransportfahrten.

 

Zum gemütlichen Ausklang waren alle Teilnehmer zu einem kleinen Imbiss in den Erbacher Hof eingeladen.

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Malteser Rettungswache als Geburtsort

Mainz, 13. Oktober 2010. Zahlreiche Baustellen in der Mainzer Oberstadt erschweren den Autofahrern derzeit das Erreichen ihres Ziels. Betroffen sind davon auch die Mainzer Krankenhäuser, für die auch die Zufahrten zu den Notaufnahmen nicht gesondert ausgeschildert sind.

 

Insbesondere Bürger aus Weisenau/Laubenheim kommen aufgrund der Umleitung auf dem Weg zum Krankenhaus an der Rettungswache der Malteser Am Fort Elisabeth vorbei. Dass in der Nacht zum Dienstag ein Auto auf der Suche nach der Krankenhauszufahrt an der Malteser Rettungswache anhielt war zunächst nicht außergewöhnlich - wohl aber, dass wirklich keine Zeit mehr blieb. Nicht einmal um die schwangere Frau auf die Trage des Rettungswagens umzulagern: Die Geburt hatte bereits begonnen. So erblickte das Mädchen um 3.35 Uhr das Licht der Welt im Hof der Malteser Rettungswache.

 

Was für Mutter und Kind glücklich endete ist jedoch auch dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass die diensthabende Besatzung zu diesem Zeitpunkt keinen Einsatz hatte und somit auf der Rettungswache in Bereitschaft stand.

Insbesondere nachts, wenn nur ein Fahrzeug am Standort in Betrieb ist, erweckt die Rettungswache durch die in den Fahrzeughallen abgestellten Fahrzeuge den Eindruck, dass Personal vor Ort sei. Meist ist dies aber nicht der Fall, denn die Rettungs- und Krankenwagen sind die überwiegende Zeit im Stadtgebiet unterwegs zu Patienten. Rettungswachen sind daher keine verlässlichen Anlaufstellen für Patienten. Die Malteser empfehlen daher dringend, sich bereits vor dem Fall der Fälle zu informieren wo sich die Notaufnahmen der Krankenhäuser befinden bzw. in dringenden Fällen den Rettungsdienst über die Telefonnummer 06131 19222 zu rufen.

 

 

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Mainz spielt in der ersten Liga – 8. Platz beim Bundeswettbewerb

Foto: Malteser

Mainz, 25. September 2010. Während der 1. FSV Mainz 05 den FC Bayern München im Auswärtsspiel bezwang und damit die Tabellenführung weiter für sich behaupten konnte, zeigten sich auch die Mainzer Malteser im Kampf um die vorderen Tabellenplätze erfolgreich.

 

Erstmalig nahmen Sanitäter der Mainzer Malteser am Bundeswettbewerb teil - dieses Mal ausgetragen in Trier. Vom Start weg hatten sie sich in der Vorrunde einen Teilnahmeplatz als eine der 15 besten Mannschaften bundesweit gesichert und waren damit bereits in die erste Liga vorgedrungen. Nun hieß es für das Mainzer Team, bestehend aus Karl Binner, Alexander Frietsch, Stefan Holz, Markus Neufurth, Benedikt Schwarz, Dominik Spies, Verena Stieglitz und Christine Tullius, sich in einem qualitativ sehr dicht beieinander liegenden Feld herausragender Teams zu behaupten.

 

Die Aufgaben, denen sich alle Teams stellen mussten waren:

  • Einrichtung eines Behandlungsplatzes
  • Planung eines motorisierten Marsches (Fahren im geschlossenen Verband) von Trier nach Kaiserslautern und inkl. KFZ-Check
  • Fahrübungen mit Mannschafts- und Krankenwagen
  • schriftlicher Test mit medizinischem und einsatztaktischem Wissen
  • Versorgung eines Verkehrsunfalls mit drei Beteiligten
  • Fitnesstest im Fitnessstudio
  • Einrichtung und Betreiben einer Sichtungsstelle

 

Mit einem hervorragenden 8. Platz bei der erstmaligen Teilnahme am Wettbewerb ist ihnen dies eindrucksvoll gelungen. Herzlichen Glückwunsch!

 

Anders als beim Fußball ist damit jedoch der Klassenerhalt nicht gesichert. Nun heißt es weiter trainieren und im kommenden Jahr beim Regionalwettbewerb wieder den Vergleich mit den Teams anderer Gliederungen antreten.

 

Der Leistungsvergleich hat einen ernsten Hintergrund

Der bundesweite Leistungsvergleich und der damit verbundene Antrieb, besser zu sein als die Anderen, motiviert die Helfer, sich regelmäßig fortzubilden, ihr Know-how stetig zu überprüfen, Schwachpunkte zu erkennen und zu beseitigen. Letztlich aber kommt dies unseren Patienten zu Gute, da unsere Helfer keine reine Wettbewerbsmannschaft sind, sondern regelmäßig die sanitätsdienstliche Betreuung von Klein- und Großveranstaltungen übernehmen.

 

Selbst auf der Fahrt zum Bundeswettbewerb war das Wissen der Helfer gefragt: Auf der Hunsrückhöhenstraße kamen unsere Helfer durch Zufall an einem Verkehrsunfall vorbei und leisteten den Verletzten erste Hilfe.

 

Sie wollen ebenfalls ehrenamtlich erstklassige, medizinische Hilfe leisten? Nähere Informationen finden Sie auf unserer Seite Einsatzdienste > Sanitätseinheit.

 

 

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Malteser präsentieren sich bei der Talentbörse "Berufe im Gesundheitswesen"

Foto: Andreas Becker

Mainz, 23. September 2010. Zum ersten Mal veranstaltete die Projektgruppe PROCEDO der Fachhochschule Mainz die Talentbörse "BiG - Berufe im Gesundheitswesen". Die Malteser, die mit ihren ehren- und hauptamtlich betriebenen Diensten ganz klar im Gesundheitswesen positioniert sind haben die Chance genutzt und die Schülerinnen und Schüler über ihr Angebot informiert.

 

Zentrales Thema war hierbei die Möglichkeit der Ausbildung zum Rettungsassistenten/zur Rettungsassistentin, die die Malteser seit einigen Jahren erfolgreich anbieten. Schon vor Jahren ist das Zivildienst-Modell im Rettungsdienst unattraktiv geworden, da die Ausbildungszeit im Verhältnis zur Einsatzzeit pro Mitarbeiter unverhältnismäßig groß geworden ist. Mit der jüngsten Verkürzung der Wehr- und Zivildienstzeit ist der Verzicht auf Zivildienstleistende und in Folge dessen die Arbeit mit mehr hauptamtlichem Personal unabdingbar geworden. Genau hier setzt die 3-jährige Ausbildung zum Rettungsassistenten an.

 

Nähere Informationen zur Ausbildung im Rettungsdienst finden Sie hier.

 

 

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Wer hat die besten Sanitäter?

Zum Glück nur Übung: Der geschminkte Verletztendarsteller wird durch Einsatzkräfte von Feuerwehr und Malteser Hilfsdienst schonend aus dem zuvor geöffneten Unfallfahrzeug geborgen. Foto: Thomas Häfner

Mainz, 20. September 2010. Am kommenden Samstag (25. September 2010) kämpfen die Mainzer Malteser um den Titel: Nach der Qualifikation in der Vorrunde haben die Mainzer Malteser die Chance, beim Bundesentscheid ihr Können unter Beweis zu stellen. Als eine von fünfzehn Mannschaften, die es bis in die Endrunde geschafft werden sie ihre Fähigkeiten mit den anderen Teams messen.

 

Unter höchstem Zeitdruck auf plötzlich auftretende Ereignisse zu reagieren, dabei herausragende Einzelleistungen und eine excellente Zusammenarbeit der Gruppe zu gewährleisten - mit dem Ziel alle Patienten optimal zu versorgen - ist die Herausforderung, der sich unser 8-köpfiges Team stellen wird.

 

Welche Situationen zu meistern sind ist im Voraus nicht bekannt, aber vergangene Wettbewerbe zeigen, welches Niveau erwartet wird: Möglich wäre zum Beispiel ein simulierter Gas-Austritt in einer chemischen Fabrik. Da heißt es dann nicht nur die Patienten zu versorgen, sondern auch auf den Eigenschutz zu achten. Betritt die Gruppe unachtsam das Szenario, kann die Übung bereits vorbei sein, bevor sie richtig angefangen hat.

 

Wir rechnen uns Chancen auf einen der vorderen Plätze aus, auch wenn es nicht einfach werden wird - am Start sind schließlich die 15 besten Teams aus ganz Deutschland.

 

Weitere Informationen zum Bundeswettbewerb der Malteser finden Sie unter www.malteser-bundeswettbewerb.de

 

 

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Malteser und DRK: Intensive Kooperation im Bevölkerungsschutz

Fotos: Dominik Spies

Mainz, 4. September 2010. Mit einer ganztägigen, gemeinsamen Übung haben der Ortsverein Hechtsheim des Deutschen Roten Kreuzes und die Mainzer Malteser ihren Willen zur intensiven Zusammenarbeit im Einsatzfall unterstrichen.

 

Im Rahmen einer angedachten Neukonzeption des Bevölkerungsschutzes der Stadt Mainz wurde im Konsens aller beteiligten Institutionen und Organisationen festgehalten, dass zukünftig nur noch zwei, statt bisher vier Schnelleinsatzgruppen Sanitätsdienst im Stadtgebiet Mainz vorgehalten werden sollen. Das aktuelle System, in dem jede Hilfsorganisation eine eigene Schnelleinsatzgruppe zur Unterstützung des Rettungsdienstes bei Großschadensereignissen vorhält, ist dringend überarbeitungswürdig, da die zuverlässige Einsatzbereitschaft von keiner der Hilfsorganisation rund um die Uhr gewährleistet werden kann. Viele der ehrenamtlichen Helfer können tagsüber nicht ad hoc ihren Arbeitsplatz verlassen oder arbeiten weit außerhalb von Mainz, sodass eine zeitnahe Verfügbarkeit der Einsatzkräfte nicht durchgängig möglich ist.

