Begleitung von einsamen und kranken Menschen ist systemrelevant

Die Delegierten der Diözese Mainz trafen zur digitalen Bundesversammlung der Malteser in der Geschäftsstelle in Mainz zusammen. Foto: Malteser
Die Delegierten der Diözese Mainz trafen zur digitalen Bundesversammlung der Malteser in der Geschäftsstelle in Mainz zusammen. Foto: Malteser

Auf der jährlich stattfindenden Bundesversammlung des Malteser Hilfsdienstes zog der wiedergewählte ehrenamtliche Präsident, Georg Khevenhüller, eine Zwischenbilanz zur Hilfe in der Corona-Pandemie. „Ich bin unglaublich dankbar für die vielen kreativen Ansätze, mit denen die Malteser auf die ungewohnte Situation reagiert haben, um den Menschen während dieser schwierigen Zeit helfen zu können. Nicht nur die ganz praktischen Hilfen wie Einkaufsservices oder der Einsatz in Abstrichzentren haben gut funktioniert. Besonders wichtig sind auch die Hilfen für Menschen, die in dieser Zeit einsam und abgeschottet waren. Soweit die Hygiene-Regeln es zuließen, waren wir auch hier nahe. Wir dürfen nicht vergessen, dass auch diese Begleitung ‚systemrelevant‘ für unsere Gesellschaft ist. “ 

Stellvertretend für alle ehrenamtliche Aktiven richtete er seinen Dank an die Delegierten der Malteser Bundesversammlung, die am Samstag in Köln und an weiteren 28 Orten in Deutschland in einem Hybridformat stattfand. Als Vertretung der 50.000 aktiven Mitglieder kamen rund 180 Delegierte aus 28 Diözesangliederungen sowie Präsidium und Vorstand via Videokonferenz zusammen. Unter anderem berieten sie die Berichte des Geschäftsführenden Vorstands und wählten ein neues Präsidium für die kommenden vier Jahre, das höchste Gremium des ehrenamtlich geprägten Verbandes. 

Präsident Georg Khevenhüller wurde mit großer Mehrheit wiedergewählt. Als eine von drei Stellvertretern wurde Clementine Perlitt aus Bad Homburg (Diözese Limburg) neu ins Präsidium gewählt. Die 54-jährige Ingenieurin für Agrar-Ökonomie folgt Vinciane Gräfin von Westphalen, die nach acht Jahren als Vize-Präsidentin nicht mehr zur Verfügung stand. Ebenfalls neu in das Aufsichtsgremium des Hilfsdienstes wurden gewählt: Ludger Ellert (Vechta/ Offizialatsbezirk Oldenburg), Christian Striefler (Dresden/ Diözese Dresden-Meißen), Tobias Jainta (Münster/ Diözese Münster), Thomas Ohm (Dortmund/ Erzdiözese Paderborn), Tatjana Lauck (Bonn/ Erzdiözese Köln), Frank Marx (Wesel/ Diözese Münster), Anna Zaubitzer (Hamburg/ Erzdiözese Hamburg), Franz Graf Basselet de La Rosée (Erding/ Erzdiözese München und Freising). Für eine weitere Amtszeit bestätigt wurden: Rainer Löb (Paderborn/ Diözese Paderborn), Peter Deselaers (Hamburg/ Diözese Hamburg), Boris Falkenberg (Wetzlar/ Diözese Limburg).