 

Der Entschluss, aus jeweils zwei Hilfsorganisationen eine gemeinsame Einheit zu bilden sichert nicht nur die Einsatzfähigkeit der Einheiten sondern bringt weitere positive Effekte mit sich – allen voran die steigende Einsatzwahrscheinlichkeit. In der Vergangenheit hatten die Hilfsorganisationen Probleme, ihre Helfer über Jahre hinweg zu motivieren, für einen relativ unwahrscheinlichen Fall eines Einsatzes zu trainieren. Auswirkung wird dabei auch die geplante Kooperation der Stadt Mainz mit dem Landkreis Mainz-Bingen haben, da die vorgehaltenen Einheiten wechselseitig zu Einsätzen hinzugezogen werden sollen, die städtischen Einheiten bei Bedarf also auch im Landkreis Mainz-Bingen zum Einsatz kommen sollen.

 

Zwar fehlt nach wie vor der endgültige Startschuss um diese neu konzipierte Struktur der Sanitätskomponenten im Mainzer Bevölkerungsschutz offiziell ins Leben zu rufen, doch sind sich die Einheitsführungen von DRK und MHD einig, dass es im Sinne einer optimalen Versorgung evtl. betroffener Personen sinnvoll ist, die Zusammenarbeit schon jetzt im Hinblick auf die zukünftige Struktur zu intensivieren.

 

Auf dem Weg, aus zwei parallel existierenden Einheiten eine gemeinsame werden zu lassen, diente die heutige 12-stündige Ausbildungsveranstaltung insbesondere dem persönlichen Kennenlernen der Helfer untereinander und des Einsatzmaterials der jeweils anderen Hilfsorganisation.

Durch die Vorarbeit der Einheitsführungen beider Organisationen waren Materialien und Arbeitsweisen im Voraus bereits weitgehend angeglichen worden, sodass es für die Helfer kein großes Problem war, sich nun im Equipement der jeweils anderen Organisation zurecht zu finden.

Dennoch: Im wirklichen Einsatz muss jeder Handgriff stimmen um professionell Hilfe leisten zu können. Insgesamt vier mal wurde daher im Rahmen der heutigen Ausbildung eine komplette Unfallhilfsstelle eingerichtet - in stetig wechselnden Gruppenzusammensetzungen, mal mit dem Material der einen, mal mit dem Material der anderen Organisation und unter wechselnder Führung.

 

Wenn wir zu einem Großschadensereignis gerufen werden, ist es nebensächlich, welches Wappen wir auf unserer Kleidung tragen - im Vordergrund steht unser gemeinsames Ziel, den Verletzten schnell und umfassend Hilfe zu bringen. Mit der heutigen Ausbildung sind wir diesem Ziel ein gutes Stück näher gekommen, sind sich die Einheitsführungen beider Organisationen einig. Und nebenbei hatten alle Beteiligten eine Menge Spaß.

 

 

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Ankündigung: Vorführungen der Rettungshundestaffel beim Rheinspektakel in Heidenfahrt

Foto: Malteser

Mainz, 20. August 2010. Am 28. und 29. August 2010 wird die Rettungshundestaffel der Mainzer Malteser beim Rheinspektakel in Heidenfahrt mit drei Vorführungen ihre Arbeit vorstellen.

 

Wie bringt man einem Hund bei, nach vermissten Personen zu suchen. Eignet sich jeder Hund für die Rettungshundearbeit? Welche Voraussetzungen müssen Mensch und Hund für die Arbeit in einer Rettungshundestaffel mitbringen?

Auf diese und andere Fragen werden anschaulich Antworten gegeben. Aber natürlich stehen die Mitglieder unserer Rettungshundestaffel auch für die Beantwortung Ihrer ganz persönlichen Fragen rund um die Rettungshundearbeit gerne zur Verfügung.

 

Die Vorführungen finden am Samstag (28.8.) um 12 Uhr und um 15 Uhr sowie am Sonntag (29.8.) um 13 Uhr auf dem Festgelände in Heidenfahrt statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich die Vorführungen anzusehen.

 

 

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12. Offenbacher Mittelaltermarkt im Schlosspark Rumpenheim

Fotos: S. + H. Daneke

Die Mainzer Malteser unterstützten am 15. August ihre Kollegen bei der sanitätsdienstlichen Absicherung des 12. Mittelaltermarktes im Rumpenheimer Schlosspark in Offenbach, welcher jährlich mehrere tausend Mittelalterfans aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet in seinen Bann zieht.

 

Mit Eintreffen am Schlosspark wurde bereits deutlich, dass es sich hier nicht um einen alltäglichen Sanitätsdienst handeln würde: Als die Helfer durch das Tor des Schlossparks traten, fühlten sie sich in ein anderes Zeitalter zurück versetzt. So grüßte sie hier ein Burgfräulein, dort schürte ein Hofschmied die Glut und man sah Gewandete soweit das Auge reichte.

 

Schnell wurde beschlossen die auffälligen Einsatzjacken im Sanitätslager gegen „mittelalterliche“ Tuniken und Umhänge zutauschen, welche sich dank viel Engagement und großem Sinn fürs Detail perfekt in die Kulisse des mittelalterlichen Marktlebens eingliederte, ohne jedoch etwas an Funktionalität und moderner medizinischer Ausstattung vermissen zu lassen.

 

Selbst die Mahlzeiten wurden traditionell über einer offenen Feuerstelle in einem Kessel zubereitet, unter den neugierigen Blicken des Marktvolkes. So kam es auch, dass die Helfer auf ihren Rundgängen nicht nur als die „Sanis“ wahrgenommen wurden, sondern fast schon freundschaftlich in das mittelalterliche Treiben integriert wurden.

 

Bilanz des Dienstes aus sanitätsdienstlicher Sicht waren mehrere kleine Blessuren welche schnell vor Ort behandelt werden konnten, sowie leider zwei Patienten, die zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden mussten, als auch viele tolle Eindrücke für die Helfer von einem Tag „im Mittelalter“.

 

 

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Pakistan: Malteser verstärken die Hilfe - mehr Personal, Medikamente und Lebensmittel /effizienter Einsatz gesichert

Fotos: Alexander Bühler, Malteser

Swat/Islamabad. Angesichts der weiterhin dramatischen Lage in Pakistan verstärken die Malteser ihre Hilfe im medizinischen Bereich sowie in der Lebensmittelversorgung. „Wir werden bis zu 20 weitere einheimische Kräfte – Krankenschwestern, Hebammen und Ärzte einstellen, um noch mehr Menschen direkt helfen zu können“, so Dr. Jürgen Clemens, Pakistan-Referent der Malteser, der am vergangenen Sonntag nach einem 10-tägigen Einsatz aus Pakistan zurückgekehrt ist. Bis zum Ende der Woche sind dann für die Malteser drei internationale Mitarbeiter und 50 einheimische Kräfte im Einsatz.

 

Alexander Bühler, Malteser Mitarbeiter aus Hamburg, ist seit gestern im Katastrophengebiet und wird morgen von Islamabad ins Swat-Tal aufbrechen: „Derzeit prüfen wir, ob die lokalen Märkte noch genügend Lebensmittel anbieten, damit wir auch Geld an die notleidenden Menschen ausgeben können und somit eine bedarfsgerechtere Versorgung gewährleisten können.“ Damit folgt Malteser International den guten Erfahrungen und Empfehlungen, die man mit diesem sogenannten „Cash&Voucher-System“ bei vergangenen Katastrophen gemacht hat. Bühler, der auch in Camps in der Nähe von Nowshera war, in denen sich bis zu 40.000 Menschen, die alles verloren haben, aufhalten, berichtet: „Die Hitze ist unerträglich und die Kinder waschen sich in allem, was irgendwie nach Wasser aussieht und flüssig ist. Weitere Durchfall- und Hauterkrankungen sind da programmiert.“

 

Ein weiteres Problem ist die nächtliche Kälte in der unwirtlichen Bergregion. Immer mehr Kinder, Alte und Geschwächte müssen wegen einer Lungenentzündung medizinisch behandelt werden.

 

Insgesamt engagieren sich die Malteser in Pakistan mit einem Projektvolumen von mehr als einer Million Euro in der Nothilfe und im Wiederaufbau. Mit Hilfe des Auswärtigen Amtes leisten sie medizinische Versorgung für die von den Fluten betroffenen Menschen. Drei Monate lang werden die Teams in drei Gesundheitszentren und in mobilen Kliniken im Swat-Tal Patienten behandeln. Die WHO unterstützt diese Arbeit unter anderem mit Mini Emergency Health Kits. Für all diese Hilfsmaßnahmen können die Malteser über den bedarfsgerechten und effizienten Einsatz der Gelder Rechenschaft abgeben - dies wird unter anderem durch unabhängige Wirtschaftsprüfer in Deutschland und in Pakistan untersucht und bestätigt und muss zudem den Geldgebern wie der deutschen Bundesregierung detailliert nachgewiesen werden.

 

Die Malteser sind Mitglied von Aktion Deutschland Hilft (ADH) und rufen gemeinsam mit ADH zu Spenden für die Menschen in Pakistan auf:

 

Aktion Deutschland Hilft, Stichwort: Flut Pakistan

Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00

 

Spendenhotline: 0900 55 102030 oder online: www.aktion-deutschland-hilft.de

 

 

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Citytriathlon – Malteser leisten vielfach Hilfe

Foto: Malteser

Mainz, 10. August 2010. Nachdem im vergangenen Jahr der City Triathlon – organisiert vom Triathlon Club Eisheiligen Chaos – nicht stattfinden konnte, freuten wir uns dieses Jahr umso mehr, dass wir die sanitätsdienstliche Betreuung der beliebten Mainzer Sportveranstaltung am vergangenen Wochenende wieder übernehmen zu konnten.

 

Der erste Abschnitt des Triathlons, die Schwimmdistanz, wurde durch die DLRG begleitet. Für Fahrradunfälle stand an den Haupt-Gefahrenstellen Salvatorstraße und Rheinhessenstraße jeweils ein Krankentransportwagen der Malteser bereit. In guter Zusammenarbeit mit den Streckenposten und der Polizei, die den Verkehr regelte, konnte den Patienten schnell geholfen werden. Ein weiterer Krankenwagen der Malteser stand im Zielbereich des Triathlons, am Winterhafen, für die Versorgung der Teilnehmer bereit.

 

Resümee am Ende des Sanitätsdienstes: Viele Patienten, die direkt vor Ort behandelt werden konnten aber leider auch zwei Teilnehmer, die zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus transportiert werden mussten.

 

 

 

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Foto: Stephanie Wittmann

Ein Wochenende in unwegsamem Gelände

Mainz/Biberttal, 4. August 2010. Freies Klettern an Felswänden, Mensch und Hund über 15 Meter abseilen, sich im Gelände orientieren und in einer Höhle nach Vermissten suchen. Das vergangene Wochenende war eine Herausforderung und Bereicherung für die Mitglieder unserer Rettungshundestaffel.

 

"Jeder konnte unzählige Erfahrungen sammeln", berichtet Birgit Speer, die Leiterin unserer Rettungshundestaffel vom Erfolg der Ausbildungsveranstaltung – Erfahrungen, die den Teams helfen, im realen Einsatz richtig und sicher zu handeln.

 

 

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Fotos: Dominik Spies

Ausbildungs-/Helferwochenende ein voller Erfolg

Mainz/Seibersbach, 4. Juli 2010. Unter dem Motto "Er hat uns Freunde genannt", dem Jahresmotto der Malteser, haben die Mainzer Malteser ein gemeinsames Ausbildungs- und Helferwochenende verbracht. Von Freitag bis Sonntag schlugen Helfer der unterschiedlichen Dienste ein gemeinsames Quartier in Seibersbach auf: Großraumzelte, die sonst vor allem für die Einrichtung von Unfallhilfsstellen bei Großeinsätzen genutzt werden, wurden zu Gemeinschaftsschlafräumen.

 

Bei Stationsläufen konnten die bunt gemischten Kleingruppen gegeneinander antreten, ihr Wissen um die Malteser sowie ihre Fähigkeiten im Umgang mit dem Einsatzmaterial prüfen, sich gegenseitig besser kennen lernen, sich sportlich betätigen und nicht zu letzt eine Menge Spaß miteinander haben, denn nicht alle Stationen hatten einen ernsten Inhalt.

Dabei ergänzten sich die Teilnehmer, deren Altersspanne von einem Jahr bis über 60 Jahre lag, hervorragend, bevor die Kleingruppen wieder aufgelöst und in großer Runde gemeinsam Gottesdienst gefeiert wurde - und der Tag am Lagerfeuer bei netten Gesprächen ausklang.

 

Vor der Rückreise stand dann aber noch einmal eine etwas größere Übung auf dem Programm: Vermisste Personen mussten durch die Rettungshundestaffel im Wald geortet werden; die gefundenen Menschen betreut, medizinisch versorgt und zum Teil aus dem Unterholz geborgen werden - nicht nur aufgrund der hohen Temperaturen eine anspruchsvolle Aufgabe.

 

"Ein tolles Wochenende", waren sich alle einig, und so gab es abschließend auch nur positives Feedback für das von der Helfervertretung organisierte Gemeinschaftswochenende.

 

 

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Viertelfinale in Mainzer KUZ

Torjubel beim Spiel Deutschland/England vor einer der beiden Großbild-Leinwände im Mainzer KUZ. Foto: Thomas Häfner

 

Mainz, 3. Juli 2010. Die Spannung steigt: Nur noch wenige Stunden, bis sich Argentinien und Deutschland im Viertelfinale gegenüber stehen und ganz Deutschland mitfiebert um den Einzug ins Halbfinale.

 

Wie bei allen Deutschland-Spielen werden die Malteser auch diesmal wieder im Mainzer KUZ für die Besucher des Public Viewings ansprechbar sein.

 

 

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Schön-Wetter-Lage fordert den Rettungsdienst

Mainz, 2. Juli 2010. Das anhaltende schwül-warme Wetter fordert den Rettungsdienst: Die Zahl der Patienten mit akuten Kreislaufbeschwerden ist bei der aktuellen Wetterlage extrem hoch - so hoch, dass die anstehenden Krankentransporte derzeit nicht mit den regulär zur Verfügung stehenden Transportmitteln abgearbeitet werden können.

Weitere Fahrzeuge (Ersatzfahrzeuge und Fahrzeuge aus der Zivilschutz-Vorhaltung) werden daher in Dienst gestellt, um alle Hilfeersuchen zeitnah bedienen zu können. Die Malteser verdoppeln derzeit die zur Verfügung stehenden Transportmittel am Wachenstandort in der Oberstadt und stellen weitere Fahrzeuge für die evtl. weitere Aufstockung in Rufbereitschaft.

 

 

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Malteser betreuen Mainzer Johannisnacht

Einsatzbereitschaft am Haupt-Standort in der Schöfferstraße.
Foto: Thomas Häfner

Mainz, 27. Juni 2010. Zum krönenden Abschluss eines vielfältigen Wochenendes betreuten die Malteser die Mainzer Johannisnacht, das Volksfest in enger Verbundenheit mit Johannes Gutenberg, aber auch mit dem Geburtstag von Johannes dem Täufer, dem Ordenspatron der Malteser.

 

Dabei war einiges anders als in den Vorjahren: Ausnahmslos gutes Wetter und natürlich - der Einzug ins Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft. Autokorsos und buntes Fahnenmeer überall im Stadtgebiet gaben der Johannisnacht ein etwas anderes Gesicht.

 

Für die Einsatzkräfte der Malteser blieb es dennoch weitgehend ruhig. Einige Fälle von Kreislauf-Problemen, Insektenstichen, ein paar Pflaster zu kleben, aber glücklicherweise nur zwei Patienten im Festgebiet die schließlich ins Krankenhaus gebracht werden mussten, so lautete das Resümee am Ende des Einsatzes.

 

Parallel zur Mainzer Johannisnacht waren die Malteser auch beim Reitturnier in Mainz-Hechtsheim, beim Beachhandballturnier in Mainz-Bretzenheim und beim Public Viewing im Mainzer KUZ für die sanitätsdienstliche Versorgung zuständig.

 

 

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Ordensgroßmeister besucht 51. Bundesversammlung in Kelsterbach, Johannes Freiherr Heeremann für Lebenswerk ausgezeichnet

Johannes Freiherr Heeremann und Fra Matthew Festings (hinter der Malteser-Fahne links und rechts) umringt von Mitgliedern der 51. Bundesversammlung am 19. Juni 2010 in Kelsterbach. Foto: Malteser

Kelsterbach/Mainz/Köln, 19. Juni 2010. Es war eine große Überraschung für alle, als Fra Matthew Festings, der Großmeister des Malteser-Ritterordens kurz vor der Mittagspause zur 51. Bundesversammlung der Malteser erschien.

 

Grund für den Besuch des aus Rom angereisten, ranghöchsten Maltesers weltweit war das bevorstehende Ausscheiden des Geschäftsführenden Präsidenten Johannes Freiherr Heeremann zum Jahresende. Heeremann, der seine Malteser-Laufbahn 1976 als Diözesangeschäftsführer in Mainz begann, wechselte 1979 als Generalsekretär des Malteser Hilfsdienst e.V. nach Köln und prägt die Malteser seit 1982 als Geschäftsführender Präsident.

 

Aus den Händen des Großmeisters erhielt er nun das Großkreuz "Pro Merito Melitensi", die höchste Auszeichnung des Malteser-Ritterordens, als Dank und Anerkennung für 30 Jahre an der Spitze des Malteser Hilfsdienst e.V.

 

Der Malteser Hilfsdienst e.V. in Deutschland ist mit 99.000 ordentlichen Mitgliedern, sowie 982.000 Fördermitgliedern das größte Ordenswerk weltweit.

Nachfolger von Johannes Freiherr Heeremann als Geschäftsführendem Präsidenten soll ab 1. Januar 2011 Karl Prinz zu Löwenstein werden, der aktuell den Vorsitz der Geschäftsführung der Deutsche Malteser gemeinnützige GmbH sowie der Tochtergesellschaften Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH und Malteser Trägergesellschaft gemeinnützige GmbH inne hat.

 

 

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Malteser eröffnen Verbindungsbüro in Berlin

Schnittstelle zwischen Hilfsorganisation und Politik

 

Köln/Berlin. Am 16. Juni 2010 haben die Malteser ihr Verbindungsbüro in Berlin eröffnet. Damit ist die große deutsche Hilfsorganisation mit einer Verbindungsstelle in der Bundeshauptstadt präsent, welche die Belange aller Malteser Einrichtungen vertritt. Bundesverteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg sprach als Hauptredner zu den rund 120 anwesenden Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Guttenberg bezeichnete das Ehrenamt als besonderes Kennzeichen der Malteser und gratulierte zur Eröffnung der Dependance in der Hauptstadt. Die Bundeswehr arbeitet mit den Maltesern bei der Betreuung von Bundeswehrangehörigen nach dem Auslandseinsatz zusammen. "Ich hoffe, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Maltesern weiter fortsetzt", sagte er.

 

Ziel des Malteser Verbindungsbüros ist es, Entscheidern in Politik und Verwaltung die umfangreichen Erfahrungen eines bundesweit agierenden Sozialunternehmens zur Verfügung zu stellen. Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienst e.V., sagte in seiner Eröffnungsrede: „Unser Verbindungsbüro wird für fundierte Antworten zur Verfügung stehen, anstoßen, Sachverhalte auch in anderem Licht zu sehen und unsere Erfahrung auch in politische Entscheidungsprozesse einbringen.“

 

In Hintergrundgesprächen und Kolloquien sollen Informationen aus der weltweiten Malteserarbeit für mehr als 12 Millionen Bedürftige sowie die Erfahrungen des Malteserordens einfließen und einen Beitrag dazu leisten, dass die Interessen und Anliegen einer Hilfsorganisation stärker als bisher gehört werden.

 

 

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Malteser freuen sich auf Fußball-WM

Mainz/Köln, 11. Juni 2010. Rechtzeitig zum Beginn der Fußball-WM ist es sommerlich warm geworden - beste Voraussetzungen für gelungene Grillabende mit Freunden oder den Besuch großer Public-Viewing-Veranstaltungen.

 

Doch Vorsicht: Ungeschützt in der Sonne lauern einige Gefahren. Die Malteser empfehlen daher:

 

1. Dem Sonnenstich vorbeugen:

Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit. Der Kopf ist rot und heiß. Sich in den Schatten zu begeben, ist im Gedränge vor Großbildleinwänden fast unmöglich. Passende Kappen und lustige Hüte beugen nicht nur einem gefährlichen Sonnenstich vor, sondern tragen oft auch zum Fan-Outfit bei.

Deshalb: Außer dem Fußballshirt für die richtige Kopfbedeckung sorgen! Ist der Sonnenstich bereits da: schnell in den Schatten, den Kopf erhöht lagern, Kopf und Nacken mit kalten Umschlägen kühlen, viel trinken! Anschließend zur Sicherheit einen Arzt aufsuchen.

 

2. Ein Sonnenbrand tut nicht nur weh, er erhöht auch das Hautkrebs-Risiko.

Gerade Kleinkinder und helle Hauttypen sind mit ihrer sensiblen Haut gefährdet. Ganz besonders dann, wenn sie unbewegt in den Massen der Fußballfans der Sonne ausgesetzt sind.

Deshalb: Sonnenschutzmittel verwenden, Schultern bedecken und Nase sowie Ohren besonders gut eincremen!

 

3. Mittendrin: Trockene Kehle und Kopfschmerzen sind unangenehm...

...und sind nichts für den Fan, der seine Mannschaft ordentlich anfeuern will. Alkohol ist als Durstlöscher nicht geeignet und verstärkt die Kopfschmerzen.

Deshalb: Ausreichend trinken, aber wenig Alkohol! Die Malteser empfehlen Wasser, Tee und Getränke, die wenig Zucker enthalten.

 

4. Wenn die Fans zusammen jubeln,...

...zerbrechen häufig Gläser und es kommt schnell zu Schnittwunden oder anderen Verletzungen. Deshalb: Durch festes Schuhwerk vorsorgen! Bei Verletzungen Ruhe bewahren und umgehend die örtlichen Sanitäter aufsuchen!

 

5. Public Viewing ist toll.

Genauso spannend, aber noch gesünder ist es, nach dem tagelangen Herumstehen, sich selbst zu bewegen.

Deshalb: Die sechs Fußball freien Tage der WM 2010 nutzen und selbst kicken!

 

 

Von der Eröffnungsfeier bis zum Finale werden die Malteser bei vielen Veranstaltungen im Einsatz sein und als Ansprechpartner für Sie zur Verfügung stehen. Bspw. bei allen Deutschland-Spielen im Mainzer KUZ.

 

 

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Fotos: Malteser

Malteser betreuen Pink-Konzert beim Hessentag

Mainz/Stadtallendorf, 3. Juni 2010. Als größtes deutsches Landesfest mit zahlreichen hochkarätigen Veranstaltungen zieht der Hessentag Jahr für Jahr eine große Zahl Menschen an, die durchaus größere Fahrtstrecken auf sich nehmen, um dabei sein zu können.

 

Um 14.30 Uhr trafen sich die Einsatzkräfte der Mainzer Malteser in ihrer Unterkunft und machten sich auf den Weg ins Basislager der Hessentags-Einsatzkäfte in Wolferode, wenige Kilometer außerhalb Stadtallendorfs.

Von dort aus ging es per Shuttle-Dienst ins Einsatzgebiet, in dem bereits die ersten Konzert-Gäste eingetroffen waren. Hier angekommen löste die Mainzer Delegation einige Teams ab, die seit dem Morgen bereits für die Hessentagsbesucher ansprechbar waren bzw. verstärkte für die Dauer des Konzertes durch die Besetzung einer Unfallhilfsstelle unmittelbar im Bühnenbereich.

 

Ca. 40.000 Besucher feierten bei wunderschönem Sommerwetter und genossen ein nicht alltägliches Live-Konzert, bei dem sich der Superstar unter anderem in einer Art überdimensionalem Wasserball über die Fans hinweg rollte.

Patientenversorgungen gab es derweil im Bühnenbereich vergleichsweise wenige.

 

Nach Konzertende und Entlassung bzw. Abtransport der letzten Patienten hieß es dann zusammenpacken: Das komplette vorgehaltene Sanitätsmaterial musste wieder ordentlich verpackt und verlastet werden.

 

Etwa drei Stunden nach Konzertende verließen schließlich auch die Mainzer Malteser als einige der letzten das Veranstaltungsgelände, teilten sich dabei jedoch in zwei Gruppen auf: diejenigen, die für weitere Dienste zurück ins Quartier nach Wolferode fuhren um dort zu übernachten und diejenigen, die die 150 km weite Heimreise nach Mainz antraten, wo sie kurz vor 4 Uhr morgens das Dienstende des Konzerteinsatzes hatten.

 

 

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Fotos: Verena Stieglitz und Dominik Spies

Fronleichnamsprozession rund um den Mainzer Dom

Mainz, 3. Juni 2010. Wie bei allen großen Kirchenfesten haben die Malteser an Fronleichnam jedes Jahr in besonderem Maß die Gelegenheit ihrem Leitsatz "Tuitio fidei et obsequium pauperum" ("Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen") Ausdruck zu verleihen.

 

Obwohl in Dienstuniform anwesend sind die Malteser gleichzeitig Teilnehmer des Gottesdienstes und der Prozession. Besonderes Zeichen hierfür ist die Bannerabordnung der Malteser, die gemeinsam mit den Bannerabordnungen anderer katholischer Organisationen die Prozession anführt.

 

Da - wie bei jeder Veranstaltung, bei der viele Menschen an einem Ort zusammenkommen - die Wahrscheinlichkeit steigt, dass eine medizinische Hilfeleistung notwendig wird, stellen die Malteser traditionell und unentgeltlich die sanitätsdienstliche Betreuung sicher. Mehr als zwei Hilfeleistungen wegen Übelkeit waren in diesem Jahr jedoch nicht notwendig.

 

 

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Auftakt zum Hessentag in Stadtallendorf

Mainz, 28. Mai 2010. Am heutigen Freitag startet der Hessentag in Stadtallendorf. Bis zum 6. Juni wird es täglich eine Vielzahl von Veranstaltungen geben, die voraussichtlich einzeln mehrere zehntausend und insgesamt mehrere hunderttausend Besucher anziehen werden.

 

An der sanitätsdienstlichen Versorgung des Landesfestes beteiligen sich auch die Mainzer Malteser.

Die Konzerte von Silbermond und Pink, sowie der Festumzug am Abschlusstag sind nur einige der Veranstaltungen, bei denen die Mainzer Malteser unterstützend tätig sein werden.

 

 

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Nachruf


Plötzlich, unerwartet und viel zu früh verstarb in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 2010 mit nur 45 Jahren unser hauptamtlicher Mitarbeiter, Kollege und Freund

Peter Fassott


Seit 17 Jahren war er hauptamtlicher Mitarbeiter in unseren Rettungswachen in Mainz und Bingen. Seine stetige Hilfsbereitschaft, seine freundliche Art und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen für Menschen in Not, zeichneten sein Handeln aus.

Sein Wirken war stets orientiert an den christlichen Grundwerten "seines Malteser Hilfsdienstes".

 

Neben seiner Stelle als Rettungsassistent der Malteser Rettungswachen in Mainz und Bingen, übernahm er in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit zunächst für die Malteser Gliederung in Mainz und später für die Malteser in Waldalgesheim eine Vielzahl von Aufgaben mit hohem Engagement und Einsatz.

 

Selige Maria von Philermos bitte für ihn.

 

 

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Turnfest Rheinland-Pfalz: Nasskaltes Wetter bremst Besucherandrang

SWR1-Night-Fever-Party im Festzelt auf dem Jockel-Fuchs-Platz.
Foto: Thomas Häfner

Mainz, 14. Mai 2010. Zweifelsfrei hätte man der Veranstaltung deutlich besseres Wetter gewünscht. Bei trübem Regenwetter zog die Festmeile am Rheinufer über den Tag hinweg nur wenige Besucher an.

 

Einige Hartgesottene jedoch trotzten dem Regen, und so füllten sich am Abend dann doch noch der Rheinstrand und das Zelt auf dem Jockel-Fuchs-Platz, als neben den sportlichen Aktivitäten das gemeinsame Feiern in den Fokus rückte.

 

Die Einsatzkräfte der Malteser erlebten den Tag ganz unterschiedlich: Während an vielen Stellen nur selten Hilfe geleistet werden musste, hatte der Rettungswagen an der Leichtathletik-Halle der Universität alle Hände voll zu tun: Während die meisten Patienten vor Ort behandelt werden konnten, mussten drei Patienten zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

 

 

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Zivildienstverkürzung gefährdet gemeinnützige Aufgaben

Malteser fordern: Schnell freiwillige Verlängerung ermöglichen

 

Köln, 14. Mai 2010. Die geplante Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate setzt einen sinnvollen Zivildienst aufs Spiel. Nach Ansicht der Malteser, bei denen rund 1.200 Zivildienstleistende ihren Dienst leisten, droht das soziale Lernen verloren zu gehen. „Sechs Monate reichen nicht, um Kranken und Hilfebedürftigen wirklich helfen zu können“, sagt Johannes Freiherr Heereman, Geschäftsführender Präsident des Malteser Hilfsdienstes. Insbesondere in den ambulanten Diensten, in denen der „Zivi“ Menschen mit Behinderungen zur Schule fährt oder Älteren und Kranken eine warme Mahlzeit bringt, ist die menschliche Nähe eine wichtige Erfahrung. „Soziale Kompetenz lernt niemand in einem Lehrgang, sondern nur in der täglichen Praxis“, so Heereman.

 

Mit Blick auf die hohe Anzahl derjenigen, die über ihren Zivildienst hinaus ehrenamtlich oder als geringfügig Beschäftigte tätig sind, drängen die Malteser auf die Möglichkeit einer freiwilligen Verlängerung des Zivildienstes. So könnte eine Brücke zwischen kürzerer Pflicht-Dienstzeit und sinnvoller Lernzeit geschlagen werden. Wem die Tätigkeit gefällt, der soll künftig während seines Zivildienstes die Verlängerung beantragen können. „Viele Männer lernen im Zivildienst eine ganz neue, interessante ‚Welt’ kennen und finden so den Zugang zu weiterem sozialen Engagement“, sagt Heereman. Die Kosten für den verlängerten Einsatz soll der Bund tragen. Der Zivildienst wird gemeinnützigen Organisationen wie den Maltesern vom Staat übertragen. Die Malteser rechnen damit, dass rund 30 Prozent der Männer eines Jahrgangs freiwillig ihren Dienst verlängern würden.

 

Problematisch wird die Verkürzung des Zivildienstes schon jetzt für die Dienststellen. Denn zwischen dem Ausscheiden der alten Zivildienstleistenden im Januar und dem Eintritt der neuen im Juli liegt ein halbes Jahr. Selbst eine bessere Verteilung der Zivildienstleistenden auf das Jahr wird das Problem der Unterversorgung nicht lösen. Da es bei einer Zivildienstverkürzung nicht mehr Bewerber geben wird, stehen für die offenen Plätze im Winter nicht genügend Bewerber zur Verfügung.

 

Auch für die jungen Männer, die nach einem halben Jahr Zivildienst ausscheiden und nicht verlängern, bleibt bis zu einem Einstieg in Beruf oder Studium eine Pause von bis zu einem halben Jahr. Eine biographische Lücke, in denen die Männer meist weder einer sinnvollen noch einer gut bezahlten Tätigkeit nachgehen können.

 

 

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Ein Logo, überall im Stadtgebiet

Foto: Thomas Häfner

Mainz, 14. Mai 2010. Auffällig ist die Tatsache, dass an allen Austragungsorten des Turnfest Rheinland-Pfalz nur Rettungs- und Krankenwagen mit dem gleichen Logo zu sehen sind - dem der Malteser.

 

Drei der vier Veranstaltungstage werden ausschließlich durch den Malteser Hilfsdienst betreut. "Für den vierten Tag waren wir bereits zusätzliche Verpflichtungen eingegangen, sodass die Vorlaufzeit für den Dienst schlicht zu kurz war, als dass wir auch diesen Tag allein hätten betreuen können", erklärt Thomas Häfner.

 

Neben dem Turnfest Rheinland-Pfalz betreuen die Malteser an diesem Wochenende bspw. auch das Reitturnier in Mainz-Laubenheim. Ein weiterer Einsatzschwerpunkt der Malteser liegt zudem etwas weiter weg: In München findet der Ökumenische Kirchentag statt, bei dem auch Malteser-Einheiten aus dem Rhein-Main-Gebiet im Einsatz sind.

 

 

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Vorbereitungen abgeschlossen – pünktlich zum Start des Turnfest Rheinland-Pfalz

Foto: Kai Kronfeld

Mainz, 13. Mai 2010. Pünktlich zum Beginn des Turnfest Rheinland-Pfalz haben die Malteser die Vorbereitungen für ihren vier Tage dauernden Sanitätseinsatz zur Betreuung der Festbesucher abgeschlossen:

 

Die notwendigen Rettungsmittel wurden an einem Standort zusammengezogen und ein komplexer Dienstplan erarbeitet. Es sind viele kleine Zahnrädchen, die perfekt aufeinander abgestimmt sein müssen, damit ein Einsatz dieser Größenordnung reibungslos funktioniert - erst recht, wenn, wie in diesem Fall, nur kurze Zeit für die Vorbereitungen zur Verfügung steht.

 

 

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Malteser beweisen Leistungsstärke: Sanitätsdienst beim Turnfest Rheinland-Pfalz

Mainz, 11. Mai 2010. Binnen vier Tagen haben die Malteser möglich gemacht, was unmöglich schien: Trotz bereits bestehender anderer Verpflichtungen übernehmen die Mainzer Malteser die sanitätsdienstliche Betreuung des "Turnfest Rheinland-Pfalz 2010" vom 13. bis 16. Mai 2010 im Mainzer Stadtgebiet.

 

Bis zu 50.000 Besucher werden zu den über 120 Veranstaltungen erwartet, die in unterschiedlichen Sportstätten oder im Bereich der Festmeile (Jockel-Fuchs-Platz/Rheinufer und Gutenberg-Platz) stattfinden.

 

Zeitgleich werden weitere sechs Rettungs- und Krankenwagen der Malteser zur Absicherung der Veranstaltungen in Dienst gestellt. Eine herausragende Leistung, die nur durch die reibungslose Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften des Malteser Hilfsdienst in so kurzer Zeit aufzubieten war – und letztlich der Einsatzbereitschaft unserer hauptamtlichen Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer zu verdanken ist. Die Mainzer Malteser beweisen damit nicht nur ihre Leistungsfähigkeit, sondern auch die Verbundenheit mit ihrer Stadt, die sich nun auf ein sanitätsdienstlich betreutes Fest freuen kann.

 

 

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Gutenberg-Marathon in Mainz – Malteser sind mit am Start

Mainz, 9. Mai 2010. Wenn die Läufer an den Start gehen, nehmen auch die Malteser ihre Position ein. Mit vier Krankenwagen, zwei Rettungswagen, einem Notarztwagen sowie einem Fußtrupp stellen die Malteser einen nicht unerheblichen Teil der sanitätsdienstlichen Versorgung beim Mainzer Gutenberg-Marathon sicher. Links- und rechtsrheinisch sind die Fahrzeuge über das gesamte Stadtgebiet verteilt um im Fall der Fälle schnellstmöglich vor Ort sein und Hilfe bringen zu können.

 

Das gilt zum einen natürlich für die Teilnehmer und Besucher der Marathon-Veranstaltung, zum anderen jedoch auch für die übrige Bevölkerung, denn durch die zahlreichen Straßensperren und die vielen Menschen in den Straßen kann sich - je nach Notfallort - die Anfahrt des regulären Rettungsdienstes verzögern. Durch die deutlich erhöhte Zahl der Rettungsmittel im Stadtgebiet wird dieser Verzögerung entgegen gewirkt und das qualitativ hohe Niveau des Rettungsdienstes in Mainz gestützt.

 

 

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Im Bereitstellungsraum.
Foto: Thomas Häfner

SEG-Einsatz nach Chemieunfall

Mainz, 4. Mai 2010. Nach einem Werksunfall in einem Industriebetrieb in Mainz-Mombach war für einige Stunden nicht auszuschließen, dass es zu einer Gefährdung der Personen im direkten Umfeld kommen kann. Als Vorsichtsmaßnahme wurde daher die Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst der Mainzer Malteser in Bereitschaft versetzt und in der Nähe des Schadensorts stationiert.

Einige Stunden später, gegen 16.40 Uhr, konnte der Einsatz ohne weitere Zwischenfälle beendet werden.

 

Die Einsatzfähigkeit der Schnelleinsatzgruppe wird dadurch ermöglicht, dass die Arbeitgeber der Helfer bereit sind, bei Schadensereignissen wie diesem, ihre ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter kurzfristig vom Dienst freizustellen. Den Arbeitgebern, die damit die Existenz eines funktionsfähigen Zivil- und Katastrophenschutz unterstützen, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

 

 

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Malteser fordern Qualitätskriterien für Rettungsdienst – EuGH-Urteil zum Rettungsdienst

Foto: Malteser

Köln, 30. April 2010. Mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu Fragen einer europaweiten Ausschreibung des Rettungsdienstes droht die Notfallversorgung in Deutschland schlechter zu werden. Zu dieser Einschätzung kommt der Malteser Hilfsdienst, einer der großen bundesweiten Anbieter im Rettungsdienst. Grund dafür sei die Vergabe des Rettungsdienstes wesentlich über den Marktpreis. „Wenn nur der Preis entscheidet, werden Kranke und Verletzte bald nur transportiert, aber nicht medizinisch versorgt“, sagt der Geschäftsführende Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Johannes Freiherr Heereman. Die Qualität der Notfallversorgung müsse sichergestellt bleiben. Die Malteser sprechen sich dafür aus, dass die Vergabe sowohl transparent als auch auf der Basis hoher Qualitätskriterien erfolgt.

 

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes hat weitere gravierende Auswirkungen: Anders als in anderen europäischen Ländern baut das deutsche System zur gesamten Gefahrenabwehr entscheidend auf die Hilfsorganisationen und die darin engagierten Frauen und Männern. „Wird der Rettungsdienst allein marktwirtschaftlichen Mechanismen überlassen und aus dem Geflecht von Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz herausgenommen, wird der ehrenamtlich geprägte Katastrophenschutz viele freiwillig Engagierte verlieren“, so Heereman. „Unsere Gesellschaft setzt auf bürgerschaftliches Engagement. Zehntausende Ehrenamtliche in den Hilfsorganisationen, stehen im Falle einer Katastrophe gut ausgebildet zur Verfügung. Diesem Engagement droht ein herber Rückschlag.“

 

Nach dem Richterspruch aus Luxemburg ist nach Ansicht der Malteser nun die Politik in Bund und Ländern gefragt. „Der Rettungsdienst ist staatliche Pflichtaufgabe. In den Gesetzen des Bundes und der Länder muss er als hoheitliche Aufgabe im Rahmen der Gefahrenabwehr festgelegt werden. Der Rettungsdienst darf nicht allein dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen unterliegen“, sagt Heereman.

 

 

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Junge Malteser-Hunde bestehen Eignungstest

Foto: Melanie Scherer

Mainz, 27. April 2010. Die Mainzer Malteser Rettungshundestaffel war am Wochenende bei einem Eignungstest für zukünftige Rettungshunde in Siegen. Bei der Eignungsprüfung werden unter anderem Sozialverträglichkeit (Freundlichkeit gegenüber Menschen und anderen Hunden), Sicherheit auf verschiedenen Untergründen, Spieltrieb und Wesensfestigkeit abgeprüft.

 

Alle angetretenen sechs Mainzer Hunde haben den Test bestanden und können nun weiter zum Rettungshund ausgebildet werden.

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

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Zusammen ist man weniger allein: Zehn Jahre ehrenamtlicher Besuchs- und Begleitungsdienst der Malteser

Foto: Malteser

Köln/Mainz, 13.4.2010. Tag für Tag warten immer mehr alte und hochbetagte Menschen in Deutschland darauf, dass jemand mit ihnen spricht und sich für sie interessiert. Oft sind die Stimmen aus dem Fernsehen die einzigen, die sie seit Wochen gehört haben. Dabei zeigen Studien, dass schon minimale soziale Kontakte nicht nur die Einsamkeit lindern, sondern auch zu weniger Krankheit und Pflegebedürftigkeit führen. Die Mitarbeiter des Malteser Besuchs- und Begleitungsdienstes (BBD) holen Menschen aus ihrer Einsamkeit heraus – ehrenamtlich und unentgeltlich. Vor zehn Jahren gegründet, gibt es die Malteser Besuchs- und Begleitungsdienste mittlerweile an 185 Standorten in Deutschland. Und: „Die Nachfrage steigt stetig. Viele Senioren leben nicht nur allein - sie sind es auch, und vier von fünf Senioren möchten nicht in ein Heim oder können es sich aufgrund von Altersarmut erst gar nicht leisten“, betont Johannes Freiherr Heereman, Geschäftsführender Präsident des Malteser Hilfsdienstes.

 

„Unsere Besuchs- und Begleitungsdienste erhalten sehr oft Anrufe von Menschen, die jemanden suchen, der mit ihnen spazieren geht, Karten spielt, sie beim Einkaufen begleitet, beim Besuch auf dem Friedhof oder einfach nur zuhört“, weiß Heereman. Ob in privater Wohnung, Altenheimen oder Seniorenresidenzen – überall ist Ähnliches zu erleben: Einer bleibt alleine zurück, Beziehungen haben sich aufgelöst, auch die Beine wollen nicht mehr so recht. Die Seniorinnen und Senioren haben viel Zeit, aber niemanden, der sie mit ihnen teilt. „Hohe Scheidungsquoten, die Mobilität am Arbeitsplatz und der Zerfall von Familien trennen immer mehr junge pflegefähige Menschen von ihren bedürftigen Eltern und Verwandten“, so Heereman. Die Überalterung komme hinzu, viele Senioren lebten in Singlehaushalten.

 

Immer mehr Menschen engagieren sich in den Besuchs- und Begleitungsdiensten der Malteser. Damit jeder Wunsch nach einem Gespräch, nach kleinen Unternehmungen, nach persönlicher Zuwendung erfüllt werden kann, suchen die Malteser jedoch weitere ehrenamtliche Helfer. „Wir haben mehr Anfragen von Menschen, die besucht werden möchten, als Personen, die jemanden besuchen wollen“, so Heereman. „Dabei reicht schon eine Stunde in der Woche, um einem einsamen Menschen eine unbezahlbare Freude zu machen, und man wird selbst beschenkt.“

 

Wenn Sie sich selbst im Besuchsdienst der Malteser ehrenamtlich engagieren wollen, sprechen Sie uns einfach an - z. B. per E-Mail an besuchsdienst@malteser-mainz.de

 

Hintergrund: Die Idee für den Besuchs- und Begleitungsdienst kam aus der Hospizarbeit: Die Helferinnen und Helfer waren immer mehr mit der Begleitung alter, aber durchaus nicht kranker oder sterbender Menschen betraut und benötigten dringend Entlastung. So fasste die Bundesversammlung des Malteser Hilfsdienstes vor zehn Jahren in Erfurt den Gründungsbeschluss für die Besuchs- und Begleitungsdienste. Heute engagieren sich mehr als 2.000 Ehrenamtliche an 185 Standorten für 7.000 ältere oder behinderte Menschen und schenken ihnen Zeit. Im Durchschnitt „nur“ eine Stunde in der Woche. In der Summe bedeutete das 100.000 Stunden weniger Einsamkeit im vergangenen Jahr. Denn: Zusammen ist man weniger allein.

 

 

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Bushido-Konzert in Mainzer Rheingoldhalle: Malteser leisten Sanitätsdienst

Fotos: Verena Stieglitz

Mainz, 26. März 2010. In der Mainzer Rheingoldhalle finden vielfältige Veranstaltungen statt, dennoch ist die heutige Veranstaltung nicht alltäglich - zu beobachten ist dies unter anderem an der Zahl der in Bereitschaft stehenden Einsatzkräfte der Malteser.

 

Sind in der Regel bei Veranstaltungen in der Rheingoldhalle drei Sanitäter anwesend, so sind es an diesem Abend elf Malteser, die sich auf die parallele Behandlung mehrerer Patienten eingestellt haben. Nichts ungewöhnliches für Rap- oder Rock-Konzerte: Es gibt Erfahrungswerte für jede Art von Veranstaltung, die eine Einschätzung erlauben, wieviele Patienten in etwa zu erwarten sind. Den Sanitätsdienst entsprechend aufzustellen hat eine enorme Bedeutung, denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Versorgung der Patienten nicht kurzfristig durch den öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst übernommen werden muss. Letzterer hätte im Fall der Fälle ansonsten zwangsweise zu wenig Rettungsmittel für die zeitnahe Versorgung der restlichen Bevölkerung zur Verfügung. Aus diesem Grund stehen neben den stationären Behandlungsmöglichkeiten unmittelbar hinter der Bühne auch ein Rettungswagen und ein Krankenwagen vor Ort für eventuell notwendige Transporte ins Krankenhaus zur Verfügung.

 

 

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Wie aus Wolken Spiegeleier werden - Ausstellung zum Thema Alzheimer

Was ist normales Altern und wo beginnt die Erkrankung?

Carolus Horn war einer der bekanntesten Designer im Nachkriegsdeutschland. Er gestaltete unvergessene Werbekampagnen des deutschen Wirtschaftswunders: Für Esso ("Es gibt viel zu tun. Packen wir's an."), die Deutsche Bundesbahn ("Alle reden vom Wetter. Wir nicht.") und Opel ("Nur Fliegen ist schöner"). Mit 60 Jahren erkrankte er an Alzheimer. Die Ausstellung "Wie aus Wolken Spiegeleier werden" dokumentiert, wie sich die Krankheit in seine Werke einschlich, Farb- und Formsprache über sieben Jahre veränderte und schließlich zum Zerfall der Gestaltungskraft führte.

 

Mit der Ausstellung möchten die Malteser auf die Krankheit aufmerksam machen und dazu beitragen, dass offen darüber gesprochen wird. Ebenso möchten wir Möglichkeiten vorstellen, Kranke und pflegende Angehörige zu unterstützen und zu entlasten.

 

Alle Interessierten sind herzlich zur Vernissage am 16. März 2010 um 19.30 Uhr in den Konferenzraum des Katholischen Klinikums St. Vincenz eingeladen. Im Anschluss ist die Ausstellung vierzehn Tage lang für alle interessierten Menschen in diesen Räumlichkeiten zugänglich.

 

Für Fragen steht Ihnen Frau Galle-Hahn, Standortkoordinatorin Soziale Dienste unter Telefon 06131 2858-345 oder E-Mail uta.galle-hahn@malteser-mainz.de zur Verfügung.

Malteser beim Rosenmontagszug

Fotos: Andreas Becker

Mainzer Rosenmontag 2010 - Aufgabe mit Bravour gemeistert

Foto: Benjamin Latzel

Mainz, 16.2.2010. Die sanitätsdienstliche Betreuung des Rosenmontagszugs ist jährlich der größte Einsatz für die Malteser im Stadtgebiet Mainz und gleichzeitig eine logistische Herausforderung. Im Vordergrund steht dabei immer die Kernaufgabe: Jedem medizinischen Hilfeersuchen umgehend kompetent begegnen zu können.

 

Die Erfahrungswerte der vergangenen Jahre bilden eine gute Grundlage für die Planungen. "Über die Jahre hat sich herauskristallisiert, dass wir die meisten Patienten zu behandeln haben, wenn sich der Zug dem Ende nähert", erläutert Markus Häfner, Einsatzleiter der Malteser. Und so ist es auch in diesem Jahr: Im Minutentakt kommen die Patienten in den Unfallhilfsstellen der Malteser an. Teilweise gestützt von besorgten Freunden, immer wieder aber auch – selbst nicht mehr gehfähig - getragen von Sanitätern.

 

Der Ablauf ist immer der Gleiche: Einsatztrupps der Malteser sind zu Fuß an der Zugstrecke unterwegs. Wer nicht vor Ort behandelt werden kann, wird von diesen in die Unfallhilfsstellen (beheizte Behandlungsplätze unmittelbar am Streckenrand) gebracht. Fast 80 Prozent aller Patienten können von Ärzten und Sanitätern hier wieder fit gemacht und innerhalb von 2 bis 3 Stunden entlassen werden. Für die übrigen 20 Prozent endet der Rosenmontag in der Regel im Krankenhaus.

 

140 Einsatzkräfte im Sanitätsdienst und 7 Helfer im Verpflegungsdienst sind notwendig um allen Patienten im etwa 1,5 km langen Teilabschnitt helfen zu können. Und dabei sind selbst die zwölf Kranken-, Rettungs- und Notarztwagen in den Spitzenzeiten nicht selten alle gleichzeitig unterwegs.

 

"Welcher Helfer befindet sich zu welcher Zeit an welchem Ort? Welches Fahrzeug transportiert welchen Patienten wohin? Wann kann ein Helfer Pause machen um sich selbst aufzuwärmen oder Nahrung aufzunehmen? Wie kann ggf. ausgehendes Material nachgefüllt werden? Das alles muss von der Einsatzleitung koordiniert werden", sagt Markus Häfner, der seit Jahren gemeinsam mit seinem Bruder Thomas Häfner die Verantwortung für den Einsatz der Malteser trägt.

 

263 Patienten haben an diesem Rosenmontag die Hilfe der Malteser in Anspruch genommen. Diese Zahl ist gleichbleibend gegenüber dem Vorjahr. Gestiegen jedoch ist die Zahl der alkholisierten Jugendlichen, was dem rückläufigen Trend der Vorjahre ein vorläufiges Ende bereitet hat.

 

Zufrieden stellt Markus Häfner bei der Abschlussbesprechung fest, dass alle Hilfeersuchen in kurzer Zeit erfolgreich bearbeitet wurden und auch die Stimmung in der Helferschaft trotz des arbeitsreichen Tages noch immer gut ist. Dank intensiver Vorbereitung und der guten Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte konnten die Malteser den Tag im guten Gewissen beenden, Ihre Aufgabe vorbildlich erfüllt zu haben.

 

 

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Die Malteser Einsatzmedaille.
Foto: Thomas Häfner

Malteser-Einsatzmedaille für Ralf Römerscheidt

Mainz, 15.2.2010 Es ist etwas Besonderes. Umso mehr, da es kein Mainzer Helfer ist, dem diese Auszeichnung erstmalig zuteil wird: Ralf Römerscheidt, Rettungsassistent und Geschäftsführer der Malteser-Gliederung in Kenn, Diözese Trier, erhält die Malteser Einsatzmedaille – eine Auszeichnung des Malteser Hilfsdienst e.V., die bislang noch nicht in Mainz verliehen wurde.

 

Die Antragstellung wurde zwar durch das närrische Jubiläum, die 2 x 11. ehrenamtliche Teilnahme am Sanitätsdienst der Malteser beim Rosenmontagszug in Mainz, veranlasst, doch ist die Auszeichnung gleichzeitig Ausdruck zahlreicher weiterer Malteser-Einsätze im In- und Ausland. Dazu gehören Katholikentage, Weltjugendtag, Wallfahrten und die sanitätsdienstliche Versorgung der Pilger im Wallfahrtsort Medjugorje, Bosnien/Herzegowina, der Ralf Römerscheidt gemeinsam mit seiner Frau wiederholt seinen Urlaub widmet.

 

Es ist keineswegs selbstverständlich, dass ein Malteser-Helfer einer anderen Gliederung, ja sogar einer anderen Diözese, diese Auszeichnung verliehen bekommt, betont Thomas Häfner bei der Übergabe im Rahmen der Einsatzbesprechung vor 150 Malteser-Einsatzkräften aus dem ganzen Bundesgebiet.

 

Darüber hinaus konnte sich Ralf Römerscheidt über eine zweite Auszeichnung freuen: Für sein närrisches Jubiläum schenkte ihm der Veranstalter des Mainzer Rosenmontagszugs, der Mainzer Carneval Verein, den diesjährigen Kampagnenorden des MCV.

 

 

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Jugendmaskenzug eröffnet die Straßenfastnacht – Malteser sind dabei

Mainz, 13.2.2010. Mit dem Mainzer Jugendmaskenzug, dem mit knapp 5000 Teilnehmern nach eigenen Angaben größten Jugendmaskenzug Europas, startet auch für die Malteser die Straßenfastnacht.

 

Am Rande der Zugstrecken vieler Mainzer Fastnachtsumzüge sind Malteser-Helfer im Einsatz um sich im Bedarfsfall um die Gesundheit der feiernden Narren zu kümmern. Neben dem Jugendmaskenzug in der Innenstadt, sind die Malteser am Fastnachtsonntag mit einem Krankenwagen beim Bretzenheimer Umzug und einem Notarztwagen beim Finther Zug der Lebensfreude im Einsatz.

 

Krönender Abschluss ist wie jedes Jahr dann der Großeinsatz beim Rosenmontagsumzug, den die Malteser mit knapp 150 Helfern betreuen: 2 Notarztwagen, 5 Rettungswagen und 5 Krankenwagen stellen die Malteser zusätzlich zu den im regulären Rettungsdienst eingesetzten 3 Rettungs- und Notfallkrankenwagen am Rosenmontag in Dienst. Hinzu kommen zahlreiche Helfer, die zu Fuß am Streckenrand unterwegs sind oder in Sanitätsstationen die Patienten versorgen.

 

 

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6-Tage-Rennen im Eisgrub - Malteser-Einsatzuniform keine Verkleidung

Foto: Thomas Häfner

Mainz, 11.2.2010. Seit Jahren sind die Malteser stets zugegen, wenn das närrische Treiben in der Mainzer Gasthausbrauerei Einzug hält und die Fastnachtsstimmung immer neue Kapriolen schlägt. Nicht auszuschließen, dass der ein oder andere Narr an seine Grenzen stößt und dankbar die Hilfe der Malteser annimmt.

„Häufig ist es nicht, dass wir vor Ort tätig werden müssen, aber wenn doch, ist es gut, wenn unsere Helfer schnell zur Stelle sind”, weiß Alexander Frietsch, Sanitätsdienst-Koordinator der Malteser in Mainz.

 

Doch auch anderenorts sind die Malteser im Einsatz. Bspw. beim Altweiberball der Ranzengarde im Frankfurter Hof, einer der angesagtesten Mainzer Fastnachtspartys. Fastnacht ist einfach Hochsaison - doch zwischen zwei Diensten gehen auch die Malteser-Helfer privat feiern.

 

 

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Einsatz bei Wind und Wetter

Foto: Andreas Burkhardt

Mainz, 30.1.2010. Sie könnten sich bei weitem ein gemütlicheres Hobby suchen. Eines, dass sich zu Hause vor dem Kaminfeuer ausüben lässt, während es draußen stürmt und schneit.

 

Für die Mitglieder der Malteser Rettungshundestaffel jedoch sind die Witterungsverhältnisse kein Grund, zu Hause zu bleiben. Häufig sind es gerade extreme Wetterbedingungen, die unsere Einheit frühzeitig in die Suche nach Vermissten mit einbeziehen, denn die Gefahr von Unterkühlung und Erfrierung ist dann viel schneller gegeben.

„Das bedeutet aber auch, dass wir für derartige Einsätze besonders üben müssen” sagt Ralf Pütz, ehrenamtlicher Rettungshundeführer der Malteser in Mainz und folgt seiner Hündin im dichten Schneetreiben.

 

Die Leistungsfähigkeiten des Rettungshundeteams, also von Hund und Hundeführer gemeinsam, zu kennen ist essentiell, um im Realfall eine schnell zielführende Suche nach der vermissten Person aufbauen zu können. Dafür jedoch gilt für die Ausbildung das gleiche wie für den Einsatz: Teilnehmen – egal, bei welcher Witterung.

 

 

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Glühwein für Haiti

Foto: Hans-Udo Endres

Mainz, 30.1.2010. Binnen weniger Tage nahm die Idee der Abteilung Bevölkerungsschutz im Rechts- und Ordnungsamt der Stadt Mainz konkrete Formen an: Am heutigen Samstag wurde in gemeinschaftlicher Aktion der meisten im Bevölkerungsschutz der Stadt Mainz tätigen Organisationen auf dem Gutenbergplatz Glühwein, Erbseneintopf und Kuchen angeboten.

 

Zwar wurde die Hilfsaktion leider durch einsetzendes Schneetreiben vorzeitig beendet, konnte jedoch bis dahin insgesamt 2330,30 Euro sammeln, die nun über das Rechts- und Ordnungsamt der Haiti-Hilfe zu Gute kommen.

 

 

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Kaum Hoffnung für schwerverletzte Kinder/Lebensmittel und Medikamentenverteilung an fünf Orten um Port-au-Prince

Port-au-Prince/Köln. Prof. Dr. Klaus Runggaldier berichtet aus dem Krisengebiet:"Gestern konnte ein 10-jähriges nicht ganz so schwer verletztes Kind erfolgreich operiert werden. Für die schwerverletzten Kinder gibt es kaum Hoffnung." Seit Sonntag arbeiten die drei Ärzte der Malteser im Krankenhaus 'Franz von Sales' downtown in Port-au-Prince. Laut Runggaldier ist die Lage immer noch schwierig, aber eine grundlegende medizinische Versorgung sei zunehmend möglich. Dank der guten Vernetzung der haitisch-stämmigen Malteser Kollegen habe man mittlerweile einen Jeep und lokale Kommunikationsmittel.

Über COTADO, eine Partnerorganisation aus der Dominikanischen Republik, starten die Malteser die Verteilung von Nahrungsmitteln und Medikamenten an fünf Auffanglagern und Notfallkliniken am Rand von Port-au-Prince. Mehre tausend Erdbebenopfer erhalten so dringend benötigte Lebensmittel und Medikamente. COTADO schickt ein 25 köpfiges medizinisches Team in die Krisenregion.

Das von den Maltesern unterstützte Krankenhaus 'Sacré Coeur' im Norden Haitis ist mittlerweile an der Kapazitätsgrenze: Schwerstverletzte Erdbebenopfer werden mit Helikoptern in die Klinik gebracht. Fast bei jedem Patient stehe "Amputation Bein oder Amputation Arm", so die Ärzte.

In Köln bereiten die Malteser inzwischen die Ablöse für das vierköpfige deutsche Team vor. Aus Haiti stammende Chirurgen und Anästhesisten sowie ggf. Allgemeinmediziner und Gynäkologen sollen auf Vermittlung der amerikanischen Assoziation des Malteserordens noch diese Woche in Port-au-Prince eintreffen.

 

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Brand in Mainzer Altenwohnheim – Malteser helfen

Bereitstellungsraum der Einsatzkräfte in der Göttelmannstraße.
Foto: Thomas Häfner

Mainz, 27.12.2009. Der abendliche Brand in einem Altenwohnheim an der Göttelmannstraße war Auslöser für einen Großeinsatz von Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienst. Kurzfristig besetzen die Malteser, deren Rettungswache nur wenige hundert Meter von der Einsatzstelle entfernt liegt, drei zusätzliche Rettungs- und Krankenwagen. Deren Besatzungen beteiligten sich vor Ort an der Betreuung der evakuierten Bewohner aber halfen auch, die rettungsdienstliche Versorgung des übrigen Stadtgebiets aufrecht zu erhalten.

 

 

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Einsatzübung am 24. Oktober 2009

Bilder der Einsatzübung in Laubenheim
Fotos: Thomas Häfner

 

Alle Hände voll zu tun hatten die Einsatzkräfte von Feuerwehren und Malteser Hilfsdienst bei der jüngsten gemeinsamen Einsatzübung.

 

Nach fast 6-monatiger Planung fand am 24. Oktober 2009 eine großangelegte gemeinsame Einsatzübung des Malteser Hilfsdienst in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren aus Laubenheim, Weisenau, Hechtsheim und Ebersheim auf dem Gelände der Firma Zöller-Kipper in Mainz-Laubenheim statt.

 

Angenommenes Szenario: Nach einer Verpuffung kam es in einer Werkhalle zu einem Brand mit dichter Rauchentwicklung. Neben der Brandbekämpfung musste die Feuerwehr neun verletzte Personen aus dem Gefahrenbereich retten und an die Helfer der Malteser übergeben, der mit sieben Rettungsfahrzeugen die medizinische Versorgung und schließlich den Transport in die Kliniken übernahm.

 

Den Fokus legten die Malteser dieses Mal darauf, die Mitarbeiter des regulären Rettungsdienstes mit einer Patientenzahl zu konfrontieren, die Ihnen im Alltag nur äußerst selten begegnet. Da das hauptberufliche Rettungsdienst-Personal jedoch fast immer zu den ersten Einsatzkräften am Schadensort zählt, ist es wichtig, diesen Erfahrung in der Abarbeitung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) zu vermitteln. Denn es geht nicht nur darum, einen Patienten bestmöglich zu versorgen, sondern auch darum, genügend weitere Kräfte nachzufordern und die später eintreffenden Kollegen zu koordinieren, damit letztendlich jedem Patienten eine rasche und bestmögliche Versorgung zukommt.

 

 

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Malteser Rettungshundestaffel im Einsatz

Einsatzfoto
Foto: Thomas Häfner

In der Nacht zum 4. Oktober 2009 überschlug sich ein Pkw auf der Ludwig-Erhardt-Straße in Mainz-Hechtsheim. Ersteintreffende Einsatzkräfte fanden den Unfallwagen jedoch verlassen auf: Der offensichtlich verletzte Fahrer hatte den Unfallort verlassen. Um sicherzustellen, dass dieser nicht nach einigen hundert Metern seinen Verletzungen erliegt wurden Rettungshunde zur Suche hinzugezogen.

Gemeinsam mit den Kollegen des DRK Ingelheim suchte der Malteser Hilfsdienst die nahe Umgebung nach dem Unfallfahrer sowie ggf. weiteren Insassen ab.

Der vermutliche Unfallfahrer wurde schließlich von der Polizei in Hechtsheim gefunden und rettungsdienstlich versorgt.

 

 

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Fotos: Thomas Häfner

Katastrophenschutz-Übung am 13.9.2009

Die Katastrophenschutzübung der Stadt Mainz fand in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Rüsselsheim statt. In zwei jeweils etwa 1,5-stündigen Übungen wurde die Zusammenarbeit der Fachdienste beim Großschadensereignis geübt.

Der Malteser Hilfsdienst beteiligt sich regelmäßig an derartigen Übungen und organisiert entsprechende Übungsszenarien auch selbst, denn nur so können die Helferinnen und Helfer auf den Ernstfall vorbereitet werden.

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Neue Rettungswache für Mainz

Foto: Thomas Häfner

Nach jahrelanger Vorbereitung konnte im August 2009 der neue Malteser-Standort Am Fort Elisabeth, in unmittelbarer Nähe zum Katholischen Klinikum in Betrieb genommen werden. Ein Rettungswagen und zwei Krankenwagen rücken von hieraus aus, wenn ein Mitbürger Hilfe benötigt.

 

 

 

 

 

 

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Malteser sammeln verstärkt Alt-Handys

Köln. Mehr als 200 Malteser Dienststellen starten ab morgen, 1. September, besondere Aktionen, um im „Alt-Handy-Monat“ verstärkt gebrauchte Mobiltelefone zu sammeln. „Wer sein Alt-Handy den Maltesern spendet, leistet konkrete Hilfe für bedürftige Menschen“, betont Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Ehrenamtlicher Präsident des Malteser Hilfsdienstes.

 

Der Erlös geht an die Malteser „Aktion Lebensfreunde“ und kommt damit den Besuchs- und Begleitungsdiensten für Ältere, Menschen mit Behinderung, den Schulsanitätsdiensten der Malteser oder der Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung zu Gute.

 

Sechs Tonnen Handys, die bisher bei den Maltesern abgegeben wurden, werden entweder recycelt oder repariert und verkauft. „Auf diese Weise verbinden die Malteser und E-Plus Umweltziele mit sozialem Engagement,“ so Brandenstein-Zeppelin weiter. Zudem nimmt jeder, der sein Handy abgibt, an der Verlosung attraktiver Preise teil.

 

Rund 50.0000 Exemplare sind seit Beginn der Aktion im Jahr 2007 unter dem Motto „Ihr altes Handy – den Menschen zuliebe!“ abgegeben worden –

 

Die Internetseite www.malteser-sammeln-handys.de weist auf die Malteser Alt-Handy-Sammelstellen und Aktionen, nach Postleitzahlen geordnet, hin.

 

Aktiv beteiligen sich 203 Gliederungen der Malteser, indem sie zentrale Sammlungen organisieren, Alt-Handy-Abholservice bei Firmen anbieten und Recycling-Umschläge an Schulen verteilen.

 

Infos zu den Projekten der „Aktion Lebensfreunde“ unter: www.aktion-lebensfreunde.de

 

 

© Letzte Änderung:07.05.2012 Malteser Mainz

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Malteser pilgern nach Rom

Foto: Malteser

Papstaudienz bei Wallfahrt für Menschen mit Behinderung

 

Mainz, 20.3.2012. Die Malteser Mainz bieten eine betreute Wallfahrt für kranke und behinderte Menschen nach Rom an: Vom 29. September bis 6. Oktober 2012 macht sich ein Team aus Ärzten, Pflegekräften und Malteser Helfern gemeinsam mit den Pilgern auf den Weg in die Ewige Stadt. Höhepunkte der Reise sind eine Papstaudienz, die Besichtigung des Petersdoms sowie Gottesdienste in den Hauptkirchen Roms. Interessierte können sich ab sofort bei den Maltesern für die Pilgerfahrt anmelden.

 

Bereits zum 10. Mal findet die Malteser Romwallfahrt für Kranke und Behinderte statt, dieses Jahr unter dem Motto „Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch“. „Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind oder intensiver Pflege und Betreuung bedürfen, könnten ohne Hilfe die Reise nach Rom nicht machen“, erklärt Markus Schips, Geschäftsführer der Malteser in der Diözese Mainz. „Durch unser großes Team an freiwilligen Helfer ermöglichen wir kranken und behinderten Pilgern die Teilnahme an der Wallfahrt.“

 

Ehrenamtliche Helfer betreuen die Pilger von der Abfahrt bis zur Heimkunft. Darüber hinaus begleiten Ärzte, Pflegepersonal und Priester die Gruppe. In einem Vorgespräch nehmen die Malteser die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse auf, sodass sie während der Reise für jeden einzelnen Pilger eine individuelle Betreuung und medizinische Versorgung sicherstellen können.

 

Die Kosten betragen 850 Euro pro Person. Darin enthalten sind die Hin- und Rückfahrt mit einem behindertengerechten Reisebus, die Unterkunft und Vollpension, alle Besichtigungen sowie eine intensive Betreuung und Begleitung durch die Malteser.

 

Weitere Informationen und Anmeldung per Mail an markus.schips(at)malteser.org oder unter der Rufnummer 06131 2858-320.

 

 

Jubiläumsjahr 2012

2012 feiern die Malteser das 50-jährige Bestehen der Stadtgliederung Mainz. Derzeit laufen die Vorbereitungen für diverse Veranstaltungen zur Feier des Jubiläums.

 

Einer der Höhepunkte wird dabei die akademische Feier am 20.10.2012 sein, der ein gemeinschaftlicher Gottesdienst im Mainzer Dom vorangeht.

 

Ein Sommerfest soll alle aktuellen wie ehemaligen Mitglieder und Mitarbeiter der Mainzer Malteser zusammenführen.

Jeder, der einmal ein Praktikum oder seinen Zivildienst bei den Maltesern in Mainz abgeleistet hat ist herzlich eingeladen. Aushilfen, Ehrenamtliche, Festangestellte – Wer dabei sein möchte, hat schon jetzt die Möglichkeit, seine Adresse per E-Mail an jubilaeum(at)malteser-mainz.de registrieren zu lassen, damit wir alle auf direktem Weg über den Termin informieren können.

 

 

Vorankündigung

Ortsversammlung am 8. Dezember 2012

 

Die diesjährige Versammlung aller ordentlichen (d.h. aktiven und passiven) Mitglieder findet am

8. Dezember 2012, in der Stadtgeschäftsstelle

(Ausbildungsraum der Malteser-Rettungswache) statt.